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Die alkoholbedingte Pankreatitis kündigt sich oft schleichend an. Nach fettreichen Mahlzeiten bemerkt der Betroffene unspezifische Oberbauchschmerzen. Dazu kommen Blähungen, Völlegefühl und gelegentliche Durchfälle mit fettigem Stuhl.
Diese frühen Zeichen werden häufig fehlinterpretiert – und die Haxe dann noch mit ein oder zwei Klaren runtergespült, weil man angeblich die Fettverdauung „ankurbelt“. Viele halten das zunächst für harmlose „Magenprobleme“ oder eine Unverträglichkeit. In Wahrheit signalisiert der Körper hier bereits, dass die Bauchspeicheldrüse unter erheblichem Stress steht.
Jede akute Pankreatitis kann lebensgefährlich verlaufen. Bei wiederholten Schüben entwickelt sich fast zwangsläufig ein chronischer Dauerschaden: Die Bauchspeicheldrüse vernarbt, die Enzymproduktion versiegt und der Blutzucker entgleist.
Habe das bei einem ehemaligen Trinkkumpanen verfolgt, der seine deftigen Mahlzeiten immer mir ein paar Klaren runterspülte, weil es sonst im Bauch "immer so drückte". Auch nach der Diagnose weitergesoffen.
Anfang des Jahres wurde er beerdigt.
Als ich nachts heftige Bauchschmerzen bekam, ging ich an mir Sorgen zu machen… Ich hatte erlebt, wie es jemandem ergangen war (auch wenn es damals nicht alkoholbedingt war) - absoluter Albtraum 😱
......sie waren nicht permanent da, manchmal gar nicht,manchmal ein bisschen und ein paar mal so schlimm das ich nachts aufstehen musste um eine Schmerztablette zu nehmen. Danke für den Reminder, ich dachte damals eben nicht das käme von meiner Ration Wein, aber diese unspezifischen für mich damals unerklärlichen Schmerzen habe ich auf meine Ernährung geschoben.und bevor ein Süchtling auf seine Ration Wein verzichtet,stellt der erstmal seine Ernährung um. War natürlich nur Semi erfolgreich,weil ich mir dann eingebildet habe das käme vom " Hunger" .die Schmerzen verschwanden erst komplett nachdem ich wirklich die Finger davon gelassen habe,keine Diskussion mehr geführt habe, 1 mal die Woche,3 mal die Woche etc. Aber wem erzähle ich das. Sie waren nicht sofort verschwunden,weil ich da nicht so drauf geachtet habe aber nach cac2 oder 3 Monaten nüchtern,ist mir aufgefallen: " komisch,ich habe ja gar keine Bauchschmerzen mehr"! Das war ein Nebeneffekt den ich erst später wahrgenommen habe und ihr mich jetzt dran erinnert habt:-)
Ich verliere gerade eine neu gewonnene Freundin an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Diagnose kam vor ca. 1 Monat. Die weitere Lebensprognose beläuft sich auf ca. ein halbes Jahr. Da sie selber Ärztin ist und schon Metastasen hatte, hat sie sich, bei ihrer Krebsart, gegen eine Chemotherapie entschieden.
Es ist unglaublich, welche Kraft es kostet mit so einer Diagnose würdevoll umzugehen. Die Tage verfliegen im Nu. Die ersten Beeinträchtigungen setzen schon ein. Es gilt Abschied zu nehmen, von den Freunden, vom Leben, von denen die man liebt. Sie ist wahnsinnig tapfer und regelt ihre Dinge. Es ist knallhart.





