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Eine Zusammenstellung ausgewählter Beiträge der letzten Woche aus dem Forum von Alkohol-ade.com
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Vor allem danke ich für den radikalen Perspektivwechsel: Nicht ich bin das Problem, sondern der Alkohol! Ich bin nicht krank, sondern die Substanz macht mich krank. Dass Alkoholabhängigkeit eine Stoffwechselerkrankung ist, und wir die Möglichkeit haben, diesen Prozess zu beenden- durch Substitution/Boostern mit NEMs, um die Mangelwirtschaft durch jahrzehntelangen Alkoholmissbrauch abzustellen, habe ich in aller Deutlichkeit nur hier in diesem Forum, durch Euer Buch gelernt. Auch gefällt mir sehr gut, dass wir hier den Alkohol als Ursache für die Sucht beim Namen nennen dürfen, ohne Umschreibungen. Das bedeutet, Verantwortung für sich zu übernehmen und handeln zu können. …
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Ohne Alkohol hätte ich niemals so viele Kontakte zu Frauen gehabt
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Bis zu meiner Abstinenz vor knapp 2 Jahren waren nahezu alle Beziehungen zu Frauen von meiner Trinkerei beeinflusst. Ohne Alkohol hätte ich niemals so viele Kontakte zu Frauen gehabt, da ich im Grunde ein schüchterner Mensch bin. In meiner Jugend, die ich mit “Hilfe” von Alkohol und Drogen bis in die 30er ausgedehnt habe, hätte ich nicht den Mut gehabt Frauen nüchtern anzusprechen und kennenzulernen. Der Alkohol hat da der sehr geholfen. Letztlich war das eine sehr hedonistische Lebensphase, zügellos, gedankenlos, oberflächlich und verantwortungslos mir und anderen gegenüber. Nun gut, ich bedauere das auch nicht, damals hat es gepasst, hat aber meinen “Reifeprozess” verzögert. Dann kam eine Phase, so bis in die Anfang 50er (Ich bin jetzt 58) da hatte ich mehrere längere Beziehungen zu Frauen, zwischen 3-5 Jahren, die ich in der Rückschau aber immer sabotiert habe, um meinen Freiraum für meine Sucht zu haben. Deshalb habe ich auch nie …
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Mein Weg, um gut einzuschlafen
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Das Thema Schlaf ist bei sehr vielen von uns ja leider ein sehr Großes. Habe in allen möglichen Threads hier darüber gelesen und auch mal nachgeschaut, welche Tipps so im Laufe der Zeit gegeben wurden. Verschiedene NEMs hier, Verschreibungspflichtiges dort, Schlafhygiene (bin nicht unbedingt auf den Kopf gefallen, aber DAS Wort musste ich erst mal googeln 😅) Entweder habe ich einfach nur mega Glück oder gebe meinem Kopf genau das, was er braucht – ich weiß es nicht. Mein simpler Weg, mit dem ich seit nun 5 Wochen super schlafe (Einschlafzeit zwischen 10 Minuten und 1,5 Stunden): (...)
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Kennt das jemand – umso mehr zittern, je mehr man es verbergen will?
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Ich bin teilweise 6 Uhr morgens in der Bude im Kreis gelaufen, weil der Supermarkt erst 7 Uhr öffnet. Ich habe mit zittrigen Händen kaum die Schuhe gebunden bekommen und der Gang die Treppe runter war der pure Kraftakt, weil ich mich kaum auf den Beinen halten konnte, durch wenig Nahrung. Ich hab dann meistens erstmal “nur” 6 Bier und 2-3 Dosen Whisky Cola gekauft. Das reichte zum Wiederherstellen und später woanders und fitter noch Nachschlag holen. Meistens habe ich darauf geachtet, einen Geldschein zum Bezahlen an der Kasse bereits in der Hand zu halten, um nicht mit den zittrigen Fingern Geld zählen zu müssen? Kennt jemand das Problem, dass man umso mehr zittert, je mehr man es verbergen will? Unfassbar peinlich.
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Schlaflos – und dann erinnerte ich mich an die vielen GABA-Beiträge
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In der Nacht vor meinem ersten Arbeitstag konnte ich nicht schlafen. Und jeder, der meinen Thread kennt, weiß, dass mir meine neue Schlafqualität heilig ist. Aber die Aufregung hat mir einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Also mit nur 4h Schlaf auf dem Tacho hin. Aber ich bin nüchtern und fit und mein Kopf ist klar und erschreckend aufnahmefähig. Am 2. Tag dann erwas weniger euphorisch, weil müde, aber immer noch fit und begeistert. Und nochmal ne Ladung Neues ins Gehirn. Das musste ja nachts wieder verarbeitet werden. Und ihr ahnt es.. wenig Schlaf. Am 3. Tag – mit Augenringen, die einen Panda 🐼 vor Neid hätten erblassen lassen, dann wieder auf Arbeit und fröhlich durchgezogen. Und abends schon sehr genervt, weil leider nicht müde. (…) ABER – und auch dafür ist dieses Forum so hilfreich- hab ich mich erinnert an all die GABA Beiträge und musste mir mal mit der flachen Hand vor die Stirn klatschen (hätte ich viel eher drauf kommen können!) Also doppelte Portion GABA genommen und was soll ich sagen…
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Ich hatte nur besoffen Sex
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Ich hatte nur besoffen Sex. Wirklich ganz selten mal nüchtern. Ich würde behaupten, ich gehöre ‘noch’ zur schüchternen Sorte Mensch. Gib mir aber etwas zu trinken und ich werde touchy.Sex überall, in den verschiedensten Variationen. Zu dritt, mit dem gleichen Geschlecht, whatever. Hat s mir was gegeben? Ich hab keine Ahnung. Nun hab ich nüchtern Sex. Am Anfang fühlte ich mich wie eine 15jährige, die ihre ersten Schritte auf diesem Gebiet macht. Und genau so hab ich es auch kommuniziert. Der Kopf lässt sich schwer ausschalten. Jedoch gelingt es mir Stück für Stück besser. Ich bin noch nicht am Ziel. Und auch wenn ich mir gut vorstellen kann, dass mein Partner mich auch gerne mal …
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