Ein Alkoholentzug kann harmlos verlaufen – oder medizinisch gefährlich werden. Besonders bei regelmäßigem Konsum, früheren Entzugserscheinungen oder bestehenden Erkrankungen steigt das Risiko für Komplikationen wie Krampfanfälle, Blutdruckkrisen oder Delirium tremens.
Dieser Selbsttest orientiert sich am klinischen PAWSS-Score und hilft Dir einzuschätzen, ob ein Entzug ärztlich begleitet werden sollte.
Entzugsrisiko-Selbstcheck: 10 Fragen
Dieser Selbstcheck dient ausschließlich der Einschätzung des medizinischen Risikos für einen Alkoholentzug. Er ersetzt keine ärztliche Abklärung. Unabhängig vom Ergebnis gilt: Bitte wende Dich für Deine persönliche Einschätzung an Arzt oder Suchtberatung.
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Die Einordnung erfolgt nach dem PAWSS-System, das an der MAYO-Klinik in den USA entwickelt wurde.
Mehr dazu findest Du in unserem Lexikon .
Bitte beachte unbedingt: Wenn Du ohne Alkohol starke Beschwerden haben solltest wie Zittern, Angst, Schwitzen, Übelkeit/Erbrechen oder plötzliche Schlafstörungen, dann beantworte den Fragebogen im eigenen Interesse ehrlich. Das könnten Symptome eines Alkoholentzugs sein, der unbedingt sofortige ärztliche Aufsicht bräuchte.
Falls der Arzt Dir raten sollte, vorerst wieder mäßig zu trinken, dann wäre das in dieser Phase ein absoluter Standardrat und nichts Verrücktes. Dies dient ausschließlich der Stabilisierung bis zu einer medizinisch begleiteten Entgiftung. Man kann so Entzugssymptome erst einmal unterdrücken und die Zeit bis zu einem professionellen Eingreifen überbrücken.