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Dauerkrank. Nur der Alk, der war nie Schuld. Oder? | Frage der Woche

Dauerkrank. Nur der Alk, der war nie Schuld. Oder?

Gaby Gläser neu

Neulich hatte ich eine Klientin, die hatte so ziemlich alles an alkoholbedingten Problemen, die einem so einfallen. Sodbrennen, Durchfall, Müdigkeit, Zwicken in der Lebergegend, ständige Gewichtszunahme. Kopfschmerzen am Morgen. Ihre Erklärung: Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Spannungskopfschmerz (statt Kater). Wechseljahre. Schilddrüse. Und so weiter und so weiter. Sie hat teilweise echt viel Geld ausgegeben für privatmedizinische Diagnostik, teilweise auch sehr halbseidene Therapien und Pülverchen. Nur der abendliche Alkoholkonsum, der konnte es ja nicht sein. Völlig ausgeschlossen. 

Diese heilige Schizophrenie. Ich kenne sie selbst noch zu gut. Wem ging oder geht es auch noch so? Was hattest Du für Alkoholfolgen - und welche "Ausreden" hast Du dafür gefunden, um nur ja nicht den Alkohol als Verursacher benennen zu müssen? 

Oder warst Du Dir darüber immer in Klaren und auch immer ehrlich zu Dir selbst, was das betraf? Oder hast Du das einfach gekonnt verdrängt? Vielleicht, bis es nicht mehr ging? 

 
 
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Kontrolliert trinken? Warum das nicht funktioniert

Kontrolliert trinken
"Irgendwie muss ich das doch in den Griff kriegen" … viele erinnern sich an die Phase in der Vergangenheit, andere versuchen es immer noch verzweifelt und stecken noch mittendrin. „Kontrolliertes Trinken“ setzt aber intakte Kontrollmechanismen voraus. Für diagnostizierte Abhängigkeit ist Abstinenz ist die einzige stabile Lösung.
 
 


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