Beruflicher Stress bis zur Überforderung. Runtertrinken am Abend. Dabei aber nie auffällig geworden. Nie mit Vollrausch ins Bett. Immer “kontrolliert”. So steigerte sich die Menge im Laufe von 20 Jahren bis hin zu über 1,5l Wein/Tag, manchmal auch mehr. Immer mal wieder unterbrochen von kurzen abstinenten Phasen. Eines morgens sagte plötzlich eine Stimme in meinem Kopf: “Wenn Du so weiter machst stirbst Du”! Das ist kein Witz. Diese Stimme war nicht einfach ein Gedanke, sondern so real zu hören als wenn eine Person zu mir gesprochen hätte. Daraufhin habe ich zwei Jahre gar nichts getrunken. Leider hatte ich den Auslöser meiner Sucht (berufliche und soziale Übeforderung) in keinster Weise identifiziert. …

