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Aktuell im Forum von Alkohol adé

Drei Jahre ohne Alkohol – wichtiger als mein Geburtstag!

Drei Jahre ohne Alkohol – wichtiger als mein Geburtstag!
… Was hatte ich Schiss damals. Wie sollte ein Leben ohne Alkohol lebenswert sein? Wie langweilig würde das werden? Pah! Es wurde vieles, aber nicht langweilig. Der Startschuss (alles hier auf den ersten Seiten nachzulesen) war schon hart. Zu seinem Glück gezwungen zu werden, das wollte mir anfangs nicht so wirklich gefallen. Heute sehe ich das völlig anders.
(…)
Ach ja Stichwort Therapie: nach langer Überlegung und noch längerer Suche habe ich mich schlussendlich doch dazu entschieden, eine Verhaltenstherapie zu beginnen. Primär wegen meiner ADHS, aber ich denke mal, dass da noch so einiges schlummert, was gerne mal Aufmerksamkeit bekommen möchte. Ich bin echt froh, das gemacht zu haben. Wie es wird werde ich noch sehen: letzte Woche war der erste Termin, heute der erste Tag mit Ritalin.
Auch bin ich seit dem Sommer in einer Adhs Selbsthilfegruppe. Das tut mir unheimlich gut. …
 
 
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Wie Alkohol das wichtigste Vitamin für Dein Gehirn systematisch zerstört

Energiemangel im Gehirn
Alkoholiker rutschen oft unbemerkt in einen Zustand, in dem ihr Körper vor Energiehunger fast schreit. Vitamin B1 soll eigentlich die Energieproduktion im Gehirn am Laufen halten. Doch Alkohol verbraucht mehr davon, blockiert gleichzeitig die Aufnahme und leert die Speicher. So entsteht ein schleichender Notstand im Nervensystem, der am Ende in schweren Krankheiten explodieren kann.
 
 

Niemand hat mich gefragt, warum ich mich an Cola und Fanta festhalte

Niemand hat mich gefragt, warum ich mich an Cola und Fanta festhalte
Als ich vor 13 Jahren aufgehört habe, war ich sehr vorsichtig, was Veranstaltungen und Feiern anging. Die ersten Monate bin ich zu keinem Geburtstag oder sonstwas für einen Anlaß mitgegangen, obwohl unser Freundes- und Bekanntenkreis einen sehr bewußten Umgang mit Alkohol pflegt (ich habe nie jemanden von ihnen wirklich betrunken gesehen, ich war aber auf jeder Feier hackedicht). Nach etwa einem Jahr habe ich dann wieder regelmäßig an Treffen mit Freunden teilgenommen, da wußten auch alle Bescheid über meine Sucht. Niemand hat mich gefragt, warum ich mich an Cola und Fanta festhalte – und ich mußte mir nicht irgendwelche Lügen ausdenken (später habe ich dann bei entsprechend bohrenden Fragen einfach gesagt, daß ich in meinem Leben schon genug gesoffen habe und daß das reicht – damit war ich dann raus aus der Zwickmühle).

Die erste Zeit ist echt schwer gewesen, aber es wurde immer leichter. Aus dem tägliche Kampf mit mir ist irgendwann Achtsamkeit geworden und der kräftezehrende Kampf hatte ein Ende. Und das Komische war, …
 
 

Mein Rückfall begann mit dem einen, kleinen Gläschen

Mein Rückfall begann mit dem einen, kleinen Gläschen
… Vor 18 Jahren hatte ich meine erste Entgiftung und war gut zwei Jahre danach zwar abstinent, aber irgendwie unglücklich damit. Hätte ich mal so ein Forum wie hier schon eher gekannt, vielleicht … Aber das ist ein anderes Thema.

Im Kopf hatte ich den Alkohol damals noch nicht ganz loslassen können. Was dann geschah, würde ich aus heutiger Sicht als schleichenden Rückfall bezeichnen. Es begann ganz unscheinbar mit diesem einen “Gläschen”, was anfänglich ganz gut funktionierte, ganz langsam, fast unbemerkt, stieg die Menge und im Laufe von 16 Jahren und brachte ich das Fass letztendlich zum Überlaufen. Diese Zeit war von etlichen Abstinenzversuchen begleitet, die mich aber noch tiefer in die Abhängigkeitsspirale zogen.

Schuldgefühle, Lügen und Selbsthass waren die Folge und machten mir das Leben zur Hölle. … Heute ist es exakt zwei Jahre her, dass ich abstinent lebe. …
 
 

Videoblog: Rückfall – “alles verloren” oder “macht nichts”?

Rückfall und nun
Manche sagen lapidar „Krönchen richten und weiter“, andere sehen schon bei einem einzigen Glas die komplette trockene Zeit als verloren an. Beides ist nicht besonders hilfreich.
 
 

Ich bin dankbar für meine Abstinenz – das werde ich nicht wieder hergeben!

Ich bin dankbar für meine Abstinenz – das werde ich nicht wieder hergeben
Als ich vor ca. 600 Tagen, nach Gabys Methode, komplett mit dem Trinken aufhörte, war ich 65 Jahre alt. Ich bin froh und dankbar, in meinem Leben noch die Vorzüge und Freuden des abstinenten Lebens in ihrer ganzen Fülle kennengelernt zu haben!
Das werde ich nicht wieder hergeben, zu gross wäre das Theater und Risiko wieder richtig in die Spur zu kommen.
Trigger habe ich noch. Interessanterweise ist es so geblieben, dass bei grosser Freude oder angenehmer Aufgeregtheit immer noch der Gedanke an ein Glas Wein oder Sekt auftaucht. Das passiert öfter.
In Auseinandersetzungen oder Konflikten verspüre ich seltener Trinkwünsche. Komischerweise war das von Anfang an so. Bin ich wütend, so sage ich mir, dass ich wegen so einer bekloppten Person oder Situation ganz bestimmt nicht mehr meine Gesundheit und mein Wohlbefinden riskiere. Das funktioniert schnell und sicher. …
 
 

Ich habe ohne nachzudenken die halbe Flasche Kochwein weggegossen

Ich habe ohne nachzudenken die halbe Flasche Kochwein weggegossen
Ich habe heute eine so schöne Erfahrung gemacht. Die Sosse zu Weihnachten mußte aus Rinderknochen natürlich mit Rotwein gemacht werden. Früher hab ich mehr Brühe reingemacht weil der Rotwein musste ja zur Hälfte schon beim kochen getrunken werden. Heute hab ich die Flasche aufgemacht das Zeug zur Hälfte in die Sosse gekippt und den Rest ohne Nachzudenken in die Spüle gekippt also nicht die halbvolle Flasche angehimmelt und in denj Kühlschrank gestellt als Reserve für den Abend. Es hat mich kein bisschen …
 
 


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