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Hervorgehobene Beiträge der letzten Tage aus dem Forum von Alkohol adé ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏
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Welche Tipps habt Ihr gegen die Versuchung auf Lager?
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Was hilft bei euch, wenn die olle Weinhexe oder der blöde Jacky-Teufel ums Eck kommt? Mir hilft es sehr, wenn ich mir in einem solchen Moment die Frage stelle: “Was würde sich nun an der Situation konkret verbessern, wenn ich Alkohol trinken würde?” Bislang war die Antwort immer “nichts” und dann kann ich den Jacky-Teufel mühelos wegschicken. Gegen Verzichtsgedanken helfen mir tatsächlich alkoholfreie 0,0 Alternativen wie z.B. alkoholfreier Sekt oder alkoholfreies Desperados. Welche Tipps habt ihr so auf Lager?
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Es hat mich wachgerüttelt, dass mein Führerschein weg ist
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Ich fahre zurzeit eine Stunde pro Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit, und es macht mir sogar Spaß und es tut mir gut, eine feste Routine zu haben. Fahrradfahren war sowieso immer meine Lieblingsbewegung. Irgendwie bin ich fast dankbar, dass mir mein Führerschein wegen einer Trunkenfahrt genommen wurde. Es tat damals weh, aber es hat mich wirklich wachgerüttelt und mir geholfen, einen klaren Blick auf meine Situation zu bekommen. Wer weiß, wie es sonst weitergegangen wäre? Es tut mir gut zu wissen, dass ich nicht alleine bin mit dieser Erfahrung und dass es auch andere gibt, bei denen die Veränderungen nicht immer gleich himmlisch sind. Aber …
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Viele von uns haben Alkohol als Medikament eingesetzt
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… aus meiner Sicht ist die Alkoholerkankung meist ein Symptom. Viele von uns haben Alkohol als Medikament eingesetzt um ihren Kummer, ihr ADHS, ihre Schlaflosigkeit, ihre Depression, ihren Stress, ihre Unsicherheit, ihre Sinnlosigkeitsgefühle usw. zu bekämpfen. Bei einigen Erkrankungen, z.B. der Depression verstärkt Alkohol die Symptome, so dass man zurecht fragen kann: Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei? Hinzukommen genetische Dispositionen, Sozialisation und …
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Sei geduldig – auch eine Schnecke kommt voran
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Sei geduldig mit Dir selbst, es braucht Zeit bis sich der Körper regeneriert hat. Bei manchen geht es schnell, bei anderen langsamer, aber es wird besser. Passe Deinen Rhythmus Deinen körperlichen und Deinen mentalen Bedürfnissen an. Auch wenn Du Dich momentan im Schneckentempo fortbewegst, glaube mir auch eine Schnecke kommt voran. Hab noch nie eine gesehen, welche im Rückwärtsgang funktioniert hätte,😀.
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Ich, ein Problem?
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Nie zuvor hätte ich mir eingestanden, dass ich “ein Problem” mit dem Alkohol habe. Gut, ja, ein bisschen, aber das ließe sich bestimmt in den Griff bekommen. Heute kann ich rückblickend über all den Unsinn nur lachen, den ich da versuchte: Verträge mit mir selbst abschließen (in Schriftform!!!), ich kaufte ein Alkoholmessgerät, um meine Frau davon zu überzeugen, dass ich “mal nix” getrunken habe”, Gründe suchen “um trinken zu dürfen”, Pläne machen, all der Driss, den viele hier kennen dürften. Ich bin bis heute dankbar für diesen Moment der Erkenntnis, als ich morgens beim Altpapierwegbringen die letzte Dose trank und mich nur noch vor mir selbst ekelte. Und von da an so viel dafür tat, dass es nicht mehr so weit kommt: Tagebuch schreiben (bis heute), SHG besuchen (war nichts für mich, liegt aber wohl an der Zusammensetzung im ländlichen Raum), Lesen, Podcasts, gesundheitliche Checks (#glückgehabt), Suchthilfe bei der Caritas, Erfolge aufnotieren, immer wieder darüber reden, sich an verbessertem Schlaf und Aussehen erfreuen, Bewegung (bis heute 8,89 km / Tag seit meinem letzten alkoholischen Schluck – muss man erst mal über 1039 Tage schaffen :-)) und nicht zuletzt phasenweise viel hier schreiben und lesen. Rückblickend wird auch vieles erst nach Jahren der Abstinenz klar …
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Künstler und Drogen, das ist so eine Sache
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Später merkte ich wohl, dass viele der damaligen Freunde, später dann mit Familie und einem “anständigen” Beruf, weniger tranken als ich, der ich eine Musikerlaufbahn eingeschlagen hatte. Künstler und Drogen, das ist so eine Sache. Man lebt weniger bürgerlich und gesittet, sondern kommt viel herum in einem Beruf, der mitunter starke emotionale Schwankungen auslöst. Himmelhoch jauchzend, wenn man auf der Bühne den großen Applaus abräumt, dann, später, zu einer Zeit, wo andere schon schlafen, die “Nachbesprechung” des Konzerts, um weit nach Mitternacht einsam in sein Hotelbett zu steigen, viel zu wenig Zeit zum Schlafen hat, das Frühstück sausen lässt und gleich wieder in den Tourbus steigt. Nicht nur körperlich anstrengend, sondern eben auch emotional aufreibend ist es, auf der Bühne Hochleistung zu bringen, sich zur Schau zu stellen (ein nicht unwesentlicher Faktor des Künsterlebens), und später dann der Versuch, mittels Drogen das Hochgefühl zu verlängern. …
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