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18. Tag ohne Alkohol

Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, der findet Gründe.

Götz Werner


Der Blick in die Vergangenheit für eine bessere Zukunft: Das “Innere Kind”

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Alkohol und Wasserhaushalt: Nicht mehr so aufquollen, oder?

Vielleicht hat es Ihnen der Blick in den Spiegel ja ohnehin schon verraten. Ansonsten: Nehmen Sie sich doch mal den Selfie zur Hand, den Sie ganz am Anfang des 30-Tage-Programms geschossen haben. Sehen Sie einen Unterschied? Ziemlich wahrscheinlich.

Der Grund: Ihr Wasserhaushalt pendelt sich wieder ein. Alkohol stört diesen empfindlich. Er entwässert und dadurch spült es die wichtigen Mineralien Magnesium, Kalium und Calcium mit aus dem Körper. Zuerst entwässert Alkohol. Langfristig führt er aber dazu, dass sich das Wasser nicht mehr in den Zellen einlagert, sondern dazwischen. Es hängt also sozusagen zwischen den Zellwänden fest. Das wiederum macht dann dieses aufgedunsene Gesicht, das Sie vielleicht jetzt schon zu einem guten Stück verloren haben.

Bleiben Sie aber am Ball: Achten Sie weiterhin darauf, jeden Tag ausreichend zu trinken. Zwei Liter dürfen es schon sein. Am besten ein gutes Mineralwasser. Gut bedeutet: Ein Mineralwasser, das den Namen auch verdient. Schauen Sie mal auf das Etikett, wie viel Mineralien (also Magnesium, Calzium, Kalium) Ihr Wasser enthält.

Wenn Wasser nicht so Ihr Ding ist: Bitte nicht zu Zuckerbomben wie reinen Säften oder gezuckerten Limonaden greifen. Es gibt heute eine große Auswahl an Erfrischungsgetränken mit Süßstoff. Oder aber, Sie mixen sich eine dünne Saftschorle. Nehmen Sie zu viel Zucker über Getränke zu sich, stacheln Sie wiederum Ihr Insulinsystem an – und die Blutzuckerachterbahn nimmt wieder Fahrt auf.


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Ihre Aufgabe des Tages:
Stressfaktoren ausfindig machen – und Gegenstrategien entwickeln

Stress ist ohne Frage eine der größten Fußangeln überhaupt, wenn es darum geht, den Alkohol stehen zu lassen. Nun lässt er sich leider nicht immer vermeiden – aber ein wenig gegen steuern kann man doch. Identifizieren Sie heute bitte fünf Stressquellen in Ihrem Alltag und schreiben Sie Strategien auf, wie man diese vermeiden könnte. Beispiel: Wenn es Ihnen den halben Samstag kaputt macht, alle Einkäufe für die Woche genau dann zu erledigen – teilen Sie die Einkäufe auf.

Schreiben Sie sich auf, was Sie brauchen und gehen dann eben zwei oder sogar dreimal in den Supermarkt. Aber eben viel kürzer. Der Samstag soll und darf nicht auch noch zusätzlich zum Stressfaktor werden, denn er gibt Ihnen auch Zeit für Erholung und Ruhe für sich selbst. Wie gesagt: Nur ein Beispiel. Was Sie im Alltag stresst, das wissen Sie selbst am besten.


Mein Nährstoff des Tages:
Vitamin C

Vitamin C, oder auch Ascorbinsäure, ist nicht umsonst so bekannt. Es ist unter den Vitaminen ein wirklicher Allrounder, es gibt hunderte von Stoffwechselvorgängen, bei dem es gebraucht wird. Alkoholikern fehlt das Vitamin, das haben viele Studien deutlich gezeigt. Es fehlt manchen sogar so stark, dass die Betroffenen mit Symptomen in Kliniken eingeliefert wurden, auf die sich die Ärzte erst gar keinen Reim machen konnten. Des Rätsels Lösung: Skorbut! Die alte Seefahrerkrankheit, an die heute in unseren modernen Zeiten niemand mehr denkt, ist durchaus noch ein Thema. Unter anderem eben für Alkoholiker.

Raucher legen noch eine Schippe oben drauf. Um die schädlichen Substanzen aus einer Zigarette zu neutralisieren, verbraucht der Körper ca. 30 Milligramm Vitamin C extra. Ein starker Raucher braucht deshalb alleine für seine Kippen täglich 500 Milligramm. Zusätzlich zum normalen Körperbedarf. Dass da ganz schnell ein Mangel klafft, ist mehr als logisch.

Vitamin C ist eine Art Schmierstoff für viele biochemischen Prozesse im Körper, unter anderem auch wiederum für den Aufbau von Nervenbotenstoffen. Es unterstützt die Leber und die Bauchspeicheldrüse, sich vom Alkohol zu erholen – ich habe mich direkt nach einer ordentlichen Extraportion Vitamin C regelmäßig frischer gefühlt. Einziger Nachteil: Es kann zu ordentlichem Bauchrumpeln führen.

Dafür gibt es Vitamin C in einer chemischen Verbindung, die dem Körper genau so recht ist – aber diese Nebeneffekte nicht hat und auch nicht so sauer schmeckt. Das ist das so genannte gepufferte Vitamin C. Mein klarer Favorit gegenüber der sauren, reinen Ascorbinsäure.


Video: Trocken oder tot

Ralf C. ist wochenlang nüchtern, schafft es, keinen Tropfen anzurühren – bis er es nicht mehr aushält, zum Büdchen um die Ecke läuft und sich die ersten beiden Flachmänner kauft. Immer mit der gleichen Selbstlüge. „Nur heute. Nur diesen einen Schnaps.“ Danach stürzt der 42-Jährige für Tage ab, bis sein Körper völlig vergiftet ist und er zum Entzug ins Krankenhaus muss. „Rauschtrinker“ nennt die Medizin Alkoholkranke wie Ralf C. Inzwischen hat er über 100 Entgiftungen hinter sich, dazu fünf Langzeittherapien.

Alles vergebens.

Einen Monat lang hat die WDR-Reporterin ihn und seine Familie mit ihrer Videokamera begleitet. 

Trocken oder Tod - Die Sucht eines Alkoholkranken
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