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Aktuell im Forum von Alkohol adé

Alkoholentzug: Warum nicht jeder in die Klinik muss

Klinik oder ambulant entziehen nativ
Wer sich heute über Alkoholentzug informiert, stößt schnell auf eine klare und oft sehr eindringliche Botschaft: „Mach das nicht allein. Du musst in die Klinik. Sonst wird es gefährlich.“ Diese Warnung kommt nicht von ungefähr. Viele Menschen, die sie äußern, haben selbst schwere Verläufe erlebt oder gesehen – Entzüge mit starkem Zittern, extremer Unruhe, Krampfanfällen oder sogar Delir. Für genau diese Fälle ist die Empfehlung zur stationären Behandlung absolut richtig und lebensrettend.

Das Problem aber liegt in der Verallgemeinerung: Aus realen, schweren Einzelfällen machen einige eine Regel für alle. Moderne Suchtmedizin sieht Alkoholabhängigkeit jedoch nicht mehr als ein einheitliches, zwangsläufig fortschreitendes Krankheitsbild. Sie beschreibt ein Spektrum mit unterschiedlichen Schweregraden, Verläufen und Risiken.
 
 
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259 Tage ohne Alkohol– aber Chaos im Gehirn und Vergesslichkeit. Was tun?

259 Tage ohne Alkohol– aber Chaos im Kopf und Vergesslichkeit. Was tun?
Alles ist gut und ich bin wirklich froh über meine Abstinenz und habe keine bleibenden körperlichen Schädigungen, außer: mein Gehirn! Irgendwie ist das alles anders als früher und wird immer schlimmer in Sachen Koordination, Vergesslichkeit etc. Ich hatte eigentlich gehofft, dass sich mein Gehirn regeneriert durch Abstinenz, NEMs, Sport, Ernährung, besseren Schlaf und intellektuelle Stimulation.
Aber es scheint das Gegenteil der Fall zu sein, es wird immer schlimmer!! Chaos im Kopf, Vergesslichkeit etc. Was kann ich noch tun, um meinem Gehirn auf die „Sprünge“ zu helfen?
 
 

Rosa Wolke beim Alkoholentzug: Warum sie entsteht, warum sie wieder verschwindet

Rosa Wolke mit Pendel nativ
Nach dem Entzug von Alkohol erleben viele Betroffene eine Phase auffallend guter Stimmung. Energie kehrt zurück, Gedanken klären sich, Probleme erscheinen lösbar. Diese Phase wird in der Suchthilfe als „rosa Wolke“ oder „Pink Cloud“ bezeichnet.

Sie tritt nicht bei jedem auf, ist aber häufig genug, um ernst genommen zu werden. Wichtig zu wissen: Die rosa Wolke fühlt sich wie eine dauerhafte Besserung an, ist biologisch jedoch ein vorübergehender Übergangszustand.
 
 

Geselligkeit: Alkohol lässt die Menschen nur Blödsinn reden

Geselligkeit- Alkohol lässt die Menschen nur Blödsinn reden
Ein Thema verfolgt mich schon lange, das mit dem geselliger werden. Anfangs dachte ich auch, dass ich geselliger mit Alk bin. Aber umso genauer ich hinschaue, sehe ich, dass der Alk die Menschen nur Blödsinn reden lässt und sich die meisten Gespräche dann im Kreis drehen, ich als nüchterner da dann nicht mehr mitreden will und kann und dann kommt der schlimme und falsche Gedanke: Mit Alkohol könnte ich bei den Geselligen super netten Rund ja mitreden…
 
 

Mein einsames alkoholfreies Leben

Mein einsames alkoholfreies Leben

Ich verstehe den Hype nicht, den manche hier empfinden, weil sie keinen Alkohol mehr trinken. Es ist nicht alles rosig ohne Alkohol, im Gegenteil. Der lahme Alltag klatscht mir ins Gesicht.

Ich werde nicht mehr so oft eingeladen, wie es früher der Fall war und ja, nun werden einige sagen, dass es die falschen Freunde sind/waren. Stimmt auch zum Teil, aber nicht nur. Wenn ich bei meinen alkohol-trinkenden Freundinnen bin, zeige ich denen völlig unbeabsichtigt, ihren eigenen Spiegel mit ihren eigenen Laster: dem Alkohol, weil ich es hinbekommen habe und sie nicht. Dazu muss ich sagen, dass meine Mädels alle sehr viel und oft trinken – so wie ich früher auch. Manchmal habe ich selbst kein Bock mich zu Ihnen zu gesellen und diese oberflächlichen Gespräche und Lästereien zu verfolgen. Wenn dann alle irgendwann so besoffen sind, dass sie nicht mehr richtig reden können, mag ich meine Nüchternheit, weil ich einen klaren Kopf habe und meinen Körper besser behandle. Aber diese Abende sind rar und kaum noch vorhanden.

Mein Supertrigger, wieder Alkohol zu trinken: Ich wurde Zeuge einer Amokfahrt

Mein Supertrigger, wieder Alkohol zu trinken- Ich wurde Zeuge einer Amokfahrt
Ich war Zeuge als ein Amokfahrer vor meinen Augen einen Menschen überfahren hat. Das hat mein ganzes Leben, in diesem Moment verändert. (…) Also begann ich wieder Bier zu trinken zum Vergessen zum runterkommen für alles . Ich habe eine Traumatherapie begonnen die mir wirklich sehr geholfen hat. Nur der Alkohol blieb. Nur das Bier blieb jeden Abend nach dem heimkommen das erste Bier zum runterkommen das zweite und das dritte usw.

Dann irgendwann die Erkenntnis das es so nicht weitergehen kann (…) Nun ich bin jetzt wieder auf dem Weg mir geht es gut.
 
 

Anfangs verwendete ich die einfachen Ausreden, um keinen Alkohol zu trinken

Am Anfang verwendete ich die einfachen Entschuldigungen
Klar, am Anfang verwendete ich die einfachen Entschuldigungen: ich nehme Medikamente, Fastenzeit, Dry January, Sportphase etc. Es half kurzfristig. Bei manchen Menschen war ich auch offen. Und ich gehe fest davon aus, dass das auch hinter meinem Rücken wie eine Breaking News die Runde machte: „Er trinkt nicht mehr, weil er nicht mehr DARF“. Das zeigen die auch nach vier Jahren immer noch vorkommenden Blicke nach unten, das „Gar-nicht-erst-fragen“, ob man etwas trinken will. „Es“ steht halt immer im Raum.

Was sich verändert hat, ist mein Umgang damit. Es ist mir zwischenzeitlich völlig egal geworden. Wenn es – selten – dazu kommt, dass es mal zur Sprache kommt, kann ich sagen, dass Alkohol ja die komische Eigenschaft hat, dass man durch den erfolgreichen „Kampf“ gegen ihn (es ist kein Kampf, aber das Wort wird halt immer wieder verwendet) in der Wertung absteigt. Das auch hier im Forum zuweilen geschilderte „Lob, es geschafft zu haben“, nehme ich meist als vergiftetes Lob wahr, bei dem meist ein gedankliches „Du Armer“ bestenfalls mitschwingt. …
 
 

Familiengeburtstage sind nun oft komplett ohne Alkohol

Familiengeburtstage sind nun oft komplett ohne Alkohol
Mittlerweile genieße ich einfach nur meine Freiheit keinen Alkohol zu brauchen. Mich nicht rechtfertig zu müssen/wollen ist ebenso eine wunderschöne Erkenntnis.
Es geht so vielen Menschen mit der Sucht schlecht – jeder muss seinen Weg für sich finden. Die, die mich fragen wie ich es geschafft habe, denen sage ich – mit Alkohol ade und dem Forum/ Buch/ Konzept. 
Meine Familie freut sich einfach nur und nun trinkt kaum einer mehr. Familiengeburtstage sind oft komplett ohne Alkohol 👏 …
 
 


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