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Ausgewählte Forums-Beiträge der letzten Woche ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏
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Mein Spiegelbild machte mir Angst, richtige Angst
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In meinen Anfangszeiten, der mir auferlegten Abstinenz, habe ich nur aufgehört um meines Körpers Willen. Aber geistig war ich dazu einfach noch nicht bereit. Ich hielt auch viele Wochen durch aber immer mit dem Hintergedanken „ich habe keinen Bock darauf, ich möchte trinken, Spaß haben usw.“ Dementsprechend folgte der Rückfall. Selbst als mein Körper mir immer deutlicher zeigte, so kannst du nicht weitermachen (drei bis vier Tage verkatert, Magen- Darmprobleme, schlechte Haut) ignorierte ich es und gab mich meinem Verlangen hin. Das lief ca. 10 Jahre so. Vor vier Monaten, ein typischer Katermorgen, schlürfte ich ins Bad, schaute in den Spiegel und mir gefiel nicht was ich da sah. Zum ersten Mal war ich wirklich erschrocken, von mir selbst. Es war anders als vorher, mein Spiegelbild machte mir Angst, richtige Angst. Da traf ich die Entscheidung, ich muss damit aufhören.
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Bei vielen von uns war der Alkohol ein Mittel, um den Kopf zu beruhigen
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Mein Eindruck ist auf jeden Fall ein ähnlicher, Gaby. Hier sind ziemlich smarte, wortgewandte Charaktere unterwegs. Es darf auch mal slapstick sein, aber seicht ist es selten (oder nie?). Woran das liegen könnte? Bei unglaublich vielen von uns war der Alkohol ein Mittel, um den Kopf zu beruhigen bis hin ihn stumm zu schalten. Ein Hirn, welches nie pausiert, arbeitet also immerzu. Durchspielt alle möglichen Szenarien. Ich nehme eine Situation als gegeben an. Es entstehen Handlungsoptionen; auch das Nicht Handeln als eine solche. (…) Bis ich endlich viele Ausgangsmöglichkeiten habe und mich (un)bewusst für eine entscheide, läuft mein Kopf auf Hochtouren. Und zwar bei allen Entscheidungen oder auch persönlichen Einstellungen – selbst wenn die Frage nur …
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Kann Abstinenz Depressionen machen?
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Ich habe die meisten NEMS nach einem Monat begonnen. Ich bin jeden Tag in Bewegung, mache viel Sport, ernähre mich vernünftig usw. usw. Ich kenne auch die Erfahrung, dass man mehr Zeit hat und sich daran gewöhnen muss, diese Zeit nun anders zu füllen. Was mich interessiert, ob es körperliche Ursachen für dieses Tief gibt. Dass Alkohol Depressionen machen kann, ist bekannt. Aber auch umgekehrt; kann Abstinenz aus körperlichen Gründen Depressionen machen? Nichts zu trinken, ist kein Problem, aber immer nach einer Zeit stürze ich ab, anstatt dass es aufwärts geht.
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Erste Woche mit NEM und Gummibärchen ohne Suchtdruck überstanden
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Soweit war meine erste Woche recht easy. Dank Nems und Gummibärchen soweit alles gut überstanden, tatsächlich keinen Suchtdruck gehabt. Gestern Abend einen meiner ersten wirklichen Triggermomente gehabt, denn wenn ich sonst zuhause Musik gemacht habe, dann gehörte immer eine ordentliche Portion Bier dazu.
Soweit war meine erste Woche recht easy. Dank Nems und Gummibärchen soweit alles gut überstanden, tatsächlich keinen Suchtdruck gehabt. Gestern Abend einen meiner ersten wirklichen Triggermomente gehabt, denn wenn ich sonst zuhause Musik gemacht habe, dann gehörte immer eine ordentliche Portion Bier dazu.
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Ich habe wieder ein gesundes Selbstbewusstsein
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Aber ich habe auch mein Umfeld aussortiert. Die reinen Saufbekanntschaften und -freundschaften meide ich. Doch es fehlt mir nichts, da ich jeden Tag spüre, wieder zu dem Mensch zu werden, der ich mal früher war. Das Trinken hat mich sehr lange dazu gebracht, nicht mich ins Zentrum meines Lebens zu rücken. So als hätte ich es nüchtern in der lauten Welt nicht ausgehalten. Ich bin am WE glücklich, mich mit Büchern zurückzuziehen. Mit der Frau Dinge zu unternehmen. Die Kinder richtig wahrzunehmen. Im Wald zu sein.
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Jede zweite Nacht werden meine Träume von Alkohol bestimmt
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Viele berichten von ihren “Alkträumen”. Ja, das kann ich nur bestätigen. Jede zweite Nacht werden meine Träume von Alkohol bestimmt. In einem Traum schütte ich heimlich mein Bier weg, damit die neuen Nachbarn nicht merken, dass ich nichts trinke. In dem anderen Traum laufe ich suchend über ein Festivalgelände und finde nirgendwo etwas zu trinken… Ist schon Wahnsinn, was da im Unterbewusstsein abgeht.
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Wer von Euch geht auch noch in eine reale Selbsthilfegruppe?
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Ich dachte auch selber, dass eine Selbsthilfegruppe nichts für mich war, aber ich habe es trotzdem probiert. Und seit mehr als zwei Jahren freue ich jede Woche auf dem nächsten Treffen 😊 . Ich glaube, dass die Regelmäßigkeit mir zusätzliche Stabiltät bringt und mich daran errinert, dass die Abstinenz ein langjähriges Prozess ist.
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