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Interessante Themen der letzten Tage | 2.3.23
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14 Monate trocken: kommt die Energie irgendwann wieder?

Trocken-aber-schlapp ‌

Am Anfang nach der Langzeit hatte ich ein tolles Lebensgefühl, Energie und einfach gut drauf. Super.
So langsam ab November kam Unzufriedenheit auf. Muß mich seit dem zwingen nach der Arbeit (gehe voll arbeiten) überhaupt noch etwas zu erledigen. Bin platt und energielos. Könnte gleich schlafen, wenn ich heim komme.

Dazu kommt, das ich schnell genervt bin, so nach dem Motto “ich will einfach nur meine Ruhe”. Kann die Ruhe dann auch super genießen. Nun zu meiner Frage: Kennt Ihr das, kommt die Energie irgendwann wieder?

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Ich trinke zuviel – es traf mich wie ein Blitz

‌ Blitz

Natürlich” habe ich – wenn meine Partnerin mal wieder klagte, dass ich zu viel tränke – für ein paar Momente (Tag, Wochen) – versucht, “es einzuschränken”. Habe es “als Geschenk” auch mal für mehrere Monate sein lassen. Um mir wieder “Kredit zurück zu holen”. Aber im Hinterkopf, nein, im klaren Bewusstsein, wieder trinken zu werden.

In den Jahren, in denen ich allein lebte, wusste ich “es” ja auch schon. Niemand hätte mir so klar und deutlich, vollumfänglich, auf den Punkt und zielgenau das (nach Worten ringend) sagen können, was ich nicht selbst schon wusste. Und niemals hätte ich das Trinken aufgegeben. Bis zu dem Moment, dass ICH es selbst gemerkt hatte; es traf mich wie ein Blitz, die Erkenntnis, in einem Moment auf den anderen. Da wusste ich es, hatte es selbst verstanden. Und von diesem Moment wusste ich auch: das wars und ich habs kapiert. Ich konnte plötzlich “lesen” und kann mir nicht mehr vorstellen, NICHT lesen zu können.
Als Eigentherapie habe ich mal alle meine Negativerlebnisse gesammelt, sortiert, im Detail aufgeschrieben. An anderer Stelle im Forum habe ich das mal beschrieben. Wenn mir umgekehrt jemand eine solche Liste VORGELEGT hätte, hätte das nie eine solch befreiende Wirkung auf mich selbst gehabt. ICH musste es erkennen. …

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Ohne Alkohol: Endlich ist eine neue Normalität in mein Leben gekehrt

Normalitaet-ohne-Alkohol ‌

Endlich ist eine neue Normalität in mein Leben gekehrt. Heim kommen und etwas trinken oder abwarten, bis eine einigermaßen “angemessene” Zeit für das erste Glas wäre bestimmt nicht mehr meinen Alltag. Nochmal: ENDLICH. Von meiner Ungeduld habe ich hier ja schon das ein oder andere Mal berichtet. Daher sind die Momente, in denen ich dann bewusst merke, wie lange ich mal wieder nicht an Alkohol gedacht habe, richtig schön.

Endlich nimmt auch der Strom in mir ab. Das Stehen auf einem Bein funktioniert einwandfrei. Auch das Zittern ist fast Geschichte.

Außerdem könnte ich neuerdings als Trüffelschwein anheuern. Mein Geruchssinn ist unglaublich fein geworden. Als mittlerweile ständiger Nutzer der ÖPNV nicht immer ein Gewinn muss ich dazu sagen …

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Ich habe mit 40 angefangen – mit dem Glas Wein zum Essen

‌ Essen-Glas-Wein

Ich habe angefangen (mit über 40), weil es “schick” war in meinen Augen, ein Glas Wein zum Essen zu bestellen. Dann schmeckte es mir so gut, dass es zur Regelmäßigkeit wurde. Nach ein paar Jahren kam zusätzlich eine Gruppe von Menschen in mein Leben, mit denen ich viel Zeit und vor allem viele Abende verbrachte. Und die richtig viel tranken.

In der letzten Zeit meiner Trinkerei habe ich gemerkt, dass ich weder Wert auf Qualität legte (gerne auch billiger Wein aus dem Discounter) noch auf meinen Körper und die zunehmenden Anzeichen, dass das was ich mache, nicht so gut ist.

Ich habe nur zu Anfang aus “Geselligkeit” getrunken. Weil es dazu gehörte in meinem neuen Umfeld. Relativ schnell habe ich oft, heimlich und einfach so getrunken. …

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Es gibt unzählige Trigger, die ich ohne Alkohol nicht aushalten könnte

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Ich konnte die übermenschlichen Anforderungen/mein Leben nicht aushalten, darum trinke ich. Es fing erst langsam an und wurde über die Jahre mehr und mehr. Meine nun erwachsenen Söhne wussten das immer und machen sich nun große Sorgen um mich. Im Dienst oder mit den Kindern gab es keine Probleme, ich trinke erst abends und konnte somit immer gut funktionieren. Aber ich mache mir nichts vor. Der eine oder die andere wird es bemerkt haben.

Es gibt unzählige Trigger, die ich ohne Alkohol nicht aushalten könnte. Selbstverständlich arbeite ich schon lange an diesen Themen. Meinen ersten nüchternen Tag würde ich aushalten. Ich könnte nüchtern sein, aber nicht nüchtern BLEIBEN. Aus Angst vor dem Versagen beginne ich erst gar nicht mit dem 1. nüchternen Tag, sondern schiebe ihn auf.

Was soll ich abends tun, wenn ich mich normalerweise runter trinke? Was füllt die Lücke, wenn ich mir das Entlastungstrinken wegnehme? Was tue ich, wenn die üblichen Stressoren mich penetrieren? Da ich seit der Schwangerschaft mit meinem jüngeren Sohn ohne Partner lebe, habe ich es sehr leicht, unbemerkt zu trinken. Die Kinder sind aus dem Haus, niemand kontrolliert mich. …

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Trinken ist anstrengend

‌ Trinken-ist-anstrengend

Das Trinken ist nicht gut und nicht leicht, wie ihr wisst. Es ist anstrengend. Das Trinken macht mir Depressionen, es zerschießt mein Mikrobiom, meine Selbstachtung und alles, was mir noch bleibt. Es raubt mir Lebensqualität und seelische Stabilität. Ich bin hundskaputt. Und dennoch kann ich mir nicht vorstellen, nie wieder ein Glas Sekt trinken zu dürfen, nachdem ich aufgehört habe zu trinken.

Da nützt mir auch die 24 Stunden Regel der AA nix, die besagt, dass ich nur HEUTE das erste Glas stehen lasse. Es kommt mir vor wie eine Affirmation, die zu weit weg ist, als dass mein Gehirn sie glauben könnte.
Wie ging es euch, bevor ihr euch für euren 1. nüchternen Tag entschieden hattet? Ich brauche wirklich empathischen Support. …

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Vitamine & Co: Jeder einzelne Tag war ein Geschenk

Vitamine-gegen-Alkohol ‌

Und was die NEMs betrifft, du fragst, wie es uns dabei ergangen ist, ob wir wirklich alle genommen haben usw. – was mich betrifft: JA! Klar! Das GANZE Konzept – “ein bissel schwanger geht nicht”, “ein bissel trinken/kontrolliert trinken geht nicht (mehr, wenn mal mal so weit war, dass man’s brauchte …)” – Mach den Schritt, ich kann dich nur ermutigen. Ich war so froh und stolz, als ich merkte, ich kann das schaffen.

Jeder einzelne Tag war ein Geschenk und ich konnte mit “auf meine alten Tage” neu erfinden. Ich hatte das Gespenst von klinischem Entzug vor mir, von einem grässlichen Outing, ich dachte, wie peinlich, alle würden sich wegdrehen, mich auslachen oder verachten … nichts davon. Gar nichts. Ich bin 69, liebe Sabrina, ich habe getrunken, seit ich so ca. 17/18 war, immer, mit Steigerungen und Exzessen, – mein Mann trinkt weiter, übrigens. An ihm kann ich sehen, was mir erspart geblieben ist.

Noch was: zu den Depressionen, die du erwähntest. Es gibt keinen Schalter, auch nicht den Alk-Out-Schalter, der das alles wieder gut macht, was an der Seele vielleicht zerstört worden ist schon vorher, von klein auf. Es braucht sehr viel Zuwendung und Aufmerksamkeit und liebevolles Umgehen mit sich selbst (grad bei Frauen, die oft genug …

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