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Video-Blog: Dry January– mehr Veränderung, als viele erwarten

KI-Bild: Kater liegt im Bett und hält sich den Kopf. Symbolisiert den Alkohol-Kater.

Von Gaby Guzek

Der Januar ist da. Für viele ist er grau, lang und irgendwie unerquicklich. Für andere ist er der perfekte Moment für einen Neustart. Genau hier setzt der Dry January an: ein Monat ohne Alkohol – nicht als Verzichtsübung, sondern als bewusste Pause für Körper und Kopf.

Vielleicht spielst Du schon länger mit dem Gedanken. Vielleicht hast Du es Dir vorgenommen. Oder vielleicht bist Du einfach neugierig, was eigentlich passiert, wenn Alkohol für 30 Tage komplett wegfällt. Die gute Nachricht: Es lohnt sich – und zwar unabhängig davon, ob Alkohol bei Dir schon ein Problem ist oder einfach nur Gewohnheit.

Alkohol ist ein Nervengift. Das ist keine moralische Bewertung, sondern reine Biochemie. Entsprechend dankbar reagiert der Körper, wenn er eine Pause bekommt. Viele spüren bereits nach wenigen Tagen erste Veränderungen: Der Schlaf wird tiefer und erholsamer, die innere Unruhe lässt nach, der Wasserhaushalt normalisiert sich. Die Haut wirkt weniger aufgeschwemmt, Rötungen gehen zurück. Und spätestens nach ein bis zwei Wochen meldet sich auch die Leber – im positiven Sinne.

Was oft unterschätzt wird: Mit dem Wegfall von Alkohol spart der Körper enorme Energie. Keine nächtliche Entgiftungsarbeit mehr, kein ständiges Gegenregulieren im Nervensystem. Das Ergebnis ist mehr Klarheit, mehr Stabilität und häufig ein deutliches Plus an körperlicher und mentaler Leistungsfähigkeit. Für viele fühlt sich der Dry January rückblickend wie ein kleiner Jungbrunnen an.

Wenn man bedenkt, welchen Unsinn Menschen sonst bereitwillig als „Challenge“ mitmachen – von Eiswasser über fragwürdige Mutproben – wirkt ein Monat ohne Alkohol plötzlich erstaunlich sinnvoll.

Damit dieser Monat nicht nur machbar, sondern auch motivierend wird, haben wir uns bei Alkohol adé etwas Besonderes überlegt: einen 30-Tage-Dry-January-Begleiter. Jeden Tag gibt es eine kurze medizinische Einordnung, was sich gerade im Körper erholt, ergänzt durch kleine Tipps zum Durchhalten und zur Motivation. Du kannst den Kalender entweder über unsere Facebook-Seite verfolgen oder direkt hier auf der Website.

Im folgenden Video erklären wir dir, warum der Dry January so wirkungsvoll ist und wie du ihn für dich nutzen kannst – ganz ohne Druck, ohne Dogma, aber mit spürbarem Effekt. Darunter findest du anschließend das vollständige Transkript zum Nachlesen.

Vielleicht ist dieser Januar der Anfang von etwas sehr Gutem.

Dry January: 30 Tage ohne Alkohol – warum sich dieser Monat wirklich lohnt

Transkript des Videos zum dry january 2026

Hallo, herzlich willkommen zu einem neuen Reel von Nicht geschüttet, nicht gerührt von Alkohol Ade, dem Kanal für ein fröhliches Leben ohne Alkohol. Euch allen erstmal ein frohes neues Jahr. Nun ist er also da, der Januar.

Viele von euch haben sich vielleicht schon überlegt, ob nicht auch der Dry January was für Euch wäre, also der eine Monat Januar, in dem Ihr keinen Alkohol trinkt. Und wer auch immer mit dem Gedanken noch spielt oder das schon beschlossen hat, dem möchte ich sagen, super Sache. Es lohnt sich einfach, es lohnt sich völlig unabhängig davon, ob Ihr jetzt denkt, oh, Alkoholproblem, lasst das alles mal beiseite.

Ein Monat ohne Alkohol ist klasse. Euer Körper erholt sich davon, denn ja, Alkohol, das wissen wir alle, ist nun mal ein Nervengift und nicht nur das. Also gebt eurem Körper einen Monat Pause und Ihr werdet merken, schon ganz schnell, meistens schon nach drei Tagen, merkt Ihr Veränderungen.

Der Schlaf wird besser, die Haut ist nicht mehr so aufgequollen, weil sich der Wasserhaushalt normalisiert. Vielleicht so die eine Art Rötung, die dann verschwindet. Die Leber sagt schon nach 14 Tagen, Dankeschön.

Ihr habt insgesamt viel mehr Power, viel mehr Energie, weil man natürlich nicht mit so Dingen wie Entgiftung zu tun hat und besser schläft. Also es ist eigentlich ein Jungbrunnen. Und wenn man sich so überlegt, was man sonst so für Challenges, die ja unheimlich innen sind, sich sonst so antut, also von, keine Ahnung, einen Eimer mit Eiswürfeln über dem Kopf oder Chili trinken oder keine Ahnung, dann macht doch mal die Challenge Dry January.

Damit das richtig gut läuft und auch richtig Spaß macht, das werdet ihr nämlich sehen, haben wir uns was für euch einfallen lassen. Und zwar könnt Ihr entweder auf unserer Facebook-Seite Alkohol adé oder gleich auf unserer Website unter alkohol-ade.com einen sozusagen 30-Tage-Kalender mitmachen. Also 30 Tage, den ganzen Januar über, jeden Tag verraten wir Euch, was sich medizinisch jetzt tut, was sich jetzt schon erholt.

Wir geben Euch kleine Tipps und Tricks zum Durchhalten und Motivieren, dann also bis zum Ende des Dry January mitzumachen. Die Facebook-Seite müsst ihr nur folgen, dann kriegt ihr das ja täglich automatisch eingespielt. Auf unserer Seite müsstet ihr halt dann vorbeischauen.

Ich hoffe, ich konnte den ein oder anderen von euch motivieren. Es ist wirklich eine echt feine Sache. Ein super Start ins neue Jahr.

Das natürlich für Euch alle, das wünsche ich Euch von Herzen. Klasse und vor allem gesund sein soll. Freue mich, wenn wir uns dann wiedersehen beim nächsten Reel, wenn es heißt nicht geschüttelt, nicht gerührt, dem Videokanal von Alkohol adé für ein fröhliches abstinentes Leben.

Und wenn Ihr meint, dass irgendjemand anderes dieses Video vielleicht schauen sollte, dann schickt es gerne weiter, teilt es auf den sozialen Medien, damit möglichst viele Leute mitmachen beim Dry January. Bis zum nächsten Mal.

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Was ist der Dry January?

Der Dry January ist eine bewusste Alkoholpause im Januar. Du trinkst 30 Tage keinen Alkohol und beobachtest, wie sich Körper und Kopf erholen. Es geht nicht um Moral oder „Probleme“, sondern um eine klare, zeitlich begrenzte Challenge mit messbarem Effekt.

Lohnt sich ein Monat ohne Alkohol auch, wenn ich kein Alkoholproblem habe?

Ja. Viele Veränderungen treten unabhängig davon auf, ob jemand „zu viel“ trinkt. Alkohol belastet Schlaf, Nervensystem, Stoffwechsel und Leber. Eine Pause kann dir zeigen, wie groß der Unterschied ist, selbst wenn Alkohol bei dir „nur“ Gewohnheit ist.

Welche Veränderungen merken viele schon nach wenigen Tagen?

Häufig berichten Menschen nach etwa drei Tagen von besserem Schlaf, weniger innerer Unruhe, mehr Energie und einem stabileren Gefühl am Morgen. Auch Wasserhaushalt und Hautbild können sich rasch normalisieren.

Was passiert in den ersten zwei Wochen im Körper?

Der Körper muss nicht mehr regelmäßig Alkohol abbauen und kann Ressourcen anders nutzen. Viele fühlen sich leistungsfähiger, weil Schlaf und Regeneration profitieren. Die Leber reagiert oft spürbar, weil die ständige „Entgiftungsarbeit“ wegfällt.

Was sind die häufigsten Stolpersteine im Dry January?

Typisch sind Gewohnheits-Triggersituationen, soziale Anlässe und „Belohnungsdenken“ am Abend. Auch der Januar-Blues kann Druck erzeugen. Hilfreich sind klare Routinen, alkoholfreie Alternativen und ein Plan für schwierige Momente.

Wie halte ich durch, wenn das Umfeld weiter trinkt?

Kündige deine Alkoholpause kurz und sachlich an, ohne dich zu rechtfertigen. Plane passende alkoholfreie Getränke ein und entscheide vorher, wie du auf Nachfragen reagierst. Ein einfacher Standardsatz reicht oft: „Ich mache diesen Monat Pause.“

Was kann ich statt Alkohol trinken, ohne das Gefühl von „Verzicht“ zu haben?

Gut funktionieren Sprudel mit Zitrus, alkoholfreie Aperitif-Alternativen, Bitters mit Tonic (alkoholfrei), Tee-Rituale am Abend oder hochwertige alkoholfreie Biere. Wichtig ist weniger das perfekte Getränk, sondern das Ritual, das du ersetzt.

Was ist der 30-Tage-Kalender von Alkohol adé?

Das ist ein täglicher Begleiter durch den Januar: kurze medizinische Einordnungen, was sich gerade erholt, plus kleine Tipps und Motivation für den Alltag. Du kannst ihn über unsere Facebook-Seite oder direkt auf der Website verfolgen.

Für wen ist der Dry January nicht geeignet oder nur mit ärztlicher Rücksprache sinnvoll?

Wenn du körperlich abhängig bist oder in der Vergangenheit starke Entzugssymptome hattest, kann abruptes Absetzen riskant sein. Dann gilt: ärztlich abklären und nicht allein „durchziehen“. Sicherheit geht vor.

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Bild: Gaby Guzek vor leeren Weingläsern,

Gaby Guzek

Ehemalige Betroffene, Bestsellerautorin, Coach & Mitbegründerin von Alkohol adé

Hat es sich zum Ziel gesetzt, die Neurobiologie der Sucht bekannter zu machen und damit Betroffenen Schuld- und Schamgefühle zu nehmen.

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