Viele Menschen mit Alkohol- oder anderen Suchtproblemen tragen ein unerkanntes ADHS in sich — oft ohne es zu wissen. Dieser anonyme Selbsttest hilft Dir, erste Hinweise auf eine mögliche Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) im Erwachsenenalter zu erkennen. Er ersetzt keine ärztliche Diagnose, kann aber ein wichtiger erster Schritt sein.
ADHS-Selbsttest: Gibt es deutliche Verdachtspunkte?
Dieser Selbsttest dient der ersten Orientierung. Er ersetzt keine professionelle Diagnostik.
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Mehr über ADHS und Suchtrisiko
Mehr Informationen findest Du im Buch “Suchtrisiko ADHS – Wenn das Gehirn nicht anders kann: Warum Betroffene besonders suchtgefährdet sind und wie sie sich schützen können” von Gaby Guzek und Lisa Guzek.
Ist dieser ADHS-Test eine medizinische Diagnose?
Nein. Dieser Selbsttest dient der ersten Orientierung und ersetzt keine ärztliche oder psychologische Diagnostik. Bei Verdacht auf ADHS solltest Du Dich an einen Facharzt für Neurologie/Psychiatrie oder einen spezialisierten Psychologen wenden.
Warum ist ADHS bei Alkoholproblemen besonders relevant?
Studien zeigen, dass etwa jeder vierte bis dritte Mensch mit Alkoholabhängigkeit ein undiagnostiziertes ADHS hat. Viele Betroffene nutzen Alkohol unbewusst als Selbstmedikation gegen innere Unruhe, Konzentrationsprobleme oder Impulsivität.
Kann ADHS auch erst im Erwachsenenalter auffallen?
Ja. Viele Erwachsene erfahren erst spät von ihrem ADHS, weil die Symptome in der Kindheit übersehen oder anders gedeutet wurden. Gerade bei Frauen wird ADHS häufig erst im Erwachsenenalter erkannt.
