Grob gesprochen gibt es zwei Extreme: Nur mit Promille ging so richtig die Post ab - und heute ist tote Hose. Oder genau umgekehrt. ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­ ͏ ‌     ­
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Sex mit und ohne Promille - was ist anders? | Frage der Woche
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Frage der Woche: Sex mit und ohne Promille

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Ich wette: Alle wollen lesen, keiner schreiben 😎 😎 😎 . Aber hey, das ist ein anonymes Forum und ich weiß aus vielen Gesprächen, dass das Thema ein Großes ist: Sex und Alkohol. Grob gesprochen gibt es zwei Extreme: Nur mit Promille ging so richtig die Post ab - und heute ist tote Hose. Oder genau umgekehrt. Natürlich auch Grautöne.

Also, bitte: Traut Euch. Erzählt mal. Wie ist das bei Euch?

Wie ist es bei den anderen? Klick hier!
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Ich habe glaube ich im letzten Moment die Notbremse gezogen

Ich habe glaube ich im letzten Moment die Notbremse gezogen ‌

Ich hab mich auch nie total abgeschossen, aber Alkohol war mein ständiger Begleiter immer dann, wenn etwas zu viel wurde oder in geselliger Runde. Für mich war der kritische Punkt als ich dachte: wann endlich sind die Kinder im Bett, dass ich gemütlich meinen Wein trinken kann : total bescheuert! Ich schäme mich dafür. Dieser eher moderate aber regelmäßige Konsum hat mich gereizt aggressiv, ängstlich depressiv pessimistisch gemacht. Ich habe glaube ich im letzten Moment die Notbremse gezogen.

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Plötzlich kann ich meine leeren Akkus wieder mit Glücksmomenten aufladen

‌ Akkus aufladen

Ich konnte mich schon immer gut in „vergessenen Ärger“ zurückversetzen. Bei guten Momenten gelang mir das nicht. Dafür benutzte ich dann den Alkohol. Um mich „besser zu fühlen“. Diese unfassbare Liste von scheinbaren Trivialitäten (fast keines der Ereignisse würde Euch in Eurem Leben auffallen – mir bedeuten sie viel. Aber ich bin sicher, dass Eure Leben ebenfalls so viele tolle Momente haben) schaffte den Turnaround bei mir: Plötzlich kann ich auch meine leeren Akkus wieder mit Glücksmomenten aufladen.

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Zur Sucht kam es durch meinen Beruf, den des Musikers

Zur Sucht kam es durch  meinen Beruf, den des Musikers ‌

Grob skizziert sah er, so man auf Tour war, so aus:
Aufwachen im Hotel, zum nächsten Veranstaltungsort fahren, im nächsten Hotel einchecken, aufbauen, Licht einrichten, Soundcheck, was essen gehen, dann das Konzert, abbauen und um 12 Uhr Mitternacht oder auch später ist man wieder im Hotel.
Dann ist “Nachbesprechung”. Und ich kenne keinen Musiker, der da nicht sein Bierchen oder seinen Wein trinkt. Die Runde entspannt und wird fröhlicher und oft wird noch gekifft, was allerdings mein Ding nie war.

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Musik ist ohne Alkohol viel intensiver und schöner geworden

‌ Musik ist ohne Alkohol viel intensiver und schöner geworden

Ich mache seit 30 Jahren unterschiedliche Musikprojekte, bin semi Sängerin und spiele Gitarre. Perfekte Show und dann das Loch… wenn man am nächsten Morgen verkatert bzw. ohne Applaus aufgewacht… Mini Entzug 😂

Aber Musik ist ohne Alkohol viel intensiver und schöner geworden… ich kann mich auch viel besser konzentrieren und singen… und gleichzeitig Gitarre spielen… das Gehirn funktioniert besser. …

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Als Achtjährige bekam ich als Belohnung verdünnten Wein

Als Achtjährige bekam ich als Belohnung verdünnten Wein ‌

Als Kind, ich war damals 8 (acht!) Jahre alt, „durfte“ ich am Samstagabend mit den Erwachsenen essen, sonst stand mein Essen in der Küche beim Dienstmädchen (so hiess das damals). Zu diesem wöchentlichen Grossereignis gab‘s was ganz Besonderes: ein wenig Wein mit Wasser verdünnt. So lernte ich früh, dass ein Glas Wein sowas wie Nachtisch ist: Belohnung!

In unserem Hause gehörte der Alkohol dazu, war normal: zum Essen ein Glaserl Wein (oder mehr, je nach Dauer des Gelages), danach zum Kaffee ein Schnapserl (oder mehr, je nach Dauer …).

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Mit jedem Buch, Podcast etc. verstand ich: ich bin nicht allein mit dem Problem Alkohol

‌ Mit jedem Buch, Podcast etc. verstand ich- ich bin nicht allein mit dem Problem Alkohol

Durch die grundsätzliche Bereitschaft, mich mit „meinem Thema“ auseinanderzusetzen, habe ich eine Art „umgekehrte Hydra“ geschaffen. Denn mit jedem Buch, mit jedem Podcast, jedem Zeitungsartikel, jedem Internetfundstück hat es mir von Beginn an dabei geholfen zu erkennen: ich bin nicht allein mit diesem Problem. Mit jeder konsumierten Publikation wurden auch neue Impulse für weitergehende Innenbetrachtung wie auch neuer Weiterleseantrieb ausgelöst. Ich schuf in mir nach und nach ein fruchtbares Feld, auf dem die Selbstheilung gedeihen konnte.

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