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Habe leider beim Grillen ein Bier getrunken, welches ich eigentlich für die Gäste gekauft hatte.
Dann Wein , Vodka und Rum.
Der Alkohol war nicht für mich bestimmt , aber ich habe zugelangt.
Eigentlich war ich ohne glücklich, auch meine Frau war auch guten Mutes.
Am nächsten Tag früh hoch, dann mittags zwei Flaschen Bier, darauf, folgten leider 2
Flaschen Rotwein, heute trinke ich nichts, meine Frau soll glücklich bleiben. Aber tagsüber
habe ich noch nicht den nötigen Rhythmus gefunden, bin im Ruhestand, sie arbeitet noch.
Ich fühle mich manchmal sehr einsam hier alleine zu Hause.
Ich gebe aber nicht auf, körperlich ging’s mir ohne Alkohol viel besser.
NIcht aufgeben...du bist schon soweit gekommen! Ich schwimme noch im Nass...deine Einsamkeit verstehe ich sehr gut..... du schaffst das bittemach weiter
@vollhorst
Im Prinzip im Schnelldurchlauf alles nachvollzogen, was hier alle sagen und auch im Buch steht
1) Kontrolliertes Trinken funktioniert nicht, auch nicht "ein Bier zum Grillen"
2) Ohne einen sehr guten Plan für die - von Dir ja schon erkannten! - Trinkfallen und Lücken im Tag funktioniert es nicht.
Also, wieder was gelernt. Bitte nicht aufgeben, wieder das erste Glas stehen lassen.
Aber mach Dir bitte sehr viel Gedanken um Deine Leere und Langeweile. Da muss ein Ersatz her.
Liebe Grüße
Gaby
mein Anspruch ist, wenn die Frau nach Hause kommt, muss sie Ordnung vorfinden, ich versuche ihr da viel abzunehmen, ich mache Gemeindearbeit auf dem Friedhof, mache Sport und gehe mit dem Schäferhund von der Dorfkneipe, da die älteren Besitzer, dass nicht mehr so gut können, oder ich helfe beim Hecke schneiden bei einer älteren Nachbarin, prinzipiell bin eigentlich ein netter Kerl, wenn das Trinken nicht wäre, sehr traurig
Hallo,
Dann Wein , Vodka und Rum.
vieleicht den Gästen von vornherein ankündigen, dass es keinen Alk gibt - BASTA. So lässt sich unter den potentiellen Gästen gleich die Spreu vom Weißen trennen.
prinzipiell bin ich eigentlich ein netter Kerl
vieleicht sogar zu nett?
Gruß Matthias
@vollhorst Du bist nicht der erste und ziemlich sicher auch nicht der letzte dem das passiert. Mund abwischen, weitermachen - und das ganze als Chance sehen, dass Du die Fallen in Deinem Alltag erkennst und künftig vermeidest. Hast Du die Videos zum Thema Rückfall hier bei den Videos mal angeschaut?
@Vollhorst: das tut mir leid. Ich hatte gestern Abend auch so eine halbe Minute, wo ich sehr mit mir gekämpft habe. Mein Mann hatte sich ein Bier aus einer ganz tollen Brauerei aufgemacht und ich war schon nahe dran ihn zu bitten, mir auch eins aufzumachen.
Zur Erklärung: Wir haben uns voriges Jahr einen zweiten Kühlschrank gekauft, in dem wir alle alkoholischen Getränke lagern. Der ist auch abschließbar und ich habe meinem Mann gesagt, daß es mir ganz lieb ist, wenn er ihn abschliesst, so als weitere Hürde für mich. Wenn er zuhause ist, bin ich eigentlich nicht so gefährdet. Aber er hat auch ab und zu mal eine Geschäftsreise und da würden mir dann quasi Tür und Tor offen stehen, das möchte ich gar nicht erst riskieren.
Kopf hoch und aufs Neue, Vollhorst! Glaube an dich, daß du es dieses Mal schaffst. Wie hat denn deine Frau darauf reagiert? Könntest du sie nicht bitten, daß sie dir noch mal einen "Warnschuß" gibt, so als kurzen Impuls, bevor du anfängst zu trinken?
Ich habe meinen Mann gebeten, wenn wir mal bei einer Party sind und ich was trinken will, daß er mich mal kurz in die Seite boxt 😀. Dann kann ich nochmal für mich reflektieren, ob ich das wirklich will. Vor ein paar Wochen hat das ziemlich gut geklappt...
Wie lange warst du denn jetzt alkoholfrei?
Liebe Grüße. Sei doll gedrückt und weiter geht's 🤗
Kath x.
@vollhorst Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass wenn man einmal im Leben eine Sucht in einem bestimmten Bereich entwickelt hat, dass man diese Sachen ganz einfach nicht mehr anfassen darf. Bei einem ist es Alkohol, beim anderen ist es vielleicht die Zigarette. Vollkommen egal was es ist, wenn du Mal davon abhängig warst, musst du diese schlechte Gewohnheit durch eine gute Gewohnheit ersetzen. Sei es Sport, sei es lesen oder auch einfach nur der tägliche Spaziergang. Du brauchst ein System. Du musst dich selbst erziehen, auch wenn dies vor allem zu Beginn alles andere als einfach ist. Gib nicht auf, bleib positiv und lass dich nicht entmutigen. Denn das Risiko durch eine Sucht depressiv zu werden ist leider sehr hoch. Aber wenn die Motivation groß genug ist, kann kein Weg zu lang sein. Gib ein Bestes!




