Ich musste mich entscheiden und begann, das Für und Wider abzuwägen. Wie sollte das gehen – ein Leben ganz ohne Alkohol? Was mache ich mit meinem Suchtdruck, den Entzugserscheinungen und meinem desolaten Selbstvertrauen? Was werden die anderen sagen, wenn meine Fassade bröckelt und am Ende die Wahrheit ans Licht kommt? Das alles sind berechtigte Fragen. Aber lass dir eines sagen: Heute weiß ich, dass hinter dieser Angst ein neues, echtes Leben wartet. Es ist alles machbar. Es öffnen sich Türen, die Gesundheit verbessert sich, und heute verlangt weder der Kopf noch der Körper nach dieser hässlichen Droge. Die ersten Schritte mögen etwas holprig sein, aber sie werden mit der Zeit immer fester und sicherer. Heute stelle ich mir andere Fragen: Warum habe ich eigentlich so lange gewartet? Warum musste erst der Körper rebellieren, bevor ich reagiert habe? Warum habe ich nicht auf meine innere Stimme gehört? …
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