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Mein Supertrigger, wieder Alkohol zu trinken: Ich wurde Zeuge einer Amokfahrt

Ich war Zeuge als ein Amokfahrer vor meinen Augen einen Menschen überfahren hat. Das hat mein ganzes Leben, in diesem Moment verändert. (…) Also begann ich wieder Bier zu trinken zum Vergessen zum runterkommen für alles . Ich habe eine Traumatherapie begonnen die mir wirklich sehr geholfen hat. Nur der Alkohol blieb. Nur das Bier blieb jeden Abend nach dem heimkommen das erste Bier zum runterkommen das zweite und das dritte usw.

Dann irgendwann die Erkenntnis das es so nicht weitergehen kann (…) Nun ich bin jetzt wieder auf dem Weg mir geht es gut.

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Fachliche Einordnung durch Dr. med. Bernd Guzek

Traumatische Erlebnisse können starke Rückfall-Trigger für Alkohol sein

Warum greifen manche Menschen nach einem traumatischen Erlebnis wieder zum Alkohol, obwohl sie eigentlich abstinent leben?

Schwere Belastungen wie Unfälle, Gewalt oder das Beobachten eines tödlichen Ereignisses können das Stresssystem des Körpers massiv aktivieren. Das Gehirn befindet sich dann oft in einem Zustand dauerhafter Alarmbereitschaft. Viele Betroffene suchen kurzfristige Entlastung von innerer Anspannung, Bildern oder Schlafstörungen. Alkohol wirkt dabei zunächst beruhigend, verstärkt langfristig jedoch Angst, Stressreaktionen und depressive Symptome.

Deshalb entwickeln manche Menschen nach einem Trauma eine sogenannte Selbstmedikation mit Alkohol. Eine gezielte Traumatherapie kann helfen, das Ereignis psychisch zu verarbeiten. Gleichzeitig bleibt es wichtig, alternative Strategien zur Stressregulation aufzubauen, damit Alkohol nicht wieder zur scheinbaren Lösung wird.

Häufig gestellte Fragen zu Rückfall durch Trauma (FAQ)

Kann ein traumatisches Erlebnis einen Rückfall in den Alkoholkonsum auslösen?

Ja. Schwere psychische Belastungen können das Stresssystem stark aktivieren. Manche Betroffene greifen dann zu Alkohol, um Angst, innere Anspannung oder belastende Erinnerungen kurzfristig zu dämpfen.

Warum fühlt sich Alkohol nach einem Trauma kurzfristig entlastend an?

Alkohol wirkt zunächst beruhigend auf das zentrale Nervensystem und kann Stressreaktionen kurzfristig abschwächen. Langfristig verstärkt er jedoch Schlafprobleme, Angst und emotionale Instabilität.

Hilft Traumatherapie auch bei alkoholbedingten Problemen nach einem Schockereignis?

Ja. Traumatherapie kann helfen, das belastende Ereignis zu verarbeiten und Stressreaktionen zu reduzieren. Dadurch sinkt häufig auch das Bedürfnis, Gefühle mit Alkohol zu regulieren.

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