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Blöder Chef, übergriffige Kollegen, zu viel auf dem Tisch - am Arbeitsplatz lauern zig Gründe für Frust und Stress. Gefährliche Trigger, denen man aber ja nun mal nicht so leicht aus dem Weg gehen kann wie im Privaten.
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Trigger Arbeit - wie schützt Du Dich?
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Blöder Chef, übergriffige Kollegen, zu viel auf dem Tisch – am Arbeitsplatz lauern zig Gründe für Frust und Stress. Gefährliche Trigger, denen man aber ja nun mal nicht so leicht aus dem Weg gehen kann wie im Privaten. Deshalb lautet heute meine Frage an Euch, wie Ihr damit umgeht oder umgegangen seid. Welche Strategien habt Ihr für Euch gefunden, um Euch zu schützen? Oder seid Ihr den radikalen Weg gegangen, habt vielleicht sogar den Job gewechselt? Was funktioniert am Arbeitsplatz, damit man abends nicht gefrustet und kaputt nach Hause kommt und dann mit dem Suchtdruck ringen muss?
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Ich kann jeden nur ermutigen, den Schritt weg vom Alkohol zu gehen
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Das Wichtigste: Kein Alkohol seit mittlerweile einem Jahr. 👍 Das freut mich sehr. Unglaublich was in einem Jahr alles passieren kann. Ich kann Jede und Jeden nur ermutigen diesen Schritt weg vom Alkohol zu gehen. Egal wie schwer es zu Beginn aussieht. Egal wie schwer es vielleicht (manchmal ist es gar nicht so schwer, wie gedacht) auch ist. Egal welchen Problemen, ich meine die verdrängten und weggetrunkenen Probleme, man sich danach stellen muss. Es ist ein unglaublicher Gewinn an Leben, Lebensfreude, Selbstvertrauen, Stolz, Klarheit und noch vieles mehr. Und noch etwas nehme ich für mich aus dem letzten Jahr mit. Es bedarf …
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11 Monate nüchtern – am Samstag im Nebenjob bei einer Darts-Gala gearbeitet
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Samstag hab ich (Nebenjob) bei einer Darts Gala gearbeitet. Das war echt spannend. 6 Super-Darter sind gegeneinander angetreten, leider hat kein Deutscher gewonnen. Was übel war – es war fürs Publikum eher eine Saufveranstaltung. Ca 4100 Personen, alle auf Bierzeltgarnituren. Hatte bißchen was von Oktoberfest. Und dann floss das Bier in Strömen. Es gab extra so Papp-Träger. damit auch genug Bier mit an die Tische genommen werden konnte. Ganz gruselig. Zum Glück musste ich da nicht aufräumen, als irgendwann alle raus waren, hat man gesehen, was die hinterlassen hatten …
Früher wäre ich wahrscheinlich mittendrin gewesen, heute widert es mich einfach nur noch an, wie die Menschen sich gehen lassen. …
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„Sie haben meinen Wagen beschädigt!“ Der Griff zur Flasche war nicht weit weg.
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Keine Menschenmenge, alles ruhig, verließ ich nach zirka 2 Stunden den Markt mit gefüllten Taschen um diese in mein Auto zu verladen. Gesagt, getan, überfiel mich aus dem Nichts ein Automobilist welcher neben mir geparkt hatte mit folgenden Anschuldigungen: _ Sie da haben meinen Wagen beschädigt, meine Stossstange und ich rufe jetzt die Polizei!
~ Was soll ich, Ich habe Ihren Wagen nicht berührt. ~Doch, schauen Sie sich das an! Die Polizei ist tatsächlich gekommen, und hat …
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Ohne Alkohol: Ich sehe einen großartigen Menschen, der es wert ist, geliebt zu werden
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Wie bekommt Ihr es hin, dass Ihr in den Spiegel schauen und sagen könnt: “Ich sehe einen großartigen Menschen, der es Wert ist, geliebt zu werden.” Am sprichwörtlichen Vorabend meiner Abstinenz fand ich mich zum Kotzen, was man durchaus auch wörtlich nehmen kann. Dann änderte sich alles. All die Jahre zuvor habe ich all das verdrängt, was ich nicht an mir mochte, was ich glaubte „tun zu müssen“, habe mich stattdessen immer öfter und immer heftiger betrunken. Am Ende nicht mehr um der schönen Momente willen, sondern dass die Gegenwart des unglücklichen Lebens erträglich werden sollte. Mit dem Moment der Erkenntnis begann auch der lange Weg, zu mir selbst zu finden. Mir war klar, dass es nicht nur damit getan war, nicht mehr zu trinken. So begann die wohl heftigste Arbeit meines Lebens: das Herausarbeiten meiner selbst.
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Trinken aus Erschöpfung. Mit einer spannenden Wende.
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Am Beispiel lernt der Mensch, so sagt man. Deshalb möchte ich Euch hier immer mal spannende Beispiele aus meinen persönlichen Coachings vorstellen. Natürlich anonymisiert und natürlich auch trotzdem mit dem Einverständnis des Klienten oder der Klientin. Heute: Trinken aus Erschöpfung
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Vor achteinhalb Jahren nahm ich dann die Abfahrt in die Abstinenz
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Habe drei Kinder bekommen und weder in der Schwangerschaft noch in der Stillzeit Alkohol getrunken, da ging es ja auch nicht um mich. Kaum nach jeweils zwei Jahren abgestillt und ab auf die alte Autobahn. Vor achteinhalb Jahren nahm ich dann die Abfahrt in die Abstinenz. Fünfeinhalb Jahre habe ich auf mich acht gegeben. Alles war easy, ich war glücklich und zufrieden mit mir, sogar recht stolz auf mich, dass ich das ganz alleine geschafft habe. Und und dann habe ich mir viel Zuviel auf der Arbeit zugemutet. Der Suchtteufel war mittags da und hatte am Abend gewonnen …
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30 Tage geschafft, bin darauf stolz – habe aber immer noch Angst, es zu vermasseln
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Heute ist Tag 30 meiner Abstinenz, das online-Programm von „Alkohol adé“ neigt sich dem Ende zu, ebenso wie der Vorrat meiner NEMs (die vorgeschlagenen für den zweiten Monat sind aber bereits auf dem Weg zu mir). Ich kann allerdings noch gar nicht so richtig sagen, wie es mir gerade so geht. Natürlich bin ich unheimlich stolz auf mich und jeden der vergangenen 30 Tage, aber ich habe sehr, sehr großen Respekt vor dem was jetzt kommt. Natürlich werde ich weiterhin extrem aufmerksam mir gegenüber sein, weiterhin „Step by Step – Tag für Tag“ meine Reise in die Abstinenz fortsetzen und hier schreiben, aber tief in mir ist so eine unterschwellige Angst, die Sorge, es wieder einmal zu „vermasseln“.
Diese Gedanken sind nicht vorrangig, blitzen aber seit gestern immer wieder mal auf…
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