Zum Inhalt springen
Gruppe junger Männer im Stil der 70er/80er Jahre steht lachend mit Mopeds auf einer Straße und hält Bierflaschen in der Hand, die Stimmung wirkt sorglos und unbeschwert.

Hätte ich mit 18 mehr über Alkohol gewußt, wäre es kaum anders gekommen

Wobei ich heute ehrlich sagen muss – ich glaube nicht einmal, dass es damals wirklich etwas verändert hätte.
Mit 18 war der Körper stark, hat alles weggesteckt. Man war leistungsfähig, hat funktioniert, war irgendwie „Meister“ im Alltag. Es fühlte sich so an, als könnte einen nichts und niemand aufhalten. Und genau das macht es ja so trügerisch. Viele Jahre lang war mein Körper geduldig mit mir – bis zu dem einen Punkt, an dem alles zusammengebrochen ist.

Und dann kam die Erkenntnis. Plötzlich war ich hellwach für dieses Thema.

Das Paradoxe daran: Man hat es mir ja gesagt. Mein Hausarzt hat sich den Mund fusselig geredet. Aus der Familie kamen Hinweise, hier und da ein erhobener Zeigefinger. Aber es ging zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus. (…)

Button "Weiterlesen" - führt den User in das Forum von Alkohol adé

Fachliche Einordnung durch Dr. med. Bernd Guzek

Warum schützt Wissen über Alkohol oft nicht vor späterer Abhängigkeit?

Mit 18 dominiert ein neurobiologischer Zustand, der Risiken systematisch unterschätzt. Das Belohnungssystem reagiert stark auf Alkohol, während die Kontrollinstanzen im präfrontalen Cortex noch nicht voll ausgereift sind. Dadurch entsteht genau dieses Gefühl von Unverwundbarkeit und Leistungsfähigkeit.

Hinzu kommt ein Lernmechanismus: Solange der Körper funktioniert, speichert das Gehirn Alkohol als kompatibel mit Alltag und Erfolg ab. Warnungen von außen erreichen zwar das Bewusstsein, aber sie erzeugen keine emotionale Relevanz.

Erst wenn körperliche oder soziale Konsequenzen spürbar werden, kippt dieses Muster. Dann wird aus abstraktem Wissen eine reale Erfahrung. Genau dieser Punkt markiert häufig den Beginn von Veränderung.

Häufig gestellte Fragen zur Ausbildung von Abhängigkeit (FAQ)


Warum ignoriert man Warnungen vor Alkohol in jungen Jahren?

Weil das Gehirn Risiken anders bewertet. Positive Effekte werden stärker gewichtet als mögliche Schäden, die noch nicht erlebt wurden.

Ist frühes Trinken ein Risikofaktor für spätere Abhängigkeit?

Ja. Je früher regelmäßiger Alkoholkonsum beginnt, desto höher ist das Risiko für eine spätere Abhängigkeit.

Warum kommt die Einsicht oft erst spät?

Erst wenn negative Folgen körperlich oder sozial spürbar werden, entsteht echte Relevanz. Vorher bleibt Wissen meist theoretisch.


Close Popup

Wir müssen Dir kurz auf den Keks gehen

Auch Alkohol adé braucht Cookies. Wir aktivieren aber nur technisch absolut notwendige Cookies, damit Dein Besuch dieser Seite möglichst nicht durch Dritte verfolgt werden kann.

Einige wenige brauchen wir aber - z.B. um diesen Hinweis anzuzeigen, damit Du Dich nicht für jede Seite erneut anmelden oder dieses Popup nicht bei jeder Seite neu sehen musst.

Sowie Du aber einen externen Link oder ein Video anklickst, können von den Betreibern dieser Seiten Cookies gesetzt werden, die wir nicht beeinflussen können. Mehr auf unserer Datenschutzseite.

Close Popup
Privacy Settings saved!
Wir aktivieren nur absolut notwendige Cookies

Auch Alkohol adé braucht Cookies Wir aktivieren nur technisch absolut notwendige Cookies, damit Ihr Besuch dieser Seite möglichst nicht durch Dritte verfolgt werden kann. Einige wenige brauchen wir aber - z.B. um diesen Hinweis anzuzeigen, damit Sie sich nicht für jede Seite erneut anmelden oder dieses Popup nicht bei jeder Seite neu sehen müssen. Sowie Sie aber einen externen Link oder ein Video anklicken, können von den Betreibern dieser Seiten Cookies gesetzt werden, die wir nicht beeinflussen können. Mehr auf unserer Datenschutzseite

Standard-Kategorie

Technisch notwendige Cookies
Folgende technisch notwendige Cookies können gesetzt werden – fast alle haben mit den Datenschutzbestimmungen zu tun: wordpress_gdpr_allowed_services: Speichert, welche zusätzlichen Cookie-Dienste akzeptiert wurden. wordpress_gdpr_cookies_allowed: Speichert, ob zusätzliche Cookies neben den notwendigen akzeptiert wurden. wordpress_gdpr_cookies_declined: Speichert, welche zusätzlichen Cookie-Dienste nicht akzeptiert wurden. wordpress_gdpr_first_time: Wenn der Nutzer keine Entscheidung trifft, sondern weiter auf der Website navigiert, werden alle Cookies aktiviert und das Cookie speichert , ob die aktuelle Seite mit der zuerst besuchten Seite übereinstimmt. wordpress_gdpr_first_time_url: Speichert die URL des ersten Besuches der Webseite.
  • PHPSESSID
  • cookielawinfo-checkbox-non-necessary
  • cookielawinfo-checkbox-necessary
  • viewed_cookie_policy
  • wordpress_test_cookie

Technisch nicht notwendige Cookies
_koko_analytics_pages_viewed Dieses Cookie wird gesetzt vom datenschutzkompatiblen Plugin (Teil der Software) Koko Analytics.  Koko Analytics ist ein datenschutzfreundliches Analyse-Plugin für WordPress. Es werden keine personenbezogenen Daten erhoben. In der von uns benutzten Standardeinstellung werden durch Koko Analytics folgende Daten erhoben: * Besucher (Visitors) * Seitenaufrufe (Pageviews) * Referrers (Herkunftsseiten) Koko nutzt keine externen Dienste, so dass Daten über Ihre Besucher niemals an Drittunternehmen weitergegeben werden. Darüber hinaus werden keine besucherspezifischen Daten erfasst, und die Besucher können die Nachverfolgung leicht unterbinden, indem sie in ihren Browsereinstellungen "Do Not Track" aktivieren.

Alle Cookies ablehnen
Save
Alle Cookies akzeptieren