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Aktuell im Forum von Alkohol adé

Video-Blog: Unglücklich trocken? Das muss nicht sein!

Unglücklich trocken FB Cover
Viele Menschen glauben, ein alkoholfreies Leben bedeute vor allem eines: jeden Tag kämpfen. Jeden Morgen neu entscheiden, jeden Abend standhalten, ein Leben lang wachsam bleiben. Doch was, wenn genau dieses Bild falsch ist? Was, wenn Abstinenz sich nicht wie ein Dauerduell anfühlen muss, sondern wie Ruhe? In diesem Beitrag geht es um einen anderen Blick auf Sucht, um Aufklärung statt Disziplin – und um die Frage, warum Alkohol für manche Menschen schlicht aus dem Leben verschwindet.
 
 
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Wie Alkohol zunächst Angstzustände lindert – später aber Panikattacken und Hangxiety auslöst

Frau leidet unter diffuser Angst
Der erste Drink mag sich wie die ultimative Entspannungspille anfühlen, die Nerven beruhigt und Stress lindert … Doch im Hintergrund stört Alkohol die Neurotransmitter im Gehirn, fördert Entzündungen und bringt den Nährstoffhaushalt durcheinander – und bereitet damit den Boden für intensive „Hangxiety“, Rebound-Angst und sogar ausgewachsene Panikattacken am nächsten Tag (oder schlimmer: langfristig). Warum Alkohol kurzfristig beruhigt, aber ein starker Auslöser für Angst ist – und was man dagegen tun kann.

Kurz gesagt: Alkohol kann Angststörungen und Panikattacken auslösen oder massiv verstärken. Ursache sind biochemische Rebound-Effekte, Neuroinflammation und Nährstoffmängel – nicht mangelnde psychische Stabilität.

 
 

Rettungswagen, Notaufnahme, Intensivstation, acht Wochen Klinik mit Entgiftung

Rettungswagen, Notaufnahme, Intensivstation, acht Wochen Klinik mit Entgiftung
…Auch mein Hausarzt bemerkte die Veränderung und mahnte mich ausdrücklich zur Vorsicht. Es hat alles nichts genützt. Ich habe mich vehement dagegen gestellt – zum einen Ohr hinein und zum anderen wieder hinaus. Da ich im Alltag noch funktionierte, war das Thema für mich schlichtweg nicht existent.
Das ging so lange gut, bis mein Körper den Dienst versagte: Rettungswagen, Notaufnahme, Intensivstation, acht Wochen Klinik mit Entgiftung. Zu dieser Zeit war ich multimorbid, sodass im Anschluss für sieben Monate ein Pflegedienst bei uns zu Hause ein- und ausging. In diesem Moment gab es für mich keine Wahlmöglichkeiten mehr – ich wollte nur eines: wieder gesund werden.
Meine Einstellung zum Alkohol hatte sich bereits in der Klinik grundlegend geändert. Ich wollte diese hässliche Droge nicht mehr sehen und erst recht nicht mehr konsumieren müssen. Nach der primär physischen Genesung war es an der Zeit, …
 
 

Selbsthilfegruppe: Bleibt man wirklich anonym? Wie sind Eure Erfahrungen?

Wirklich anonym in der SHG
Noch zögere ich, eine Gruppe zu besuchen. Mein Arzt hat mir eine Liste gegeben mit Beratungsstellen und Gruppen. Da ich in einer suchterfahrenen Großstadt lebe, bin ich mit dem großen Angebot echt überfordert. Zudem habe ich Scheu, erkannt zu werden. Klar, innerhalb der Gruppen gilt Vertraulichkeit … wie sind Eure Erfahrungen? Bleibt man anonym?
 
 

Bruder starb bei Trunkenheitsfahrt – ich zücke das Handy, wenn jemand betrunken fährt

Bruder starb bei Trunkenheitsfahrt – ich zücke das Handy, wenn jemand betrunken fährt
Dein bester Freund will betrunken Auto fahren. Rufst Du die Polizei? Wenn der gute Freund trotz jeder Argumentation ins Auto steigen und fahren will: JA!
Ich würde es ihm ankündigen, das Handy zücken und die Polizei rufen.
Mein Bruder ist als Beifahrer bei einer Trunkenheitsfahrt ums Leben gekommen …
 
 

Mein einjähriges Jubiläum ist am 1. Januar!

Mein einjähriges Jubiläum ist am 1. Januar!
Silvester steht an, in kleinen Kreis mit 9 Leuten, sehe ich auch keine Gefahr, hab das ja auch im Urlaub und zur jede Zeit geschafft kein Alkohol zu trinken übers Jahr (…) Nun haben sich gute Freunde zusammen getan und geplant, am 3. Januar ein Junggesellenabschied zu veranstalten, wobei viele von denen wissen, dass ich keinen Alkohol mehr trinke, versuchen werden mich davon zu überzeugen einen mit zutrinken …

Habe mir schon eine Strategie zurecht gelegt … Werde berichten wie es gelaufen ist mit den Junggesellenabschied,
Ansonsten freue ich mich am 1. Januar und werde eine Kerze zum Gedenken anzünden.
Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2026!
 
 

Schnell zum Frühsport, damit ich abends rauchen und trinken kann

Schnell zum Frühsport, damit ich abends rauchen und trinken kann
Ich habe mich immer sehr gesund ernährt, viel Sport gemacht, teilweise auch Nahrungsergänzungsmittel genommen, um „Party“ machen zu können. Das war mein fixer Gedanke: Ich gehe früh zu dieser anstrengenden Sporteinheit, damit ich abends rauchen und trinken kann (und man mir das nicht ansieht). Ich ernähre mich gesund und esse wenig, damit ich dünn und gesund bin, und man mir den Alkoholkonsum nicht ansieht. Ich hab das sogar offen kommuniziert. Ah!
Das war meine Kompensationsstrategie. Insgeheim muss mir also klar gewesen sein, dass Alkohol ungesund ist. Auf der einen Seite hab ich also durch krasse Sportkurse und Ernährung etwas für mich und meinen Körper gemacht, andererseits hab ich mich bewusst regelmäßig vergiftet.
 
 


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