Du bist nicht angemeldet als Gast hier –
und kannst deshalb nur einen kleinen Teil des Forums sehen.
Hier kannst Du Dich kostenlos und anonym anmelden!
Hallo liebes Forum. Nach über 1 Jahr nüchtern bin ich jetzt wieder hier. Auch ich bin rückfällig geworden. Das Aufhören ist mir, mit dem Konzept von Gaby, wirklich leicht gefallen und es waren die besten 1 1/2 Jahre. Dann ging die Sache mit den Wechseljahren los. Plötzlich immer Hunger auf Süßes, Brötchen, Kuchen, Pasta.. Kurz Zucker. Hab 8 Jahre Low Carb gegessen und war nie der Süßigkeiten Typ. Mein Trigger war und ist Hunger. 1 1/2 Jahre konnte mein Gehirn Hunger als Hunger erkennen, und nicht als „Ich will Alkohol“! Es ist zum verzweifeln. Seit 4 Monaten geht das jetzt 1-2 mal pro Woche wieder los. Gestern habe ich 1 1/2 Flaschen Sekt über den Tag verteilt getrunken. 😩 Heute geht es mir, wie immer, dementsprechend. Ich schäme mich, fühle mich leer und deprimiert. Alles ist grau.Brauche ich wohl Niemandem hier erklären. Habe mir eben alles bestellt was ich für das 30 Tageschema brauche. Fange jetzt also wieder von vorne an. Speziell an die Damenwelt hier mit Menopause die Frage: Habt ihr da vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht?
Vielen Dank an Alle die das lesen. Es ist wieder ein kleines Stück Hoffnung zu wissen das es dieses Forum gibt!
Ich war vor dem Tod meines Mannes bereits 7 Monate trocken und war erst am Anfang zu begreifen, wie frei ich mich fühlte.
Trauer, Einsamkeit usw. haben mich nach einigen Monaten wieder einknicken lassen. Ich wollte die Abende alleine auslöschen. Ich habe wieder etwas gebraucht um den Druck am Arbeitsplatz standzuhalten.
Der Austausch hier im Forum, dieses immer und immer wieder beschäftigen mit dem Thema, die vielen Anregungen die ich hier mitgenommen habe, die unterschiedlichsten Sichtweisen etc. haben mich wieder aufgerichtet. Ich habe "freilaufend" unzählige Podcasts und Bücher zum Thema Alkohol verschlungen. Jede neue Herangehensweise, jeder Input habe ich für mich durchgedacht.
In der Trauer hat mich der Alkohol zuerst ruhig gestellt, dann noch einsamer gemacht. Ich konnte meine Wut, meinen Zorn nicht dingfest machen. Heute ist mir klar, dass das nur nüchtern geht.




