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21. Tag ohne Alkohol

Hinter sich zu lassen bedeutet nicht, dass man es vergisst. Sondern nur, dass man akzeptiert was passiert ist und weiterlebt.

Unbekannt

Der trockene Rückfall. Was ist das eigentlich?

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Schimäre kontrolliertes Trinken

Wenn ein Alkoholiker die Menge seiner Drinks kontrollieren könnte, so wäre er keiner. Kontrollverlust beim Trinken ist eines der Hauptmerkmale der Alkoholsucht überhaupt. Allein von daher scheint die Idee des „kontrollierten Trinkens“ irgendwie ein schwarzer Schimmel zu sein.

Hinter dem Konzept des „kontrollierten Trinkens“ stecken eigentlich gleich zwei. Einerseits gibt es Alkoholentzugs-Programme, in denen der Betroffene seinen Konsum langsam reduzieren soll, bis er ganz aufhört. Was in der Theorie ganz super klingt, klappt bloß in den meisten Fällen nicht. Wie auch. Das Suchtgedächtnis schreit „mehr, mehr“, wenn nach einem Glas dann schon Schluss sein soll. Die allermeisten Menschen geben dann nach und verschieben den Einstieg in den Ausstieg halt auf morgen. Ganz offen gestanden kenne ich niemanden, der mit diesem Konzept trocken geworden ist, ich halte es für einen grandiosen Selbstbetrug.

Die Idee des kontrollierten Trinkens kann sich auch auf die Zeit nach einer gewissen, völligen Abstinenz beziehen. Die Idee: Nach einer Weile soll es doch wieder möglich sein, mal ein Glas zu trinken ohne gleich wieder in den Strudel der Sucht zu tauchen und komplett abzustürzen.

Auch hierzu meine persönliche Meinung: Das funktioniert genau so wenig und ist auch überflüssig. Denn wer einmal wirklich zufrieden abstinent lebt, der braucht das Spiel mit dem Feuer nicht mehr. Denn ja, ein Leben ohne Alkohol ist nicht nur genauso schön, wie mit – sondern noch viel schöner. Wer das einmal wirklich verinnerlicht hat, warum sollte so jemand noch mal trinken müssen? Denn mal ehrlich: 99 Prozent der Drinks werden doch nicht wegen des Geschmacks, sondern wegen ihrer Wirkung getrunken.

Einen riesengroßen Fan des kontrollierten Trinkens aber gibt es: Ihr Suchtgedächtnis. Denn es sieht in diesem „Konzept“ die Chance, doch noch irgendwie weiter an seine Droge zu kommen. Es ist die perfekte Hintertür zum Rausch. Bitte: Machen Sie sie gar nicht erst auf. Kontrolliertes Trinken funktioniert nicht.


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Ihre Aufgabe des Tages:
Was müssen Sie alles NICHT mehr machen, seitdem Sie nicht mehr trinken?

Es ist schon erstaunlich, was man alles nicht mehr tun muss, wenn man nicht mehr trinkt. Von der teilweise lächerlich „heimlichen“ Alkoholbeschaffung bis zum Erwachen mit dem dicken Kater – die Liste ist schier endlos. Sie aufzustellen, ist Ihre heutige Aufgabe des Tages.

Setzen Sie sich bitte hin und schreiben Sie auf, was Sie alles eben nicht mehr tun müssen, weil Sie nicht mehr trinken. Gehen Sie in Gedanken einen Tag oder eine Woche durch, schreiben Sie alles auf. Dann lesen Sie sich das noch mal ganz in Ruhe durch, gerne auch täglich erneut – und freuen Sie sich über Ihre neu gewonnene Freiheit.


Mein Nährstoff des Tages:
Taurin

Taurin – der Name kommt vielen gleich bekannt vor. Klar. die Aminosäure steckt in den aufmöbelnden Energy-Drinks, die angeblich Flügel verleihen. Was sie darin allerdings soll, wird wohl immer das Geheimnis des Erfinders bleiben. Denn Taurin bewirkt genau das Gegenteil: Es beruhigt.

Zwar ist Taurin keine Aminosäure wie GABA oder Glycin, die gleichzeitig auch beruhigende Nervenbotenstoffe sind – Taurin benimmt sich aber wie sie. Bedeutet: Taurin kann einerseits an den Andockstellen anlegen, die eigentlich für GABA bestimmt sind. Deshalb beruhigt es. Außerdem kurbelt Taurin die körpereigene Produktion von GABA zusätzlich an – und auch das Dopamin soll es nach neuesten Untersuchungen wieder mehr sprudeln lassen.

Ein echter Alleskönner also, was die Nervenbotenstoffe betrifft und deshalb fester Bestandteil meines Nährstoffprogramms. Darüber hinaus hat Taurin auch auf den Körper noch viele positive Wirkungen. Die Galle braucht Taurin, um Gallensäfte zu produzieren. Deshalb kurbelt Taurin somit indirekt auch eine gesunde Verdauung an.

Taurin hilft dem Körper zu entgiften, gerade für frisch Trockene ein dickes Zusatzplus. Zusätzlich sorgt Taurin für einen geregelten Kalziumstoffwechsel, gerade am Herzen und der Skelettmuskulatur. Es wirkt Entzündungen entgegen und hat sich beispielsweise bei Hauterkrankungen als nützliche Ergänzung erwiesen.


Video des Tages: Kontrolliert Trinken – geht das überhaupt?

Kontrolliert Trinken – geht das überhaupt? Streitgespräch unter Fachleuten.

Streitgespräch Kontrolliertes Trinken
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