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16. Tag ohne Alkohol

Wenn du dich in der Zwickmühle befindest, und alles sich gegen dich verschwört und du meinst, nicht länger durchhalten zu können, darfst du auf keinen Fall aufgeben, denn jetzt ist der Augenblick gekommen, da sich alles zum Guten wendet.

Harriet Beecher-Stowe


Freunde – Zeit für eine Bestandsaufnahme

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Motivation trotz Dopaminmangel – runter vom Sofa!

Alkohol bringt unsere Nervenbotenstoff-Systeme durcheinander. Einige erholen sich schneller, andere brauchen leider etwas länger. Zu ihnen gehört unser Dopaminsystem, also das System, was für Motivation, Antrieb und Belohnung zuständig ist. Nach einem Monat beginnt es so langsam, wieder zu funken, aber erst nach drei Monaten läuft alles wieder halbwegs normal.

Es gehört leider für viele zur ersten trockenen Zeit dazu, den Allerwertesten nur mit Mühe vom Sofa zu bekommen. Alles fällt irgendwie schwer, man fühlt sich lustlos, die kleinsten Dinge türmen sich zum Grützberg. Wie gesagt: Das bleibt nicht so. Aber aushalten muss man das auch nicht. Es gibt schon ein paar kleine Tricks für den Alltag, um das Dopaminsystem wieder anzuschieben.

Ganz wichtig: Nie zu viel vornehmen, das klappt eh nicht. Portionieren Sie, was erledigt werden muss. Größere Arbeiten unterteilen Sie zeitlich. Stellen Sie sich einen Timer, nach einer Dreiviertel Stunde ist Pause. Das ist leichter überschaubar und fühlt sich dann nicht an, wie eine Monsteraufgabe. In dieser Pause machen Sie bewusst etwas anderes. Gehen Sie dann aber nicht auf Facebook & Co, sondern am besten bewegen Sie sich. Einen kleinen Spaziergang um den Block oder mindestens einmal raus auf den Balkon. Schnappen Sie mal frische Luft, machen vielleicht ein paar Dehnübungen. Einfach nur strecken, keinen Sport. Nur den Körper mal spüren.

Leichte körperliche Bewegung ist überhaupt das A & O. Versuchen Sie, einen täglichen Spaziergang in den Tag zu integrieren. Morgens, abends – egal. Aber mal raus, die Beine bewegen. Wer sich körperlich fit genug fühlt, geht gerne auch ein paar Takte schneller – ein wenig Schnaufen darf auch sein. Niemand verlangt Leistungssport – so lange Sie selbst nicht das Bedürfnis dazu haben. Aber kommen Sie in Bewegung.

Ihr Dopaminsystem ist auch sehr dankbar, wenn Sie abends ein kleines Tagesresümee ziehen und sich überlegen, was heute gut gelaufen ist. Eine kurze Reflexion auf den Tag und die Dinge, die ein „Daumen hoch“ verdient haben, bringt Sie noch mal in das Gefühl des Belohntseins – bedeutet: Ihr Dopaminsystem wird gekitzelt.

Völlig kontraproduktiv sind unrealistische Ziele, die Sie sich stecken. Sei es beim Sport oder aber Sie nehmen sich Dinge vor, die einfach im Moment noch zu viel sind. Damit setzen Sie nur eine Abwärtsspirale in Gang. Das Belohnungssystem ist sauer und Sie frustriert. Was ein wenig merkwürdig klingt, funktioniert aber wirklich. Wenn Sie einmal verstanden haben, wie unser Belohungssystem funktioniert, können Sie auch damit ein wenig spielen.

Je niedriger die Hürden sind, die Sie sich selbst wählen und die Sie schaffen wollen, umso wahrscheinlicher ist es, dass Sie meistern. Und dafür feiern Sie sich dann. Ein Springpferd fängt auch erstmal bei 50 Zentimetern an, bevor es über die Riesenhindernisse springt. Alles Trainingssache. Auch für Ihr Dopaminystem.


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Ihre Aufgabe des Tages:
Bestellen Sie sich ein neues, gutes Buch

Mal ehrlich: Wann haben Sie das letzte Mal ein richtig gutes Buch gelesen? Schon lange her? Das ändern wir jetzt. Die Aufgabe des Tages lautet: Kaufen Sie sich eines und fangen Sie an zu schmökern. Das muss ja keine anspruchsvolle Lektüre sein. Spaß hat noch niemandem geschadet. Wenn Sie mögen, knöpfen Sie sich auch ruhig ein Buch vor, das sich um den Alkohol dreht.

Mein absoluter Favorit: „Vom unerwarteten Vergnügen, nüchtern zu sein.“ Brutal ehrlich, teilweise unglaublich witzig geschrieben – und in vielen Belangen ein echter Augenöffner. Aber wie gesagt: Auch ein Krimi oder gar eine romantische Schnulze sind super. Aber lesen Sie. Das bringt mal wieder Zeit, die Sie für sich selbst haben und hat nichts mit den schnelllebigen aber vom Grundsatz her doch eher überflüssigen, langweiligen Quickies zu tun, die man sich auf Facebook & Co einatmet – und genauso schnell wieder vergisst.


Mein Nährstoff des Tages:
Zink

Zink ist ein Spurenelement. Das bedeutet: Der Körper braucht nur winzige Mengen davon, insgesamt speichert er davon nur wenige Gramm. Trotzdem ist Zink unglaublich wichtig. Es ist an sehr vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Fehlt es, kann der Körper keine Aminosäuren auf- und umbauen – und damit auch keine Nervenbotenstoffe. Auch das Immunsystem geht in den Keller, wenn Zink fehlt.

Wer ständig erkältet ist und an jedem Schnupfen ewig rumdoktert, spröde Haare und Nägel oder trockene Haut hat, der sollte auch mal an einen Zinkmangel denken. Viele Studien zeigen, dass das wichtige Spurenelement Mangelware bei Menschen ist, die zu viel Alkohol trinken. Für mich ein Grund, das in mein Protokoll mit aufzunehmen. Fakt ist: Ich bin meine mindestens drei, vier grippalen Infekte los, seitdem ich Zink zusätzlich nehme – und ich fühle mich insgesamt fitter.


ZDF-Doku aus der Reihe „37 Grad“: „Wenn Frauen trinken“

Die Doku begleitet Claudia und Jacqueline. Claudia, 51, aus der Nähe von Düsseldorf ist wieder einmal rückfällig geworden. Sie trinkt schon lange. Beruflich ist sie erfolgreich. Nach einer Ausbildung in der Parfümeriebranche steigt sie in der Kosmetikindustrie bis zur Vertriebsdirektorin auf. Flüge durch Europa, Kundenevents, Leben in Hotels, höchstens zwei Tage in der Woche zu Hause. Sie verbringt die Abende allein auf dem Hotelzimmer, wo in den Minibars mindestens zwei Sorten jedes Stimmungsbeschleunigers auf sie warten.

Jacqueline, 49, Erzieherin, lebt ein ganz anderes Leben. 29 Jahre verheiratet, zwei Kinder und mittlerweile auch einen Enkel, einen Arbeitsplatz in der Nähe des Wohnortes auf der Ostseeinsel Usedom. Es sieht aus wie ein gutes Leben. Trotzdem hat sie das alles mit ihrer 15-jährigen Alkoholkarriere aufs Spiel gesetzt. 

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