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Aktuell im Forum von Alkohol adé
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800 Tage ohne Alkohol – oder: Endlich mal ‘ne echte Freundschaft
Über 26 Monate ist es nun her, dass ich mich von meinem vermeintlichen Freund verabschiedet habe. Wobei „verabschiedet“ eigentlich viel zu höflich klingt. In Wahrheit habe ich ihn in die Wüste geschickt: meinen ehemaligen Begleiter Alkohol. Und ganz ehrlich – ich war froh, als er weg war. (…) Doch irgendwo auf diesem Weg, fast unbemerkt, trat jemand Neues an meine Seite. Keine spektakuläre Erscheinung, keine große Geste, kein Feuerwerk: meine Abstinenz. Sie drängte sich nicht auf. Sie war keine laute Reform, keine strenge Instanz. Sie war einfach da – sanft, ruhig, fast schüchtern. Sie nahm mich an die Hand, nicht um mich zu ziehen, sondern um mit mir zu gehen. Ihr Griff war keine Forderung, sondern eine leise Einladung: „Lass uns heute zusammen gehen. Und morgen schauen wir weiter.“ (…)
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Alkohol macht Krebs wahrscheinlicher: Biologische Gründe und betroffene Organe
Alkohol gilt vielen als Genussmittel. Medizinisch betrachtet ist er jedoch ein nachgewiesener Krebsfaktor. Dieser Beitrag zeigt Dir, bei welchen Tumoren der Zusammenhang gesichert ist, wo er vermutet wird – und was im Körper dabei konkret passiert. Alkohol wirkt nicht über einen einzelnen Krebsschalter. Stattdessen verändert er mehrere Prozesse im Körper so, dass Zellen leichter entarten können und entstandene Schäden schlechter repariert werden. Entscheidend ist vor allem der Alkoholabbau selbst. Beim Abbau von Alkohol entsteht Acetaldehyd – eine hochreaktive und stark giftige Substanz. In der chemischen Industrie dient sie als Grundstoff für Kunststoffe, Lösemittel, Farbstoffe oder sogar Sprengstoffe.
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„Einmal Alkoholiker, immer Alkoholiker“ – der Satz hat mich früher fast gelähmt
Einer der Sätze, der mich früher fast gelähmt hat, war: „Einmal Alkoholiker, immer Alkoholiker.“
Heute weiß ich, dass dieser Satz nicht meine Realität beschreibt. Er hat mich lange davon abgehalten, Hilfe anzunehmen, weil ich glaubte, damit eine lebenslange Identität akzeptieren zu müssen. Doch so ist es nicht. Ich lasse mich nicht von einem Etikett definieren. Und genau deshalb nehme ich mir das Recht, mich nicht mit dieser Vokabel zu behängen. Vielleicht liegt genau darin der Kern: Wenn schon ein einziger Begriff so wuchtig aufgeladen ist, macht es selbst die vorsichtige Annäherung an das Thema schwierig. Menschen fürchten, etwas Falsches zu sagen. Und bevor sie diese belastete Bezeichnung aussprechen, schweigen sie lieber. So entsteht Sprachlosigkeit – nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus Unsicherheit. Was mich heute besonders beschäftigt, ist …
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Ohne Alkohol: Ich habe keine Angst mehr vor irgendetwas
Mein Rat an andere Betroffene ist, sich (ärztliche) Hilfe zu holen. Man muss das ja nicht alleine stemmen. Es ist so entlastend! Es gibt ja nicht nur Fachärzte und Therapeuten, gerade habe ich das tolle Programm eines Sozialzentrums um die Ecke entdeckt. Da gibt es u.a. Selbsthilfegruppen zum Thema Depressionen (aber auch zu ADHS, abstinentes Leben, getrennt lebend… alles). Die will ich mir mal anschauen. PS: Meine Depressionen, diese Trauertäler, sind weg. Ich falle nicht mehr ins Bodenlose. Seit ich keinen Alkohol mehr trinke, beschäftige ich mich viel mehr mit mir und gehe Schritt für Schritt alles an. Ich habe keine Angst mehr vor irgendwas….
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Video-Blog: Frust aushalten ohne Alkohol
Ein Gerichtstermin läuft völlig daneben. Wut, Frust, innere Explosion – und trotzdem bleibt die Flasche zu. Warum starke Emotionen kein Rückfallgrund sein müssen und wie Abstand zu den eigenen Gedanken schützt, darum geht es in diesem Beitrag. Wer Frust aushalten will, ohne Alkohol als Ventil zu benutzen, braucht Abstand zu den eigenen Gedanken.
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Alkohol im Haushalt während der Abstinenz – muss meine Familie Rücksicht nehmen?
Schon länger bitte ich meine Frau nicht immer so viel Alkohol parat zu haben. Aber es muss ja immer genügend da sein, falls Nachbarn vorbei kommen. Es wird aber von allem immer so viel gekauft, dass danach auch immer so viel über ist. Also auch Chips und Süßigkeiten, Bier, Sekt, Schnaps. Aufschnitt, Obst, 3 verschiedene Kuchen. Wenn ich das anspreche, dann bin ich immer derjenige der keinen normalen Umgang mit Essen und Getränken hat und der sich doch bitte Hilfe holen sollte, damit der Rest der Familie “normal” leben kann. Sehe ich das wirklich so verkehrt, oder könnte ich erwarten dass hier mehr Rücksicht genommen wird?
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Alkoholentzug: Wie ich meine Angst- und Panikstörungen überwunden habe
Ich habe mehr als 10 Jahre an sehr beeinträchtigenden Angst- und Panikstörungen gelitten, bis mir der Schritt in die Nüchternheit gelang. Tatsächlich, obwohl vom Fach, war es mir nicht möglich diese schwerwiegenden Störungen, verbunden mit stark depressiven Zuständen, in Zusammenhang mit meinem entgleisten Alkoholkonsum zu sehen. Ich war absolut betriebsblind. Nun gut, nachts um 3 Uhr, zur Leberzeit, war die körperliche Unruhe, das Herzrasen und die Angst, einfach zu verstehen. Hier war es eindeutig, dass der Körper kämpfte. Die Leber versuchte verzweifelt zu entgiften, der Kreislauf lief auf Hochtouren und die Seele, überfordert vom vom chaotischen Geschehen in dunklen Stunden, schrie um Hilfe. (…) Nun, mit dem Alkoholstop begannen die guten, ruhigen Nächte. Erholsamer Schlaf, frisches Aufwachen, ein ungezwungenes morgendliches Lächeln kehrte in meinen Alltag zurück. Die nächtlichen Panikattacken wurden Geschichte. Je mehr ich mich erholte, je kräftiger, lebendiger und unternehmungslustiger ich wurde, um so mehr fielen mir meine Beeinträchtigungen auf. Irgendwann wollte ich wieder Autofahren, auch alleine auf die Autobahn, meine Unabhängigkeit zurück erobern. Zunächst stand mir die grosse Meisterin GABA bei, die …
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Der Alkohol hat mich seelisch verkrüppelt
Was tut sich da gerade in der Kehle, Oberbauch, Bauch? Was ist das? Warum schießen mir plötzlich einfach so die Tränen in die Augen? Und auch plötzliche überbordende Fröhlichkeit, beginn ich gerade jetzt wieder zu lernen und einzuordnen und auch ein wenig zu kontrollieren bzw im Zaum zu halten. Manchmal schießt der Frohsinn über das Ziel hinaus und ich bin dann wohl ein wenig peinlich. …
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Ging Euch das anfangs auch so – ohne das Giftzeug schlechter als mit?
Keine Entzugserscheinungen, für den Fall der Fälle sogar noch Alkohol im Kühlschrank gehabt, aber ich habe aufgehört. Es fiel mir schwer und es ging mir wie gehabt schlecht. Nun seltsamerweise auch am nächsten Tag und am übernächsten Tag. Seltsamerweise hört sich dumm an, da ich mit Ende 50 weiss, was ich meinem Körper 17 Jahre angetan habe…… (…) In diesen 6 Tagen habe ich begriffen: Mann, was hast du deinen Organen zugemutet, dass dein sonst so resistenter Körper sich einfach nicht erholt?? Wie blöd bist du ?? Kannst froh sein, wenn sich da drin nichts verändert hat und deine Zellen noch zu dir halten !! Ging Euch das auch so? Gesundheitlich an Anfang beschissener als MIT dem Giftzeug??
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Ich inhaliere Schokolade, Süßigkeiten – könnt ihr das verstehen?
Ich trinke nicht mehr. Aber ich bin dabei, Schokolade, Süßigkeiten weg zu inhalieren 😞. Ich kann das zur Zeit nicht stoppen. Der Verzicht vom Nervengift hat bei mir oberste Priorität. Beides weg zu lassen , das schaffe ich nicht da ich dann Angst hab, das ich einen Rückfall bekomme. Könnt ihr das verstehen?
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