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Habe von Donnerstag bis Sonntag durchgetrunken. Wodka und Wein. Heute der kalte Entzug. Vergeht.
Bin enttäuscht von mir. Habe nur 3 Tage ohne alk durchgehalten. Krass wie tief ich gesunken bin dass 3 Tage hintereinander für mich schon eine Sensation ist. 🙁 Ich schäme mich so. Vor meinem Kind und vor meinem Mann. Leute was soll ich machen ? Mir geht psychisch richtig schlecht. Klar ist die Katerstimmung. Aber auch so. Ich habe bei der Suchtberatung angerufen. Haben 1 Stunde geredet. Die war so wahnsinnig frech zu mir, dass ich gleich mich noch mehr geschämt habe. Jetzt traue ich mich gar nicht mehr woanders anzurufen. Wie kann ich einen Entzug machen ? Gibt es spezielle Ärzte die sich auf die Sucht spezialisiert sind? Nein Hausarzt nimmt mich leider nicht ernst. 🙁
@veilchen23 Willkommen im Club. Bei mir war es zwar nicht so krass, hätte es aber werden können...Immer wieder aufstehen, und weitermachen♥
Also mit einer Suchtberaterin, die so frech ist, würde ich keine Stunde lang reden..wie kam das?
GLG, Josefin.
Sie hat ihr Konzept runtergerasselt. Das wars. Ich habe zu ihr gesagt dass ich nicht in eine Klinik möchte. Dann meinte sie dass es keine andere Möglichkeit gibt. Zum Schluss hat sie fast nur geredet. Und meine Angst nicht richtig wahrgenommen. Und immer halt patzig geantwortet. Jetzt habe ich noch mehr Angst mit jemanden darüber zu reden. Ich schäme mich so 🙁
@veilchen23 Das glaube ich. Vielleicht hatte sie Montagsfrust, vielleicht hängt sie selbst in der Spirale, da könnte man jetzt viel spekulieren, bringt aber nix.
Erstmal Ansprechpartner wechseln, meine ich.
Gibt es bei Euch am Ort noch mehrere Möglichkeiten?
@veilchen23 Wie bist Du es denn angegangen? Hattest Du Dich vorbereitet oder einfach losgelegt, mit oder ohne NEM, hast Du die Tipps aus dem Buch umgesetzt bzw. aus dem Coachingprogramm? Was war der Auslöser, wieder zur Flasche zu greifen?
Ansonsten: Mund abwischen, weitermachen. Du bist nicht die erste, und auch nicht die letzte, die es nicht auf Anhieb schafft. Habe ich auch nicht, und manche erwischt es noch nach Jahren wieder, wie ich hier gelernt habe. Die ersten 30 Tage sind halt die schwierigsten, wie Gaby es schreibt und wie es nach ihrer Erklärung auch biologisch logisch ist.
@veilchen23 Hör bitte auf Dich zu schämen!
alle Fragen von Harley sind berechtigt…
hast Du das Buch gelesen?
Dann weißt Du, das schämen nicht ist!!!
Aber… auch wenn Du es nicht gerne liest, glaube ich doch, dass der Entzug in einer Klinik Dich weiterbringt!
Gebe qualifizierte Entgiftung ein bei Mr. Google und die Kliniken in Deiner Region!
dort wird Dir besser geholfen, als wie Du es für Dich selbst zu Hause tun kannst und Du schützt Deine Kinder!
Manchmal ist dieser Schritt notwendig. Ichbin ihn auch gegangen.
Melde Dich sofort an, Du wirst nicht prompt hinkönnen, die Plätze sind begehrt.
Mache es für Dich!
weichgewaschen hilft jetzt nicht.
aufstehen, Rücken gerade machen, Krone richten und weiter gehen in Richtung Freiheit!!!!
damit zeigst Du Deiner Familie auch, wie ernst es Dir ist.
und es ist überhaupt nicht schlimm, ich habe viel Verständnis erhalten und vom ersten Moment durfte ich lernen…
🙏🏻
Buch gelesen. NEMs genommrn. Programm gebucht.
Der Auslöser war mega Stress am Donnerstag. Ich habe den Stress in der Arbeit unterschätzt. Der hat mich reinschlitten lassen. Danach getrunken gegen Kater.
Habe jetzt bei einer anderen Stelle angerufen und habe am Telefon geweint. Sie war total verständnisvoll!! Hat vermerkt dass es eilig ist und es meldet sich jemand. Ehrlich gesagt will ich in eine Klinik aber dann habe ich Angst meine Arbeit zu verlieren. Und es fühlt sich wie eine Endstation an.
@veilchen23 das ist es nicht, es ist Dein Einstieg in den Ausstieg…
das hast Du super gemacht!
Protokoll einer Entgiftung (ich kann das über Handy nicht verlinken)
war meine Zeit in der Klinik
sei ehrlich zu Dir, Gesundheit ist das höchste Gut…
Angst verstehe ich, brauchst Du aber nicht haben.
lieben Gruß
Sandra
dann habe ich Angst meine Arbeit zu verlieren.
Wir reden erst einmal von einem qualifizierten Entzug. Der ist maximal 14 Tage lang, Du bist krank geschrieben und niemand kann auf der Krankschreibung sehen, warum.
Und von wegen Endstation: Wir reden nicht von "einer flog über das Kuckucksnest". Wir reden von einer Entgiftung. Die keine Endstation ist, sondern die letzte Haltestelle vor der Freiheit.
Liebe Grüße!
Gaby
@veilchen23 Dann verlinke ich das mal für @cairni, hier ist ihr wirklich lesenswertes Protokoll einer Entgiftung




