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Bin 63 Jahre alt Liebe die Berge doch mangels Kondition infolge des Alkohols ist vieles nicht mehr möglich.
Habe immer viel gearbeitet jetzt deutlich reduziert.
Hi @niki,
lies das bucht, hole dir Hilfe, falls du das nicht alleine schaffst und bleibe dran auch nach Misserfolgen. Jeder kann es schaffen. Du auch!
@llljohnlll ich hab das Buch gelesen bin auch in Therapie danke für deinen Mut.
@niki Bin 56, habe innerhalb von vier Monaten gut Kondition aufgebaut. Fang langsam an, spazieren gehen, walking, was auch immer, du wirst sehen die Kondition kommt wieder. Hast du dich innerlich vom Alkohol verabschiedet? Viel Erfolg für dich.
@soberrebel das ist ja das Problem, dass ich mich innerlich noch nicht verabschiedet habe, aber ich glaube, das muss sein
@soberrebel wenn es so einfach wäre mein Mann und ich waren heute bei seinen Eltern zur Begrüßung der Vorwurf kommst du auch mal vorbei dabei ist mir schon das Messer in derTasche aufgegangen ich bin sofort mit meinem Hund eine Runde gegangen
Doch der Drang nach Alkohol war sofort da und ich habe dem nachgegeben um das alles auszuhalten.
@niki Was musstest du denn aushalten? Wenn du trinken willst wirst du immer einen Grund finden, die Schwiegereltern, das Wetter, das Leben allgemein, das ist klassisches Opferdenken, ist nicht böse gemeint, aber denk mal drüber nach.LG
Ganz ehrlich? Du machst Dir was vor. Deine Sätze sind typische Sätze eines Alkoholikers. Der findet immer einen "Grund" zum Trinken. Den gibt es aber nicht. Die typische Opferrolle. Das muss ich mal so hart sagen - da musst Du raus. Sonst wird das nichts.
Was mich erstaunt: Du bist seit 2 Jahren in Therapie, schreibst Du. Und da hat man diese Grundzüge Dir nie vermittelt? Auch nicht, Dich gegen solche Bemerkungen abzugrenzen?
Sorry, wenn ich das so hart sage, aber ich glaube, so wird das nichts. Such Dir bitte Hilfe bei einer in Suchttherapie kompetenten Stelle (Suchtberatung). Dann bitte eine Selbsthilfegruppe vor Ort, physisch, real.
Viele Grüße
Gaby
@niki Das sind harte Worte von gaby_guzek, Aber genau solche Worte haben mir die Augen geöffnet und mich zum nachdenken gebracht.
Ich war ebenfalls versunken in Selbstmitlied und war in der Opferrolle und mir kam es so vor das nur der Alkohol mich daraus holen kann. Eins der wichtigsten dinge, die mir geholfen haben, ich habe mich geöffnet und bin auf alles eingegangen, was ich gelesen habe in dem Buch. Auch auf solche Kommentare bin ich eingegangen, hab sie verinnerlicht und mich nicht dagegen gesträubt.
Meine zweite Stufe war: OK, ich bin Alkoholiker dann ist das eben so.
Erst die Dritte Stufen hat mich zum Erfolg gebracht: Ich habe zugehört, akzeptiert und verstanden, was mir die Außenstehende gesagt haben. Ich habe akzeptiert, dass ich Alkoholiker war. Aber als ich es satthatte, keine Kraft mehr physisch und psychisch hatte, kurz davor war mich einliefern zu lassen da habe ich dem Alkohol koplet abgesagt.
Ich hatte Angst ohne Alkohol nicht mehr lebensfähig zu sein, ich hatte Angst zu versagen und immer wieder schwach zu werden, ich hatte angst nicht klarzukommen ohne Alkohol.
Ich kann dir nur sagen es ist viel einfacher ohne Alkohol, ich fühle mich freier, ich fühle mich lebendiger ich fühle mich wurderbar.
Ich wünsche dir das du deine Schritte gehst, zuhörst, was die außenstehende sagen und das annimmt. Jeder kann ohne Alkohol leben und das sage ich nur, weil ich mir das früher nicht vorstellen konnte.
Viel Erfolg und halte uns auf dem Laufenten





