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Interessante Themen der letzten Tage | 17.2.23
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Alkohol: Mein Hausarzt spielt es herunter – ich landete auf der Intensivstation

Unfallwagen-Intensivstation-alkohol ‌

Mein alter Hausarzt hat es runtergespielt. Auch als ich 3 Wochen nichts mehr drin behalten habe, hat er lediglich auf Stress auf Arbeit geschoben. Dass ich Diabetes entwickelt hatte und dadurch & dem Alk auf der Intensiv mit Multiorganversagen gelandet bin, hat mich dann doch den Arzt wechseln lassen. Auf der Intensiv hab ich gleich gesagt was los ist, da ich ahnte das ich in den Entzug gehen werde.

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Seit vielen Jahren ist es mir nicht mehr so gut gegangen wie heute

‌ Wohlfuehlen

Und jeder neue Tag, der anbricht, ist ein noch Schönerer als der vorherige. Daraus resultieren bei mir Demut und Dankbarkeit. Mit Demut meine ich den Willen, die Dinge so hinzunehmen, wie sie sind (Beispiel: Ich kann nie wieder “einfach nur so” ein Glas Alkohol trinken, ohne mich selbst wieder in höchste Gefahr zu begeben).

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Die Zicke im Kopf – mein Weg in den Alkohol

Depression-Alkohol2 ‌

Kurz darauf konnte ich ein neues Aufgabengebiet in Angriff nehmen (vom Buchhandel zur Modebranche). Nach gerade mal 3 Monaten wurde meine Chefin gefeuert und meine Bezirksleitung schlug in Ermangelung von Alternativen mich vor. In geistiger Umnachtung und völlig Nichtsahnend sagte ich zu. Ich hatte weder die Kompetenz noch die Erfahrung in einer Führungsposition.

Von vorher 90 Stunden, arbeitete ich nun 160.

Zu der Zeit bekam mein 16 jähriger Sohn starke Depressionen die er nicht mehr allein bewältigen konnte. Sein einziges Kind als Häufchen Elend auf der Couch vorzufinden ist kein Highlight im Mutter Dasein. Ich fühlte mich hilflos und in meiner neuen Position hatte ich kaum Zeit für ihn da zu sein.

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Ich habe mich immer häufiger wegen Kater krankgemeldet

‌ Rollmops-Kater

Wie weit unten war ich bevor ich aufgehört habe? Ich habe noch soweit funktioniert, dass ich meine Arbeit hinbekommen habe, aber es bröckelte, also meine Arbeitsleistung ließ nach, ich habe mich häufiger wegen Kater krankgemeldet und fühlte mich unsicher und ängstlich, bekam wirklich immer mehr Angst dass das auffallen würde. Gesundheitlich fing es mir auch an schlechter zu gehen, ich hatte häufig starke Schmerzen und war ständig müde.

Ich habe das lange nicht so wahrgenommen, aber vielleicht war es auch unterbewusst die Angst wieder in eine Situation zu kommen in der ich wie damals nicht mehr selbst über mein Leben bestimmen kann, die letztendlich auch mit den Antrieb gab ...

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Ich bin der Typus “heimliche Pegeltrinkerin”

Heimlich-trinken ‌

Tagsüber halte ich ziemlich stabil +/- 0,5, am Abend, wenn alle im Bett sind kommt noch eine Flasche Wein obendrauf, manchmal mehr. Ich verheimliche es auch zuhause so gut ich kann, mein Freund weiß durchaus Bescheid, dass ich ein Problem habe (wenn auch nicht, wie schlimm, zB dass ich bereits tagsüber trinke), es gab auch letztes Jahr mehrmals Streit deswegen.

Ich habe eine ambulante Therapie vergeblich gesucht (Plätze hätte es schon gegeben, aber Sucht wollte niemand), bin nur sporadisch bei einem Psychiater der mir zur Not eine Einweisung schreiben kann, eine stationäre Therapie wäre der nächste Schritt, Suchtberatungsstellen / Gruppen muss ich für mich leider ausschließen, da ich mich damit im beruflichen Kontext kompromittieren würde.

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Warum trinkt der nichts mehr? Na, weil er ein Säufer ist!

‌ Alkohol-Abstinenz

Ich war fast 40 Jahre Soldat, da wurdest du teilweise genötigt zu saufen, es wurde schlichtweg befohlen. Ist auch heute noch so, wenn auch nicht mehr so schlimm, in den Auslandseinsätzen war Alkoholverbot oder der Verzehr wurde eingeschränkt, wie z.B. Afghanistan, das war dann körperlich die reinste Erholung. Zumindest was das saufen betrifft.

Wenn man mit 20 Männern im Sommer zusammensitzt und nicht mittrinkt, sitzt man irgendwann alleine.

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Die LZT hat mein Selbstbewußtsein aus einem langen Winterschlaf erweckt

Handball-Tor-Selbstbewusstsein ‌

In meinem Handball-Team ist es dasselbe. Die Mitspieler sind zu einem großen Teil 30 Jahre jünger als ich, ich bin nur der Alte, der immer schon im Tor stand. Aber es wird immer mit der Kiste Bier auch meine Cola besorgt. Die LZT hat mein Selbstbewußtsein nicht aufgebaut, sie hat es aus einem langen Winterschlaf erweckt. Ich hatte es mir weggesoffen und mich von Belohnung zu Belohnung mit Alk gehangelt, dazu noch mit einer Disziplin nicht dienstlich aufzufallen, die mein Selbstbewußtsein und meine Selbstbestimmtheit noch mehr in Grenzen zwang.

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