Mit Triggern umgehen zu können, ist wesentlicher Teil der stabilen Abstinenz. Klar werden sie mit der Zeit weniger. Trotzdem bleibt immer was übrig. Meine "Frage der Woche" hat heute einen aktuellen Anlass und ja, auch ich bin nicht davon frei - ich dachte heute tatsächlich nach fast sieben Jahren (die Abstinenz ist länger) wieder an "das eine Glas."
Was war passiert? Unser Sohn war in Dubai. Die Woche war ohnehin schon nerven-zerfetzend. Dann heute endlich der Flug. Zweimal Boarding, zweimal De-Boarding, zwischendrin Drohneneinschlag am Flughafen. Ich will es nicht zu sehr auswalzen, aber glaubt mir: Die Nerven lagen blank.
Als er vorhin dann sicher in Wien landete, zuckte dieser Gedanke hoch. Natürlich habe ich ihm sofort in den Hintern getreten (dem Gedanken, nicht dem Sohn 🙂). Dennoch: Es gibt sie, diese Supertrigger.
Wie sieht das bei Dir aus? Gibt es was, wovor Du Dich ganz besonders fürchtest, was Dich besonders heftig triggern könnte - und, sofern Du schon länger abstinent bist, Dich sogar rückfällig werden lassen könnte?
Wie bist Du darauf vorbereitet? Was würdest Du tun? Ich gestehe, ich war nicht vorbereitet. Der Gedanke kam, obwohl ich dachte, den gäbe es gar nicht mehr. Fazit: Man kann NIE sicher sein.