Nach meiner ersten Entgiftung vor 18 Jahren war ich genau an diesem unglücklichen Punkt: Ich war mir völlig fremd mit diesem neuen Gefühl der Nüchternheit. Jeder Tag fühlte sich zäh und freudlos an. Ob damals die Biochemie im Gehirn der Störfaktor war, einfach meine Einstellung zu dem Thema oder am Ende beides, kann ich nicht mehr sagen – ich kam mir vor wie im falschen Film.
Einerseits war ich froh, endlich nicht mehr trinken zu müssen, andererseits war die Vorstellung schrecklich, mein ganzes Leben in dieser Tristesse verbringen zu müssen. Jeder Tag war ein Kampf; jeder Sichtkontakt mit Alkohol löste in mir eine Debatte aus. Jeden Tag galt es nur durchzuhalten. Das war kein erstrebenswerter Zustand, das war ein freudloses Fristen. …
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