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Erstes anonymes Live-Meeting auf Alkohol adé
Wir sind jetzt so weit: Auf unserer Seite können wir jetzt auch live und anonym die Köpfe zusammenstecken. Unser erstes Testmeeting ist am Donnerstag, den 5. November 2020 um 19:30 Uhr.
Mehr Informationen gibt es mit diesem Link.
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Ich bin heute 97 Tage nüchtern - jetzt kommen Gedanken an Wein. Wie ist das bei Euch?
Ich bin heute 97 Tage nüchtern. Ich freue mich über die Energie, die ich habe. Ich bin fast nicht zu bremsen. Ich merke nur eine langsam steigende Unruhe in mir. Ich denke auch öfter an Rotwein. Es ist nicht so, dass ich Suchtdruck habe, aber ich denke daran. Die Leichtigkeit der ganzen Ich-trinke-keinen-Alkohol-Sache ist irgendwie vorbei. Ich habe das Gefühl, jetzt wird es erst so richtig anstrengend. Wie erging /ergeht es euch denn so, nach einer gewissen Zeit?
Ich wills jetzt echt nicht vermasseln!
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Lange Zeit habe ich mit dem Alkohol Unsicherheit und Hemmungen aus dem Weg geräumt
... Das war mein erster Drink. Damit war ich von Anfang an eine so genannte "Wirkungstrinkerin" - und genau das bin ich auch immer geblieben. Übrigens war ich auch von Anfang an jemand, der mit Alkohol ÜBERHAUPT NICHT umgehen konnte, bei mir hat es immer sofort zum Kontrollverlust geführt.
Lange Zeit habe ich mit dem Alkohol Unsicherheit und Hemmungen aus dem Weg geräumt - und das extrem gründlich, über die Jahre habe ich recht viele unrühmliche "Saufgeschichten" angesammelt, hüstel ... Ich glaube, ich galt also totale Stimmungskanone. Na ja, ich bin eigentlich auch lustig, das kann ich heute auch gut ohne Alkohol sein. Tatsächlich war es aber dann auch immer so, dass auf jede Feier eine richtig schlimme Depression folgte. Totale Weltuntergangsstimmung, mir ging es eigentlich jedes Mal, wenn ich (zu viel) getrunken hatte, ganz, ganz schrecklich. Leider habe ich eine ganze Weile gebraucht, bis ich überhaupt gemerkt habe, dass die innere Verzweiflung eine direkte Folge vom Alkohol war, da habe ich ECHT lange auf der Leitung gestanden. ...
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Mein Körper braucht mehr Erholung
Der erste Tag ging noch: Energie, gute Laune, tänzelnd ging es in den goldgelben Herbstsonntag: in aller Früh in die nahen Berge, bisserl Bewegung.
Es wurden 12,5 km, die letzen 4,5 davon brutal bergauf. Tapfer & mit hochrotem Kopf, schwitzend & im dünnen Blüschen hab ich meinen Körpergewichtsrucksack den Berg hoch geschleppt, innerlich schimpfend wie ein Rohrspatz: Mäuso von und zu Viel mal wieder.
Tja. Am Montag lahmes Bein & schwere Schulter, Druck im Kopf, Schwindel & eine nervtötende Hibbeligkeit, glasklare, absurde Träume (in einem wurde mein Mann von einem rachsüchtigen Schwulen attackiert, mitten in Berlin), stundenlange Wachphasen nachts - na, vielen Dank.
Zurück ins E-Werk und zum 1.-Monat-Plan. Seit gestern nehme ich alles, was Blutdruck & Nervenbotenstoffe stärkt. Weglassen tue ich Niacin, Glutamin, Aminosäure, Vitamin B1, Kalziumcitrat & Kalium. Geht mir schon viel besser heute, Schlaf war auch ganz gut (nur wenig wach), so will ich jetzt mal noch zwei Wochen weiter machen.
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USA: Kennzeichnungspflicht auf Alkohol gefordert
Ein Warnhinweis soll in Zukunft in den Vereinigten Staaten auf alkoholischen Getränken prangen.
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Blut-Frühtest für alkohol-assoziierte Krankheiten
Finnische Forscher haben möglicher Weise eine Art Frühtest gefunden, mit dem sich das Risiko von Alkoholikern ermitteln lässt, später typische alkoholassoziierte Erkrankungen zu entwickeln.
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