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Stimmt es denn, dass man nur dann wirklich erfolgreich sein wird, wenn man für sich selbst aufhört? Geht es zwangsläufig schief, wenn man beispielsweise für Kinder und/oder Partner aufhören will?
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Aufhören kann man nur für sich selbst - nie für andere. Stimmt das?
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Stimmt es denn, dass man nur dann wirklich erfolgreich sein wird, wenn man für sich selbst aufhört? Geht es zwangsläufig schief, wenn man beispielsweise für Kinder und/oder Partner aufhören will? Was meinst Du? Was sind Deine Erfahrungen?
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Ich brauche Eure Unterstützung!
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Unser Projekt "Alkohol adé" ist ins Finale des "Emotion Award 2024" gekommen. Das allein ist schon großartig. Jetzt bitte ich Euch um Eure Hilfe. Euer Voting zählt, damit wir jetzt in die Schlussrunde kommen. Ich bitte Euch herzlich um zwei Minuten Eurer Zeit. Auf diesen Link hier klicken. Kategorie 2 "soziale Werte" ansteuern (die anderen Kategorien muss man nicht bewerten). Da stehe ich mit meinem Namen, nicht mit dem Projekt. ... Mehr Infos mit dem Button!
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Rumms – nach exakt drei Monaten war ich wieder drin
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Ich dachte dieses Phänomen gäb‘s nur bei mir: ich habe jahrelang immer wieder aufgehört, war nie wirklich ein Problem und nach exakt drei Monaten: rums, war ich wieder mittendrin. Ich wusste jeweils nicht mal mehr, weshalb ich das „erste Glas“ wieder in die Finger kriegte. Oft mit Freunden, weil’s grad so schön und gemütlich war. Immer mit den Gedanken: „Nur heute, morgen hör‘ ich ja wieder auf!“ Was ich dann natürlich nicht tat. Was jetzt anders ist?
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Zu Beginn meiner Abstinenz lief mein Hirn über
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Was habe ich gemacht, um mich selbst zu ordnen, einen wahren Überblick zu bekommen? Nun, gleich zu Beginn meiner Abstinenz „lief mein Hirn über“, wie man so schön sagt. In den ersten schlaflosen Nächten drängten ganz viele schlimme Erinnerungen mit Macht in mein Bewusstsein. Erinnerungen an Entgleisungen, dunkle Stunden, unschöne Erlebnisse, die in direktem Zusammenhang zum Alkoholkonsum standen. Ich konnte quasi in Echtzeit viele Erlebnisse wieder „nacherleben“. Ich war erstaunt, wie detailliert all diese Erinnerungen waren.
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Ich war für alle da, nur nicht für mich selber
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Die Bilanz von heute Morgen: Ich war für alle da, nur nicht für mich selber. Das mag ja eine Tugend sein, bei mir war es der Absturz. Helfen, dienen, bemuttern, selbstlos sein und für niemanden eine Last sein. Ich bereue es nicht, ignorierte nur das dieses HELFERSYNDROM bei mir in die Sucht führte. Warum, weshalb? Ein Geistesblitz ist plötzlich da: Bevor ich anderen helfe, muss ich mir selbst helfen und helfen lassen, denn liebe den Nächsten wie Dich selbst und das will gelernt sein.
Kann dieses Muster jemand nachvollziehen?
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Ich hoffe, auch ohne Alkohol wieder ausgelassen sein zu können
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Aber im Verlaufe des Abends fingen die Leute an zu tanzen. Ich saß da. Es kam ein kühler Wind als Vorbote für das nächtliche Gewitter. Ich habe gefroren. Und mich an mein kaltes alkoholfreies Bier geklammert. Ich hab mir sehr gewünscht, wie die anderen warm und locker zu werden, bei “Strawberry-Fields” und Co. irgendwie herumzuhampeln und mich wohl zu fühlen. Ich habe mir sehr einen kleinen Rausch gewünscht. Ich bin um Elf gegangen und natürlich bin ich heute früh froh, keinen Kater zu haben. Aber ich stelle mir die Frage: Woran werde ich mich später erinnern, wenn ich an das Fest denke?
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Hat jemand von Euch auch so viel Angst vor einem Rückfall?
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Hab mir schon seit geraumer Zeit das E-book gekauft und zweimal durchgelesen. Die NEMS hab ich auch schon zuhause. Nun hab ich seit letzten Sonntagabend nichts mehr getrunken. Es geht mir eigentlich nicht schlecht, unterschätze aber die Rückfallgefahr überhaupt nicht, nein sie macht mir Angst. Habe in meinem Beruf und auch privat viele schlimme Konsequenzen der Süchte hautnah erlebt. Momentan bin ich bei einer sehr guten Psychologin in Behandlung. Hat jemand unter Euch mitleidenden auch solche Ängste gehabt?
Bin dankbar für jeden Ratschlag.
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