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Auch die Youngsters selbst haben oft sehr unterschiedliche Reaktionen. Manche kritisieren die trinkenden Eltern ("Mama, Du stinkst"), andere schweigen, versuchen zu helfen. ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏
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Frage der Woche: Kinder - Trigger oder Stütze?
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Welche Rolle haben Eure Kinder beim Thema Alkohol? Manche Mütter, Väter, gehen für den Nachwuchs über alle eigenen Grenzen - und tappen deshalb in die Alk-Falle. Anderen sind Söhne und Töchter Stütze. So mancher von uns schwor sich: "Ich will nicht mehr. Weil ich den Kids ein Vorbild sein will." Auch die Youngsters selbst haben oft sehr unterschiedliche Reaktionen. Manche kritisieren die trinkenden Eltern ("Mama, Du stinkst"), andere schweigen, versuchen zu helfen. Wie ist das bei Euch (gewesen). Welche Rolle spiel(t)en Eure Kinder in Eurem Thema mit dem Alkohol?
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Alkohol: Meine Frau war der erste Mensch, dem ich mich offenbarte
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Meine Frau war der erste Mensch, dem ich mich offenbarte. Das habe ich in anderen Beiträgen hier schon ein paar Mal beschrieben. Und das war das Beste, was ich tun konnte. Hatte sie mir vorher schon keine Ultimaten gestellt, aber klar und unmissverständlich gezeigt, was sie von meinen zunehmend heftiger werdenden Eskapaden hielt, hatte ich Zeit und Raum für meine eigenen Gedanken und Schlussfolgerungen. Sie verbot mir das Trinken nicht, sagte aber, dass ich das – so ich denn wolle – gerne alleine weitermachen dürfe. Das war für mich der richtige Ton, die richtige Ansprache.
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Ein Bier bedeutet 1.000 Biere danach
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Dennoch habe ich großen Respekt vor Alkohol, in meinem Fall Bier. Aber das tiefe Wissen, dass es mir nicht möglich ist nur wenig Alkohol zu trinken, sondern ein Bier zwangsläufig viele Biere und den ganzen Rattenschwanz eines Trinkerlebens nach sich zieht, hält mich einfach davon ab, etwas zu trinken. Ein wichtiger Satz war und ist für mich: Ein Bier bedeutet 1000 Biere danach. Und wenn eine Entscheidung bezüglich Alkohol ansteht …
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Auch ich benötige Schlaf und habe ein Privatleben
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Vor gut vier Wochen habe ich mich von meinem Entspannungsteufel verabschiedet. Montags war ich gerade im zweiten Tag des Entzugs, habe mich miserabel gefühlt und die beiden Kollegen wieder krank, das passiert oft, man kann dahinter System vermuten. Es erfasste mich ein Gefühl der Panik, es kam noch so ein blöder Anruf, wir zählen auf Sie. Ich nahm meine Jacke und ging erst einmal um den Block und stellte mir die Frage, was möchte dir das Leben mitteilen.
Musste natürlich zur Geschäftsleitung. Ergebnis war halt nicht berauschend. Auch ich benötige Schlaf und habe ein Privatleben. Ich habe meinen Ohren nicht getraut, dass ich das gesagt habe. Aber es hat sich richtig angefüllt. Ich zwinge mich jetzt zu Pausen, frage mich zwischendurch wie es mir geht. Es ist wie …
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Pralinen oder Dessert mit Alkohol triggern mich überhaupt nicht
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Ich habe jetzt fast ein Jahr geschafft und denke nicht mehr groß drüber nach. Ganz selten schleicht sich noch mal ein, dass ich denke “ein Eierpunsch” schadet doch nicht, den gibt es eh nur zu Weihnachten und nur auf Weihnachtsmärkten (hab ich geliebt) 🙄 weiß aber auch, dass dieses eine alkoholische Getränk mir – wie zuvor schon oft die eine Zigarette – das Genick brechen kann. Was ich aber zum Beispiel esse und was mich überhaupt nicht triggert sind Pralinen oder auch Desserts, wo Alkohol enthalten ist. Nicht in flüssiger Form, sondern in der Creme. Ich nehme das wahr, weil ich die Zutaten lese (manchmal reicht nur der Name 😀 ) und wenn ich richtig Bock drauf habe, esse ich es. Wie gesagt, triggert mich überhaupt nicht. Sonst müsste ich auch auf mein geliebtes Marzipan verzichten. …
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Heute blöde Weihnachtsfeier. Vier Stunden Glühweinstände abklappern …
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Mein Mann kann mit Alkohol ganz normal umgehen, trinkt mal ein Glas Wein und für ihn Ist das reine Willensstärke, da habe ich keine Lust mich zu offenbaren. An seinen Wein bin ich nie gegangen hatte immer meinen Eigenen wenn er mir etwas angeboten hat, habe ein Glas mitgetrunken. Ansonsten bin ich der perfekt funktionierende Mensch. Es tut gut endlich einmal darüber zu sprechen bzw. Schreiben. Habe heute auch noch eine blöde Weihnachtsfeier. Vier Stunden die Glühweinstände abklappern und dann essen gehen. Mir graut es schon davor. …
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