Viele Menschen trinken abends ein Glas Wein oder Bier, um abzuschalten. Es wirkt harmlos, fast wie ein kleines Ritual nach einem langen Tag. Doch während man sich entspannt fühlt, arbeitet der Körper auf Hochtouren. Alkohol verändert den Blutdruck stärker, als die meisten ahnen – oft unbemerkt, oft über Jahre hinweg. Er bringt gleich mehrere Regulationssysteme aus dem Gleichgewicht: Nerven, Hormone, Gefäße,
Elektrolyte und den
Schlaf. Die Folge ist kein plötzliches Drama, sondern ein schleichender Prozess. Der Blutdruck steigt langsam, erst nur zeitweise, irgendwann dauerhaft.