Und auch diesmal hatte Gaby einen großen Anteil, denn ihre Gewichtsabnahme hat mich „schwer“ beschäftigt und mega beeindruckt. Wieder mal: Vielen Dank dafür! 😘 Ich hab mich belesen und für mich überlegt, was würde bei mir dauerhaft wirklich gut funktionieren ohne Quälerei?
Intervallfasten – Nö, wenn ich hungrig bin kann ich nicht warten bis die 16 Stunden rum sind, das wäre zu gefährlich für meine Mitmenschen!
Keto – Nö, das ist mir zu heftig, ich brauch Obst.
Shakes – bäh, Nö. Ich will kauen. Essen ist doch toll!
Kalorienzählen oder WW – Nö, zu anstrengend.
Dann hab ich mir etliche Folgen der „Ernährungsdocs“ auf NDR angesehen und fand das echt interessant und hab da einiges für mich rausgezogen.
Ich bin zwar nicht keto aber low carb unterwegs. Also ich mach keine zeitlich begrenzte Diät, sondern ernähre mich dauerhaft anders.
Fachliche Einordnung durch Dr. med. Bernd Guzek
Häufig gestellte Fragen zur Ernährung nach dem Alkoholentzug (FAQ)
Warum habe ich nach dem Alkoholentzug so starken Hunger auf Süßes oder Kohlenhydrate?
Alkohol hat jahrelang das Belohnungssystem stimuliert und den Blutzucker beeinflusst. Nach dem Entzug sucht das Gehirn nach Ersatzreizen – Zucker und Kohlenhydrate lösen ähnliche, wenn auch schwächere Dopaminausschüttungen aus. Das ist eine häufige und biologisch erklärbare Reaktion, kein Zeichen von Schwäche.
Eignet sich Low Carb als Ernährungsform in der Abstinenz?
Low Carb kann in der Abstinenz sinnvoll sein, weil es den Blutzucker stabiler hält und Heißhungerattacken reduziert. Eine zu strenge Umsetzung – etwa ketogene Diät mit extremem Kohlenhydratverzicht – kann jedoch Stress erzeugen, der das Rückfallrisiko erhöht. Eine gemäßigte, dauerhafte Umstellung ist meist nachhaltiger als kurzfristige Diäten.
Kann ich nach zwei Jahren Abstinenz überhaupt noch mit Diäten anfangen?
Ja – und zwei Jahre Abstinenz sind eine gute Grundlage dafür. Der Körper hat sich stabilisiert, der Stoffwechsel arbeitet wieder zuverlässiger. Wichtig ist, eine Methode zu wählen, die langfristig funktioniert und keinen Stress erzeugt, der die Nüchternheit gefährden könnte.

