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Viele Menschen, die den Alkohol hinter sich gelassen haben, spüren nach der Entgiftung eine tiefe körperliche Erschöpfung und innere Unruhe. Sie sind endlich trocken – doch nicht glücklich. Statt Erleichterung und Stolz erleben sie Reizbarkeit, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen und depressive Phasen. In Selbsthilfegruppen und Online-Foren tauchen seit vielen Jahren zwei Begriffe auf: „unhappy dry“ und „dry drunk“. Gemeint ist der Zustand, abstinent zu leben, aber biochemisch noch in alten Mustern festzuhängen.
Das erhöht das Rückfallrisiko. Wer sich ständig so fühlt, denkt unweigerlich: Vielleicht ginge es mit Alkohol wieder leichter – „nur dieses eine Mal“. Umso bemerkenswerter ist die Leistung derjenigen, die trotz dieser Widrigkeiten trocken bleiben.
Unhappy dry, dry drunk, trockener Trinker, unglücklich trocken: Viele sind nach dem Alkoholentzug erschöpft, gereizt und depressiv – trotz Abstinenz. In diesem Beitrag zeigen wir, warum das biochemisch erklärbar ist und wie Nährstoffe helfen können, zufrieden abstinent zu leben.

Also, mit geht es wirklich so. Ich trinke zwar erst seit vier Monaten nichts mehr, aber bin wirklich so enttäuscht, dass es mir nicht endlich besser geht. Ich war auch vier Wochen in einer Klinik. Warum ist da nichts von wegen Naehrstoffen erwähnt worden? Bin so deprimiert und nervös. Ich nehme schon viele "supplements" aber nichts scheint zu helfen. Ich habe auch Angst davor so viele Nährstoffe in grossen Mengen einzunehmen.
Hast Du denn den entsprechenden Abschnitt aus Gabys "Alkohol adé" gelesen? Und noch ein Lesetipp wäre der Text im Blog über den Gründer der Anonymen Alkoholiker, der ja vor Jahrzehnten schon Nährstoffe einsetzte und damit zufrieden trocken wurde.
Bin seit August 24 trocken. In den ersten sechs Monaten wusste ich an den Wochenenden nichts mit mir anzufangen. Jetzt gefällt mir mein Leben. Kopf hoch und liebe Grüße, Reudnitz79
@harley Ich muss wohl nochmal lesen. Ich wohne ja in USA, das Land der supplements. Aber als ich meiner Psychiaterin Gaby‘s Liste gezeigt habe, hat sie nur den Kopf geschüttelt und gemeint eine größere Menge von meinem Antidepressant würde mehr helfen. Ich konnte vorgestern einfach nicht widerstehen und habe Wein getrunken. Jetzt geht’s mir doppelt schlecht …….
@kolibri Tja ... was soll ich sagen, außer Kopf hoch. Bin kein Psychiater. Finde aber den von Gaby verlinkten Beitrag des amerikanischen Psychiaters Amen sehr beeindruckend, schau den doch mal an ...
@kolibri Ach, noch eines ... hast Dn den Text hier im Blog gesehen? Psychiater scheinen den Nährstoffen nicht unbedingt zugeneigt ...
https://www.alkohol-ade.com/bill-w-niacin-ernaehrungsmedizin-alkoholismus/





