Heutzutage bearbeitet jeder sein Leben. Man glättet die Ecken und Kanten, lässt die tristen Momente strahlen und schneidet alles heraus, was nicht in die Geschichte passt.
Du hast damit aufgehört.
Nicht, weil du perfekt bist. Sondern weil du endlich sehen willst, was wirklich da ist – ungefiltert, unverschleiert, unverfälscht. Und wie sich herausstellt, ist es ziemlich gut.
Kein Kater, der sich hinter einer Sonnenbrille versteckt. Kein nebliger Morgen, an dem du so tust, als wäre alles in Ordnung. Kein sorgfältiges Nachdenken über das, was du gestern Abend gesagt hast.
Das ist kein Opfer. Das ist eine Verbesserung.
