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Hervorgehobene Beiträge der letzten Tage aus dem Forum von Alkohol adé ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏
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Meine Filmrisse waren häufig und legendär
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Und es gibt nichts schöneres, als in Frische aufzuwachen. Kein elendiger Kater, keinen höllischen Brand, keine pelzige Zunge, kein ekelerregender Geschmack im Mund, kein hämmerndes Klopfen im Hirn, kein “Wie bin ich eigentlich heimgekommen?”, kein peinlich schlechtes Gewissen, was man wohl alles gesagt oder getan hat im Laufe der durchzechten Nacht. Einfach ein neuer Tag, in den ich erholt starten kann, ohne den vorherigen bereuen zu müssen. Vielleicht war auch mein großer Vorteil, dass meine Filmrisse häufig und legendär waren. Da war es ein leichtes zu sagen, ich feier nicht mehr mit, weil ich mich eh so gut wie nie an die Feier erinnern kann, wenn sie dann vorbei war 😅
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Vor kurzem vertrieb sich mein Umfeld noch die Zeit mit Essen und Trinken
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Vor ein paar Jahren noch lebte ich in Spanien. Mein Umfeld bestand aus “Residenten”, die sich ihre freie Zeit hauptsächlich mit Essen, Trinken, Strand und Shoppen vertrieben. Eine schon mittags trinkende Freizeitgesellschaft. Kaum begegnete man sich, stand schon nach Minuten ein Glas Wein oder Aperol auf dem Tisch. Ich lebte in diesen Jahren mit verstecktem grossem Kummer. Um nicht zu vereinsamen und meine Depression zu ertränken habe ich mich diesem Trinkverhalten gerne angepasst. Bis heute bin ich felsenfest überzeugt, dass ich immer weiter abgerutscht wäre und diese Lebensphase entweder nicht überlebt hätte oder heute sehr krank wäre, wenn ich mich nicht irgendwann dort heraus gerettet hätte. Mein jetziges Umfeld trinkt sehr moderat und akzeptiert mein Trinkverhalten komplett. …
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Die anderen trinken, ich fühle mich ausgegrenzt
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Aber bei meinen Freunden und Bekannten löst das Beisammensein und Zuschauen, während die anderen trinken, ein Gefühl von Ausgrenzung und nicht mehr dazugehören aus. Diese Verbundenheit durch das frühere gemeinsame Trinken und die damit verbundene gleichsam erlebte Bewußtseinsveränderung fällt weg und während die anderen vermeintlich lustiger, (und teilweise auch blöder), werden, sitze ich da, wie die Spaßbremse vom anderen Planeten. Ich kann zwar auch ohne Alkohol Spaß haben und albern sein aber eben nicht in dieser permanent anhaltenden, teilweise auch nervigen Dauerschleife, wie unter Alkoholeinfluss. Musste leider auch schon erleben, dass die Nase über meine Abstinenz gerümpft wurde. Von daher meide ich aus Selbstschutz z.Zt. die meisten Bekannten und wir treffen uns nur mit denen, die selber kaum trinken.
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Trinktraum: Ich wache mit einem Katergefühl auf, ohne getrunken zu haben
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Ich träume, dass ich irgendwo ein Glas an die Lippen setze, im gleichen Augenblick mit Schrecken denke:“Aber ich trinke doch nicht mehr!“ Ich leere das Glas trotzdem, wache auf, ärgere mich, dass ich getrunken habe, stelle beim gänzlichen Erwachen fest, dass es ein Traum war und bin glücklich. Was mich stärker beschäftigt ist, dass ich manchmal morgens mit einem Katergefühl erwache (ohne getrunken zu haben), das dann nach etwa 15 Minuten verschwindet. Kennt das jemand?
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Zu Trinkzeiten hatte ich intensive Träume – auch Alpträume
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Was mir in Bezug auf’s Träumen jedoch allgemein aufgefallen ist: zu Trinkzeiten hatte ich extrem lange und gefühlsmäßig sehr intensive Träume. Auch häufig Albträume. Das waren ganze Spielfilme, die ich da geträumt habe. Und ich konnte mich sehr detailliert an die Träume erinnern. Seit ich nicht mehr trinke, träume ich weniger, nicht mehr so intensiv und kann mich meist nur an Fragmente erinnern. Mich stört das überhaupt nicht, da die wilde Träumerei früher sehr anstrengend und oft belastend war. Aber ich finde es merkwürdig, weil man überall liest und hört, dass der Alkohol auch die Traumphasen stört oder sogar unterdrückt und dass die Träume wieder stärker werden, wenn man aufhört zu trinken. Bei mir ist es genau umgekehrt. …
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Ohne meine Sucht hätte ich mich nie auf den Weg gemacht
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Mein Weg, war das BESTE, was mir passieren konnte, besonders die Sucht (oh, ich sehe schon die vielen fragenden Blicke 😉. Ja, ich sehe meine Sucht inzwischen als ein Geschenk an. Ohne sie hätte ich mich nie auf den Weg gemacht das zu entdecken, was mir Freude macht, was mich glücklich macht. Heute bin ich einfach nur dankbar: Ich habe so eine sinnstiftende Aufgabe für mich gefunden! Ich darf Menschen unterstützen ihren Weg zu finden. Und ich bin frei. Wer kann das schon von sich sagen? Verzichte ich auf Geld? Ja Arbeite ich mehr als vorher? Ja Es ist so spannend, neues zu schaffen, meine Werte zu leben und jeden Abend müde ins Bett zu gehen. Für mich persönlich hat sich alles gelohnt. …
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