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Hervorgehobene Beiträge der letzten Tage aus dem Forum von Alkohol adé ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏
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Man ist quasi in eine große Saufschlacht gezogen
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Bei gewissen Veranstaltungen im Jahr, wo es seit vielen Jahren einfach Standard war viel zu trinken. Man hat sich mittels festgelegter Listen mit verschiedensten Getränken aufmunitioniert und ist dann quasi in eine große Saufschlacht gezogen, mit Trinkspielen und alles was dazu gehörte. Frei gefühlt habe ich mich erstmals als ich heuer auf so einer Veranstaltung war und keine Sekunde Lust mehr hatte (fast 10 Monate kein Alkohol), mich am Besäufnis zu beteiligen. Ich verspüre jetzt eher Mitleid gegenüber jenen, die in dieser Matrix noch festhängen …
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Ich muss nicht mehr trinken, ich möchte nicht mehr trinken
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Ja, auch ich habe im Urlaub den Kellnern mit den Tabletts voll mit Aperol, Weißwein oder ähnlichem an manchen Tagen traurig oder eher gierig hinterher geblickt, aber mit dem Wissen: Ein Glas alleine würde nicht reichen und dann wären es ganz schnell wieder 1-2 Flaschen Wein. Und dann? Ist das wirklich noch Genuss? Im Leben nicht! Ich lebe seit dem ersten abstinenten Tag mit der Einstellung: Ich muss nicht mehr trinken, ich möchte nicht mehr trinken. Und weil ich das schaffe, bin ich stolz darauf. Und dieses Gefühl möchte ich mir nicht mehr nehmen lassen!
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Nachteil der Nüchternheit: Alles liegt ungeschminkt und ungeschönt vor Dir
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Unzählige Sonntage habe ich damit verbracht gegen Langeweile und Einsamkeit anzutrinken. Die grausame Leere nicht zu spüren, die nagende Verzweiflung zu betäuben. Das ist der grosse Nachteil an der Nüchternheit: Alles liegt ungeschminkt und ungeschönt vor Dir. Du darfst Dir Deine Baustellen bei Neonlicht betrachten. Da kann man sich schnell einsam, hilflos und ohnmächtig fühlen. Die gut gemeinten Tipps halfen mir nicht. Der Ausstellungsbesuch hat mein Herz nur halb erreicht, im Café sah ich nur Pärchen und im Park nur Familien mit Kindern. Dazwischen ich, die einsame Kämpferin auf der Suche nach Nähe, Sinn und Verständnis. Ein Fremdkörper. …
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Rückfall. Letzten Mittwoch.
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Es war schrecklich. Ich bin früh Abends ins Bett. Innerlich völlig fertig und betrunken. So lange hat der Alkohol keine Rolle gespielt und zack, wie aus dem Nichts, war er da. Gestern, Donnerstag fühlte ich mich körperlich schlecht. Richtig mies. Gut so. Ich hab mich geschämt, fühlte mich traurig, enttäuscht von mir selbst. Hab dann ganz spontan Gaby geschrieben. Ich glaube es war sogar noch Mittwoch Abend. Gestern haben wir dann Mails ausgetauscht und eine Coaching Stunde vereinbart. Während dieser Stunde hab ich so Einiges verstanden. Ich glaube, irgendwann meinte ich zu Gaby:”als wärst du dabei gewesen”. Es macht diesen Rückfall nicht besser, aber es hilft mir dadurch, dass …
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Meine Leber: Ich mache mir da unendlich Vorwürfe und Panik
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Bei mir ist das Thema Leber ganz paradox. Ich mache mir da unendlich Vorwürfe und Panik. Obwohl ich nichts habe. Ich google fast täglich zum Thema Leber, obwohl alle meine Leber-Werte in den Zwanzigern sind, Quick und Bilirubin Normal und die Bildgebung weder eine Vergrößerung noch Verfettung ansagt. Mein Gehirn sagt … nach 10 Jahren Bier MUSS doch was sein. Meine Hoffnung ist, dass dieses Gefühl irgendwann wieder weg geht, ich neige wohl zur Hypochondrie. Hat das noch jemand?
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Wie baut ihr eine Tagesstruktur für Euch auf?
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Mir ist bewusst, dass eine geregelte Tagesstruktur ein wichtiger Bestandteil des weiteren Verlaufs meiner Stabilität ist und hier werde ich von meiner Tochter wieder und wieder darauf hingewiesen. Frage: Wie seht ihr das, wie baut oder habt ihr eine Tagesstruktur für Euch aufgebaut? Wie engmaschig haltet ihr diese ein, gibt es Euch ein gutes Gefühl? Ich sehe es als für mich schon wichtig, bin jedoch nun in der Situation nicht nur mein Leben neu aufzubauen, sondern mich momentan auch im Leben der kleinen Familie meiner Tochter zu integrieren. Und das fällt mir schon schwer, zumal meine Tochter mich regelmäßig erinnert, die mir aufgebaute Struktur einzuhalten – ich mich dadurch kritisiert und gegängelt fühle (so empfinde ich es wirklich) … obwohl ich weiß, dass sie sich an Situationen erinnert, die sie mit mir erlebt hat, wenn ich meine Durchhänger hatte und dann wie oft zum Alkohol gegriffen habe.
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