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Wie lief Dein erstes Gespräch mit Partner oder Partnerin? ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏
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Das erste Gespräch mit dem Partner. Wie war das bei Dir?
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Als Ihr das erste Mal gesagt habt "ich habe ein Alkoholproblem" oder gar gleich "ich will aufhören." Wie habt Ihr das gemacht? Geplant, spontan? Lief es vielleicht sogar anders herum und Ihr seid angesprochen worden? Wie tief ist das Gespräch gegangen? War es liebevoll, war es ein Streit? Und wie ging es dann weiter? War das dann wirklich schon der Anfang vom Ende mit dem Alkohol oder hat es noch gedauert?
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Ja, ich habe mich ohne Alkohol verändert
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Ja, ich habe mich verändert. Bzw. ich habe da angeknüpft, wo ich Anfang 20 stehen geblieben oder „in die Strafrunde“ eingeschwenkt bin. Das Bild aus dem Biathlon passt hier ganz gut: Als ich anfing, dem Alkohol großen Raum im Leben zu geben, habe ich im wahrsten Sinne des Wortes „am Ziel vorbei geschossen“ und bin auf die Zusatzschleife eingeschwenkt. Nur, dass ich diese Schleife dann 30 Jahre nicht mehr verlassen konnte, während die übrigen Teilnehmer des metaphorischen Rennens weiter in Richtung Ziel unterwegs waren.
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Ohne Alkohol ist alles leichter!
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Eines kann ich aber definitiv sagen: Ohne Alkohol ist alles leichter! Das tägliche Entgiften fällt weg, damit ist schon mal viel mentale und körperliche Potenz gewonnen. Die neue Ruhe tut gut. Sie lässt alles leichter sacken, der rote Faden bleibt stabil im Sichtfeld, die Möglichkeiten erscheinen vielfältiger und grösser, der Tag hat mehr Stunden. Das Selbstbewusstsein wächst, die Ziele sind definierter. Mein Leben ist klarer, bunter und reicher geworden! Das ist ein grosses Glück, ich bin sehr dankbar!
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Wer war ich vor meiner Trinkerzeit?
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Nun, ich war ein 15jähriger Junge, voller Lebenslust, pubertierend, rebellisch, wild und zügellos, neugierig auf das Leben. Heute bin ich ein älterer entspannter Mann, der seinen Frieden mit sich gemacht hat. Das hat nicht unbedingt was mit der Abstinenz zu tun, sondern ist einfach der “normale” Prozeß der Reifwerdung, zumindest bei mir. Dazwischen liegen 40 Jahre Trinkerei und Drogen, vieles ist im wahrsten Wortsinne an mir vorbeigerauscht, gutes und schlechtes, vieles bleibt unscharf und im Nebel zurück.
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Im Stadion trank ich 1,5 Liter Bier: „Sonst gewinnen wir nicht!”
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Aber in der Zeit als ich noch jeden Woche im Stadion gesessen habe, da habe ich, mit dem Alibi immer 3 Becher 0,5er Bier getrunken und immer behauptet, dass sie gewinnen wenn ich 3 Bier trinke. Ich habe das sogar selbst geglaubt und tatsächlich haben sie dann immer gewonnen. Aber in Wirklich ging’s mir um den Alk der im Bier war. In nem Stadion gibt halt keinen Wein. Dann lieber Bier als nix.
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Alkoholfrei: Ersatz bleibt Ersatz, ein schaler noch dazu
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Ersatz bleibt Ersatz, ein schaler noch dazu. Weil das Surrogat nie die Wirkung wie das “Original” hat, bei “unserem Problem” sogar in mehrfacher Hinsicht, da die Wirkung des Alkohols auf biochemischer Basis fehlt. Es kommt halt nicht die früher so herbeigesehnte “Belohnung” im Kopf.
Es sagt sich immer einfach: Aber das kommt mit der Zeit. Ich hatte zu Beginn meiner Abstinenz diesen Gedankenblitz mit Waldmeisterlimo. Die gab es bei mir als Kind immer nur zu ganz besonderen Anlässen: Geburtstag, Weihnachten. Wenn ich ein gutes Zeugnis mit nach Hause brachte. Wie gesagt, es war selten, dass es das gab. Und daher was ganz besonderes.
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