Anfänglich war es für mich tatsächlich eine Herausforderung. Ich weiß noch genau, wie mein Blick an diesen kleinen Flaschen hängen blieb und der Gedanke auftauchte: „Früher hättest du jetzt zugegriffen.“ Es war ein kurzer Moment des Innehaltens, ein Überbleibsel alter Gewohnheiten.
Heute hat sich das komplett gewandelt. Wenn ich diese Aufsteller sehe, spüre ich keinen Suchtdruck mehr, sondern eher Unverständnis und eine gewisse Traurigkeit. Ich denke mir: „Muss das denn wirklich sein?“ Es ist offensichtlich, dass dieses „Zeug“ genau dort platziert ist, um Menschen in einem schwachen Moment zu erwischen. An das Dilemma und die Not von Betroffenen denkt in der Marketingabteilung niemand; da zählt nur der schnelle Umsatz.
Wie präsent dieses Problem ist, habe ich erst diesen Donnerstag in meiner Selbsthilfegruppe erlebt. Ein neues Mitglied erzählte, dass er jedes Mal an der Kasse eine regelrechte innerliche Schlacht schlagen muss: …
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