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Aktuell im Forum von Alkohol adé
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Alkoholentzug: So gelingt
der Einstieg in den Ausstieg
Klar, man kann theoretisch einfach von jetzt auf gleich aufhören. Aber die Praxis zeigt: Wer sich einen Plan macht, wackelt weniger. Wichtig ist nur: Lass die Vorbereitung nicht zur Ausrede werden, den Start ewig vor dir her zu schieben. Den perfekten Moment gibt es nicht – aber Du kannst Dir verdammt gute Bedingungen schaffen. Der erste Tag ohne Alkohol ist oft der härteste – aber er ist machbar. Viele scheitern nicht am Willen, sondern an den Umständen und mangelnder Vorbereitung. Wenn Du die typischen Stolperfallen kennst und Dein Umfeld vorher sortierst, nimmst Du dem Alkoholentzug viel Stress. Hier erfährst Du, wie du dir den Einstieg so leicht wie möglich machst.
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Nächtliche Panikattacken und Herzrasen nach Alkohol – ich kenne das sehr gut
Ich trank immer nach der Arbeit, bei mir zu Hause. Am Anfang hat mich das Glas Wein entspannt, doch aus dem Glas wurden mehrere Gläser und am Ende meiner Sucht war ich bei 1-2 Flaschen. Da ich in Schichten arbeitete, gab es da schon Tage wo ich nicht’s trank, fiel aber kontinuierlich in das gleiche Muster zurück. Panikattacken und Herzrasen mitten in der Nacht kenne ich sehr gut und es wurde mit steigendem Konsum immer schlimmer. Aus dem Bett zu kommen war eine richtige Tortur und jedes mal sagte ich mir : jetzt reicht’s. Aber es reichte nie, bis zum Tag X. Wo ich einen neuen Weg einschlug, den ich bis heute nicht bereue. Alkohol ist ein Zell – und Nervengift, das den ganzen Stoffwechsel und die Hirnchemie angreift. Nach jedem Ekzess ist der Körper auf Hochleistung programmiert um die Schadstoffe wieder auszuscheiden.
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Zwischen Rampenlicht und Absturz: Warum Alkohol in der Musikszene so präsent ist
„Aufwachen im Hotel, zum nächsten Veranstaltungsort fahren, einchecken, Aufbau, Soundcheck, kurz etwas essen, Konzert spielen, Abbau – und irgendwann nach Mitternacht zurück im Hotel. Dann kommt die Nachbesprechung. Und ich kenne kaum einen Musiker, der dabei nicht sein Bierchen oder seinen Wein trinkt.“ So beschreibt ein Mitglied im anonymen Forum von Alkohol ade den anstrengenden Alltag auf Tour. Alkohol gehört in der Musikszene fast schon zum Alltag. Backstage, nach Konzerten oder auf Tour – Bier, Wein und andere Drogen sind oft Teil der Routine. Zahlreiche Biografien berühmter Musiker zeigen, wie schnell aus Ritualen eine Abhängigkeit entstehen kann.
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Vom dry january nahtlos in die Fastenzeit – von der Alkoholpause zur Abstinenz
Durch einen längeren Klinikaufenthalt in einer psycho-somatischen Klinik, in der Alkohol strengsten verboten war, habe ich gelernt, wie gut es mir “ohne” gehen kann. Dann habe ich aus Leichtsinn wieder etwas getrunken und war sofort wieder “drin” in der Spirale und es ging mir entsetztlich schlecht. Mit dem 1. Jänner habe ich mir einen “Trocknen Januar” auferlegt und den gleich nahtlos in die Fastenzeit übergehen lassen. Klappt bislang super und ich bin über jede gute Nacht dankbar. Die Erfahrung, wie gut es ist nüchtern zu leben, trägt mich hoffentlich auch bei möglichen “Ausrutschern” schnell wieder in die Abstinenz! Und ich zähle stolz jede Woche …
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Die größte Täuschung war die Angst vor einem Leben ohne Alkohol
Aber noch größer war eine andere Angst: die Vorstellung, nie wieder trinken zu dürfen. Dieser Gedanke hat mich regelrecht blockiert. Mein Kopfkino lieferte sofort die passenden Bilder: ein graues Leben ohne Geselligkeit, ohne Feiern, ohne Leichtigkeit. Heute weiß ich, dass diese Bilder ziemlich wenig mit der Realität zu tun haben. Aber damals fühlten sie sich absolut überzeugend an. Und so blieb ich gefangen in dieser Endlosschleife: Ich wusste, dass mir der Alkohol nicht guttat – und tat trotzdem nichts dagegen. Immer gab es einen Grund zu warten. Immer war „jetzt gerade“ nicht der richtige Zeitpunkt.
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Disziplin oder Moralisieren helfen wenig, vom Alkohol loszukommen
Mir als gesundheitsbewusstem Sportler hilft auch zu wissen, dass ich mit Alk das zerstöre , was ich mir mit Training und Normalgewicht mühsam erarbeitet habe bzw erarbeite. Damit, nicht mit dem Alk, verknüpfe ich verstärkt meine Identität. Tränke ich Alk, zumal so problematisch wie früher jahrzehntelang, würde ich mich grob selbst betrügen. Dies unabhängig davon dass ich immer viel teilweise Auch extrem Sport getrieben habe. Auch hilft mir jetzt im Alter paradoxerweise auch eine relativ stark vorhandene Arteriosklerose, die durch Alkohol die Wahrscheinlichkeit eines koronaren Ereignisses erhöhen würde und zwar exponentiell!
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Rückfall: Selbstverständlich gibt es den einen Supertrigger – aber ich kenne ihn nicht
Selbstverständlich gibt es den einen Supertrigger. Den, der mich an meine Grenzen bringt, der mich fordert und der es vielleicht schaffen könnte, meine Werte über den Haufen zu werfen. Was ihn so unberechenbar macht: Ich kenne ihn nicht. Ich habe keine Ahnung, wie er aussehen wird oder was er mir abverlangt. Vielleicht kommt er über Nacht. Vielleicht beim nächsten Arztbesuch – wer weiß. Angst davor habe ich keine. Aber eine gehörige Portion Respekt. Wie ich reagieren werde? Ich weiß es nicht. Ich muss darauf vertrauen, dass ich bei mir bleibe – und dass die Strategien, die ich mir über die Jahre zurechtgelegt habe, im richtigen Moment abrufbar sind. Die „alltäglichen“ Trigger hingegen machen mir weniger Sorgen. …
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Hypnose gegen Alkoholsucht – meine erste Erfahrung
Ich wollte hier kurz meine Eindrücke von meiner gestrigen Hypnose schildern: Es gibt ja verschiedene Hypnosetechniken. Bei Suchtverhalten ist eine Methode nach dem Simpson-Protocol die beste Wahl, das haben mir auch einige bestätigt. Gesagt, getan… das ganze dauerte 2 volle stunden. Der Hypnotiseur konzentriert sich hierbei auf das Überbewusstsein. Es werden Fragen gestellt, der Patient antwortet nur mit Fingerzeichen, daraufhin werden die Probleme “behoben”. Es ist schwer zu erklären, auf Youtube gibt es viele Videos. Aber ich denke mir: Hilft es nix, schadets nix Die Hypnose hat gut funktioniert bei mir, bin mit gemischten Gefühlen raus..ob das jetzt wirklich der holy grail ist?
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