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Hat Euch die Abstinenz oder der Weg in die Abstinenz vielleicht irgendeiner Spiritualität oder Philosophie näher gebracht? ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏
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Ist Euer Weg in die Abstinenz auch ein "Weg nach innen"?
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Hat Euch die Abstinenz oder der Weg in die Abstinenz vielleicht irgendeiner Spiritualität oder Philosophie näher gebracht?
Oder kurz: War oder ist dieser Weg auch ein Weg "nach innen" für Dich?
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Nüchtern fühle ich mich schöner!
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Nun bin ich 8 Monate nüchtern (mit Gewohnheitsausrutscher im Urlaub) und muss sagen, ich gehe viel mehr auf Veranstaltungen, denn nüchtern fühle ich mich schöner und genieße die tollen Gespräche, welche ich wieder führen kann 🍀😃.
Aber, es fällt mir auch nicht schwer mal ein Event abzusagen weil ich k.o. bin, und ich habe nicht mehr das Gefühl etwas zu verpassen oder gar erklären zu müssen warum nicht.
Ich habe soooo viel Zeit ohne trinken und Kater. Mittlerweile liebe ich es …
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Die Befriedigung beim Sex mit Alkohol war fast gleich null
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Peinliche Momente, inkl. 2x aufwachen mit jemanden, den ich im Normalfall NIEMALS in die Nähe meines Schlafzimmers gelassen hätte. Tja, ich kann es nicht rückgängig machen. Diese Erlebnisse sind lange lange her, die letzten Nächte im Alkoholrausch habe ich alleine in der Coronazeit erlebt. Für mich weiß ich, dass die Befriedung beim Sex mit Alkohol gleich null war. Oder fast gleich null. Klar habe ich …
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Ohne Alkohol: Ich möchte gerne aus dem Schneckenhaus raus
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Also ich bin erstmal ins Schneckenhaus und bin nirgends hin wo Wein getrunken wird. Ich habe in der Öffentlichkeit und unterwegs auch meine 2-3 Gläser Wein getrunken, aber darauf geachtet, dass das normal wirkt. Nach ner Weile dann zum 1. Mal an den Rhein, da sitzt man und ißt und trinkt, alles gemütlich und entspannt, oft wird Musik gemacht. Also zum längeren Aufenthalt gehe ich dort hin. Bei mir war direkt der Trigger. Die Weingläser auf den Tischen haben mir zugesetzt. Von Entspannung konnte keine Rede mehr sein, denn ich dachte nur noch an Wein. Das hat ganz und gar nicht funktioniert. Also erstmal wieder zurück ins Schneckenhaus. …
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Auf Änderung hoffen, ohne etwas zu tun, ist wie am Bahnhof stehen und auf ein Schiff zu warten
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In meiner jetzigen Situation, wie ich mich fühle, wie ich meinen Gefühlsumstand verändern kann, um mich nicht vermeintlichen Glücklichmachern wie Alkohol etc “ausgeliefert” zu sehen. Ich kann es für mich ändern, meine Einstellung. Ich kann nie für andere entscheiden oder bestimmen, was die denken sollen, wie die handeln sollen. Alles sind Ansätze, die es sich vielleicht lohnt anzudenken. Vielleicht ändert sich was für sich selbst. Vielleicht auch nicht. Immerhin ist es ein Versuch wert. Anstatt alles bleiben zu lassen wie es ist. Denn was daraus entsteht, weiß ich ja. Wenn ich das Ergebnis nicht will, darf ich etwas ändern.
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Abstinenz: Auf Sex unter Alkohol, wie ich es gewohnt war, kann ich gerne verzichten
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Alles prima, aber mir fehlt immer noch der Kick von Aussen, der ausserhalb meiner Kontrolle liegt. Ich bin dahingehend, wie gesagt, auf der Suche. Ansonsten kann ich auf Sex unter Alkohol, wie ich es gewohnt war gerne verzichten. Zu oft konnte ich mich am nächsten Tag kaum erinnern, bin in zweifelhaften Betten gelandet und/oder habe mich riesig über mich selbst geärgert. Im Grunde war die Formel einfach: In dem Masse in dem ich mich körperlich enthemmte, enthemmte sich auch mein Alkoholgenuss. Übles Erwachen und grausige Morgen waren die Folge. Brauch ich nicht mehr!
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Es gibt diesen Tiger in mir nicht, den der Alkohol rauslassen würde
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Ich glaube auch nicht, dass der Alkohol “versteckte Sehnsüchte” zum Ausbruch verhilft, sondern dass er die Ursache des Übels ist. Da ist nichts Verstecktes in mir, Kein Jekyll-and-Hide-Moment. Insofern widerspreche ich auch all den bösartigen Unterstellungen, dass es “Gründe haben muss, damit jemand nichts (mehr) trinkt”. So, als ob man sich vor dem Tiger in sich selbst schützt. Es mag sein, dass ich einen Zaun um mein Leben aufgebaut habe. Aber bildlich gesprochen: Damit der Tiger nicht IN meinen Garten kommt, nicht, damit er NICHT RAUS kann. Es gibt diesen Tiger in mir nicht. Und den lass ich mir auch nicht einreden. Es hat lange gedauert, bis ich das erkannt habe. Und diese Metapher hilft mir, das vor allem mir verständlich zu machen
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