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22. Tag ohne Alkohol

Was immer du tun kannst oder träumst es zu können, fang damit an.

Johann Wolfgang von Goethe


Gefühle und Alkohol – ein schwieriges Pärchen

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Die Leber – ein echtes Stehaufmännchen

Alkohol ist reines Lebergift. Das ist bekannt. Er zerstört die Leberzellen und führt im schlimmsten Fall zur Fettleber und am Ende zur Leberzirrhose. Dabei wandeln sich die fitten, weichen Leberzellen langsam in hartes, narbiges Bindegewebe um. Diese Narbenzellen können aber die Aufgaben einer fitten Leber nicht mehr erfüllen. Deshalb endet die Zirrhose dann irgendwann auch tödlich. Wenn Sie nicht rechtzeitig gestoppt wird.

Die gute Nachricht ist: Die Leber ist nicht nur eine chemische Hochleistungsfabrik, sondern ein echtes Stehaufmännchen. Sie kann sich auch dann noch wieder fast vollständig erholen, wenn sie schon arg in Mitleidenschaft gezogen wurde – etwa durch zu viel Alkohol.

Die feinen Fett-Tröpfchen, die sich bei der gefürchteten Fettleber in der Leber einlagern, kann der Körper auch wieder abbauen. Grundvoraussetzung ist natürlich, die Finger komplett vom Glas zu lassen.

Wie schnell sich die Leber wieder erholt, hängt natürlich davon ab, wie schwer sie geschädigt ist. Ist es noch nicht so schlimm, reichen manchmal schon vier Wochen aus. Bemerkbar macht sich dies beispielsweise an einer schöneren Haut, einer besseren Verdauung und dem Gefühl, deutlich fitter zu sein.

Steht es schon ein wenig schlechter um das zentrale Organ, können auch schon mal ein paar Monate vergehen, bis sie die Folgen von zu viel Alkohol abgeschüttelt hat. Vergessen Sie eines in dieser Zeit nicht: Die Leber ist nun mal unsere zentrale Chemiefabrik. So lange es ihr nicht wieder richtig gut geht, werden auch Sie sich möglicher Weise immer ein wenig abgeschlagen oder müde fühlen. Das ist völlig normal und brauch nur seine Zeit.

Nicht verzagen also und denken „das ändert sich ja nie“, sondern ein wenig Geduld. Was man in alkoholgeschwängerten Jahren an den Rand der Zerstörung gebracht hat, heilt nun mal nicht gleich bis morgen.


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Ihre Aufgabe des Tages:
Was können Sie problemlos, seitdem Sie keinen Alkohol mehr trinken?

Gestern haben Sie sich notiert, was Sie alles NICHT mehr tun müssen, weil Sie nicht mehr trinken. Heute kommt die Ergänzung. Bitte schreiben Sie heute auf, was Sie alles problemlos tun können, seitdem Sie dem Alkohol adé gesagt haben. Beispiel: Morgens ohne Kater aufstehen, spontan abends noch mal Auto fahren .

Wenn Sie Ihre Liste fertig haben, dann fügen Sie sie bitte mit der gestrigen zusammen. Das gibt eine schicke Übersicht und die ultimativen Gründe, warum Sie das nächste Glas unbedingt stehen lassen sollten. Lesen Sie sich diese Listen immer wieder durch, haben Sie sie vielleicht sogar bei sich. Wenn Sie doch mal wieder der Saufdruck anspringt, ziehen Sie sie schnell hervor und lesen Sie sich das Geschriebene möglichst sogar laut vor. Ich wette, die Weinhexe oder der Biertroll verzieht sich daraufhin schüchtern in die Ecke.


Mein Nährstoff des Tages:
Theanin – Ruhe aus dem Teeblatt

Tee regt nicht nur an, sondern beruhigt auch gleichzeitig. Was ein wenig verwirrend klingt, liegt an zwei seiner Inhaltsstoffe. Einerseits das Teein, das dem Koffein sehr ähnlich ist und belebt. Andererseits das Theanin. Theanin ist eine Aminosäure, die der Körper nicht selber herstellen kann.

So ganz genau ist sie noch nicht einmal erforscht. Was man aber weiß: Sie beruhigt. Theanin blockt das Stress-Hormon Cortisol im Körper und sehr wahrscheinlich auch den Aufreget-Botenstoff Glutamat.

Von beidem haben frisch Trockene zu viel im Körper – mit dem Ergebnis, dass sie sich oft ständig gestresst, aufgeregt und unkonzentriert fühlen. Deshalb ist Theanin fester Bestandteil meines Nährstoffkonzeptes. Theanin fördert nicht nur einen ruhigen Schlaf, sondern sorgt auch tagsüber bei mir für einen klareren, konzentrierten Geist.


Video des Tages: “Morgen hör’ ich auf!”

Das Ein-Mann-Stück zeigt den typischen Weg in den Alkoholismus. Robert Thomsen ist Vertreter und hat Stress in Privatleben und Beruf („Ich brauch dringend was zu trinken, um runterzukommen“). Er verharmlost die Droge Alkohol („Auf einen guten Abschluss stößt man schon mal an“), benutzt Ausreden („Ich wollte mir nur ein Buch aus dem Regal holen, da steht da eine Flasche Rotwein“), Selbstbetrug, innere Kämpfe und das verzweifelte Verstecken der Sucht vor Familie, Freunden und im Beruf.

Als Robert Thomsen sich seine Sucht eingesteht und den Weg in eine Selbsthilfegruppe wagt, ist es bereits fünf vor zwölf. Die Probleme im Beruf scheinen bereits unlösbar – nicht zuletzt, weil Robert nach einer Alkoholfahrt den für seinen Vertreterjob zwingend notwendigen Führerschein verloren hat. Seine Frau – sie habe es satt gehabt, ihn immer vor Kollegen decken und sogar Freunde anlügen zu müssen – hat ihn mit seinen beiden Kindern verlassen. Doch den schwersten Weg, den aus der Abhängigkeit, hat er noch vor sich.

RWF TV | Reihe Abhängigkeit | „Morgen hör ich auf“ 2019
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