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Was mich betrifft, war ich irgendwann nach gar nicht so kurzer Abstinenz erstaunt darüber, dass vieles, was ich für meine "Psyche" hielt, sich einfach in Luft auflöste oder gar ins Gegenteil drehte. Habt Ihr auch solche Momente gehabt?
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Die Macht der Hirnchemie - woran habt Ihr sie gespürt?
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Es ist ja nun kein Geheimnis. Das Konzept von Alkohol adé baut sehr stark auf die Erklärung dessen, was da so biochemisch in unserem Gehirn vor sich geht. Wenn wir trinken - und wenn wir es lassen. Was mich betrifft, war ich irgendwann nach gar nicht so kurzer Abstinenz erstaunt darüber, dass vieles, was ich für meine "Psyche" hielt, sich einfach in Luft auflöste oder gar ins Gegenteil drehte. Da hatte ich es: Den lebendigen Beweis, was eben unsere Hirnchemie mit uns anstellt. So ganz geheuer war mir das alles ja nicht immer. Habt Ihr auch solche Momente gehabt? Habt Ihr Euch auch manchmal über Euch selbst gewundert und gefragt "bin das jetzt ich oder sind das Neurotransmitter, die Polka tanzen?" Eure ganz individuellen Erlebnisse, Gedanken und Überlegungen dazu würden mich sehr interessieren.
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Drei Wochen ohne Alkohol – krass, wie sich das Denken verändert
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So, drei Wochen geschafft und es geht deutlich bergauf. Meine Grundstimmung ist schon die meiste Zeit positiv und auch die Abende werden besser. Ich finde es krass wie sich auch das Denken verändert. Ich stelle fest das ich so einige zwischenmenschliche Situationen der Vergangenheit heute anders bewerte. Ich hab mich selbst immer ganz schön klein gemacht und hab dadurch auch oft das Verhalten von anderen entschuldigt bzw. mir schön geredet, Es ist wirklich als würde sich täglich etwas mehr Nebel um meinen Kopf lichten.
Ein spannender Weg sich selbst wieder kennenzulernen. …
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Alles und jeder ist Schuld. Nur der Alkohol nicht. Der macht ja nur lustig.
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Es gibt da diesen einen “guten Bekannten”, den sich seit 45 Jahren kenne und der sich ebenso aus meiner Sicht zugrunde richtet. Der auch schon mehrfach den Satz fallen ließ: “Lieber werde ich mit Freude und Spaß nur 50 als auf den Alkohol zu verzichten”. Und all die Entgleisungen hier im Detail zu beschreiben, erspare ich mir; wir alle kennen das: Emotionale Zusammenbrüche in der Öffentlichkeit, Einnässen am Bierstand, dummes Zeug reden etc.”
Alles und jeder ist “Schuld”. Nur der Alkohol nicht. De macht ja “nur lustig”. Ich bot sehr dezent meine Unterstützung an. Falls er sie will. Will er nicht. Wahrscheinlich lacht er hinter meinem Rücken über meine Erkenntnis und mein aus seiner Sicht so langweiliges Leben (ist es aber nicht :-)) Mich erreichte das Zureden auch nicht zu meiner aktiven Zeit auch nicht. Keine Drohung, kein Hilfsangebot. Weil es ja immer ging. Weil mich ja nie jemand fallen ließ. WEIL ICH ES NICHT WOLLTE. Erst als ich FÜR MICH aufhören wollte, setzte ich es in die Tat um …
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Wie wirkt sich Suchtdruck bei Euch konkret aus?
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… Seitdem quält mich ein trockener Mund und ein beklemmendes dumpfes Gefühl in der Brust. Ein ständiger Begleiter. Ich gehe von Suchtdruck aus. Kennt irgendjemand diese Art von Suchtdruck? Wie wirkt sich Suchtdruck bei Euch konkret aus? Ich habe zum Beispiel kein Problem, wenn andere Alkohol trinken, wenn ich im Bierzelt sitze, wenn ich an Wein- und Sektflaschen im Supermarkt vorbei laufe. Wer kennt den Suchtdruck wie ich oben und hat Erfahrung? Ich bin seit fast 17 Monaten trocken.
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Bin im Urlaub – was mache ich gegen die Versuchung, wieder zu trinken?
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Wir sind gerade in Kroatien 🇭🇷 im Urlaub. Hier gibt es gutes Bier und leckeren Wein. Das hatte ich letztes Jahr alles in Kroatien getrunken. Ich muss jetzt aufpassen um nicht rückfällig zu werden. Mittlerweile bin ich 4 Monate nüchtern und ich möchte es mir nicht kaputt machen. Habt Ihr ein paar Tipps für mich?
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Drei Monate ohne – gefeiert mit Sekt. Aber nicht für mich!
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Drei Monate. Besser klingt noch ein Vierteljahr:)) Das wurde gestern bei einem “gesellschaftlichen Großereignis” (Vereinsversammlung) gefeiert, mit Sekt am Anfang, großem Büffet und Bier und Wein nach Wunsch. Also für die anderen, nicht für mich. Ich habe mich an meiner Flasche Wasser festgehalten. Später bin ich noch etwas herumgeirrt auf der Suche nach einem alkoholfreien Bier, es gab keins. Fand ich zwar unzeitgemäß, aber hat mich nur kurz verdrossen.
Auf Alkohol hatte ich tatsächlich gar keine Lust. Dass ich keinen getrunken habe, ist niemandem aufgefallen. Alles war ein wenig langweiliger (oder NOCH langweiliger?) als sonst und ich bin gegen halb zehn verschwunden. Auf der Heimfahrt war ich sehr zufrieden mit mir, besser wäre es noch gewesen, wenn …
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