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Bin 63 Jahre alt Liebe die Berge doch mangels Kondition infolge des Alkohols ist vieles nicht mehr möglich.
Habe immer viel gearbeitet jetzt deutlich reduziert.
Danke für Deinen tollen Beitrag. @niki : Ja, die Worte sind hart. Hart bedeutet aber nicht gleichzeitig unempathisch. Ganz im Gegenteil. Ich drücke mich eigentlich auch lieber freundlicher und diplomatischer aus. Habe aber die Erfahrung gemacht, dass es einige Alkoholiker gibt, deren Suchtgehirn sich aus solchen freundlichen Wortschleifen immer nur das Passende raussucht. Deshalb wähle ich dann auch mal Tacheles.
Denk nicht, ich wollte Dich verletzen. Ich möchte nur, dass die Worte keinen Raum zur Interpretation geben und ankommen.
LG
Ich war ebenfalls versunken in Selbstmitlied und war in der Opferrolle und mir kam es so vor das nur der Alkohol mich daraus holen kann.
Genau das ist es, auf den Punkt. Man ist Opfer, solange man es zulässt.
@soberrebel ich bin doch kein Opfertyp ich bin oft stinksauer und ärgerlich dann greif ich zum Schnaps
@niki Opfertyp meint nur das du immer einen Grund findest zu trinken. Du schiebst es immer auf irgendwelche Ereignisse oder Gefühle oder was auch immer, übernimm doch einfach mal Verantwortung für dein Leben.
@soberrebel wie meinst du das mit Verantwortung für mein Leben zu übernehmen?
@niki Na die wichtigste Entscheidung deines Lebens zu treffen: Nicht mehr zu trinken. Oder möchtest du bis zu deinem Ende Sklave des Alkohols sein?
Noch mal meine Frage: Zwei Jahre Therapie haben Dir nicht beigebracht, wie Du anders als mit Alkohol auf Frust reagieren kannst? Das ist kein Angriff, sondern eine rein wirklich interessierte Frage.
Denn: Man muss nicht saufen, um Frust ertragen zu können. Sonst würden alle fünf Milliarden Menschen auf der Erde saufen. Das Leben ist nicht fair. Aber nur Alkoholiker meinen, das mit einem Glas ertragen zu können.
Guck dem bitte mal ins Auge: Da liegt Dein Problem. Und darin, was @soberrebel schreibt. Übernimm Verantwortung für Dein Leben. Wer aus Frust säuft, weil er auf seine Umwelt reagiert, ist ein Ball auf den Wellen. Nimm Dein Schicksal in die Hand.
Liebe Grüße
Gaby
@gaby_guzek ich trinke ja nur manchmal aus Frust. Die meisten Gelegenheiten sind Freude und Genuss.
Nur ist es aber auch nicht immer zu viel geworden. Das ist mein Problem
Es gibt keinen Grund zu Trinken. Auch nicht "Freude und Genuss". Da redet Dir Dein Suchtgedächtnis genauso viel Blödsinn ein, wie beim Frust. Der Alkohol steigert Dein Serotonin und Dein Dopamin. Du kennst das Buch doch, Du weißt doch, was da biochemisch abläuft.
Ich kann Dir nur sagen: Ich brauche keinen Alkohol für "Genuss und Freude." Dachte ich zwar mal, ist aber einfach nur Unsinn.
Bitte mach Dir das klar.
Liebe Grüße
Gaby
Liebe Niki, ich kannte das auch von mir: Wenn ich frustriert war, musste ich trinken. Wenn ich nervös war, musste ich trinken. Wenn ich traurig war, konnte ich es nur mit Alkohol aushalten. Wenn ich mich gefreut habe, war die Freude mit Alkohol doppelt so groß (dachte ich). Ansonsten hab ich nämlich gar nicht getrunken, deshalb war ich auch keine Alkoholikerin. Es waren immer ganz triftige Gründe, die mich zur Flasche greifen ließen. Merkst du was? So ticken Alkoholiker.
Heute denke ich: Was hat es mit Genuss zu tun, wenn man sich Nervengift einflößt?
Liebe Grüße
Isabel, die nicht belehren will, sondern nur einen Denkanstoß geben.





