Du bist nicht angemeldet als Gast hier –
und kannst deshalb nur einen kleinen Teil des Forums sehen.
Hier kannst Du Dich kostenlos und anonym anmelden!
Habe von Donnerstag bis Sonntag durchgetrunken. Wodka und Wein. Heute der kalte Entzug. Vergeht.
Bin enttäuscht von mir. Habe nur 3 Tage ohne alk durchgehalten. Krass wie tief ich gesunken bin dass 3 Tage hintereinander für mich schon eine Sensation ist. 🙁 Ich schäme mich so. Vor meinem Kind und vor meinem Mann. Leute was soll ich machen ? Mir geht psychisch richtig schlecht. Klar ist die Katerstimmung. Aber auch so. Ich habe bei der Suchtberatung angerufen. Haben 1 Stunde geredet. Die war so wahnsinnig frech zu mir, dass ich gleich mich noch mehr geschämt habe. Jetzt traue ich mich gar nicht mehr woanders anzurufen. Wie kann ich einen Entzug machen ? Gibt es spezielle Ärzte die sich auf die Sucht spezialisiert sind? Nein Hausarzt nimmt mich leider nicht ernst. 🙁
Hallo zusammen, vielen lieben Dank für euren Zuspruch!! Ja, so langsam erscheint Klinik für mich nicht mehr so negativ.
Heute geht esir gut. Nehme die NEMs jetzt regelmäßig nicht mehr Mal so Mal so. Am Montag dachte ich wirklich ich sterbe. Ungelogen ich dachte wirklich ich stehe kurz vor einem Anfall. Heute geht es mir wesentlich besser. Ich führe aber auch oft Achtsamkeitsübungen auch in der Arbeit. Stress ist für mich der größte Feind zum Rückfall. Leute ich bleibe dran. Danke auch !!!!
Ich warte bis die Caritas mich anruft. Ich möchte alle Möglichkeiten ausschöpfen. Tagesklinik wäre gut.
Tagesklinik ist der Weg NACH der Entgiftung, bzw. eine Option. Jetzt geht es doch erst einmal um die qualifizierte Entgiftung... Schritt für Schritt.
Lass Dich da nicht durcheinander bringen. Ein Antrag für eine Langzeittherapie (egal ob stationär oder Tagesklinik) dauert Wochen! Und da darfst Du nur hin, wenn Du keinen Alkohol konsumierst (bei mir wurde das tatsächlich gecheckt und es kann über Tage nachvollzogen werden!)
Nur so als Idee:
Ich bin vor fast genau einem Jahr fast verzweifelt, weil ich auf diesen sehnsüchtig erwarteten Rückruf gelauert habe.
Um die Dringlichkeit hervorzuheben, habe ich mich bemüht, wirklich ALLE Hebel in Bewegung zu bringen, die sich mir geboten haben:
- fast täglichen Anruf bei der Suchtklinik (Du glaubst es nicht, es wird vorgedrängelt!!!
- ich habe meinen Hausarzt mit eingeschaltet, damit der auch etwas Druck machen konnte.
Hallo Sandra ja ich weiß aber verstehe dass ich mich erst seit paar Tagen mit dem Gedanken anfreunde. 7nd erst Mal alle Möglichkeiten ausschöpfen möchte. Suchtberatung, Therapie, usw....
@veilchen23 Ich verstehe Dich, ich weiß nur nicht, ob wir wohl aneinander vorbei schreiben:
Sehr oft wird einer Therapie eine Entgiftung vorausgesetzt, dass ist sozusagen für viele (nicht für alle) der 1. Schritt.
Ob mit oder ohne Suchtberatung/Hausarzt.
Eine Entgiftung bringt Dich in einem geschütztem Umfeld sozusagen auf Null, und so, dass Du keine Komplikationen erleidest.
Für viele (auch für mich) ist es der erste große Schritt in die richtige Richtung, z.B. 10/14 Tage abstinent zu sein.
oft lassen sich erst während dieser Zeit oder direkt im Anschluss die weiteren Weichen stellen.
Es sei denn, Du schaffst es alleine.
Dann darfst Du Dir selbst die Frage stellen, wie oft hast Du seit Deinem Ausfall wieder getrunken, Dich geschämt für irgendwas…vielleicht sogar einen neuen Ausfall gehabt.
Auch wenn Du es nicht lesen magst, ich kenne das Geeier.
und ja, es fällt schwer und macht Angst.
und nein, Du bist keine Ausnahme.
und ja, DU bist die einzige Person, die die Entscheidung zu treffen hat.
Viel Glück.
@veilchen23 Hey mach dich nicht fertig. Es liegt nicht an deinem Willen, sondern an der Suchterkrankungen. Scham ist auch nicht angebracht, da du es ja schaffen willst. Mein längster Tag war damals acht Tage, und in der Regel bin ich am dritten Tag schwach geworden. Ich habe es alleine nicht geschafft. Ich wusste das ich es in meiner gewohnten Umgebung es auch erstmal nicht schaffen werde. Bezüglich des Jobs hatte ich auch Angst! Und vor einem Reha-Aufenthalt auch! Aber wenn du so weitermachst, verlierst du nicht nur deinen Job, sondern auch deine Gesundheit, dein Selbstwert geht den Bach unter und deine Scham wird dich im Teufelskreis halten. Ich war auf einer Kurztherapie von acht Wochen. Nach sechs bin ich wieder raus. War mir zu lange wollte wieder in meinen Alltag zurück. Ich habe lange gekämpft mit mir dennoch ist es die richtige Entscheidung gewesen. Ich schicke dir gute Gedanken und die Kraft für eine Entscheidung. Liebe Grüße Natalie
@cairni Hallo zum Thema, Kurzzeit Therapie. Es stimmt das man vorher kein Alkohol konsumieren soll. Wenn man körperlich nicht abhängig ist, wird keine Entgiftung benötigt. Es reichen drei Tage vorher, so die Aussage meiner Suchtberaterin. Als ich den Aufnahmetermin hatte dann habe ich mir einen Marker gesetzt, acht Tage vorher wird nicht getrunken. Das habe ich durchgehalten, ich hatte ja ein Ziel vor Augen. Die Absprache mit der Suchtberatung war aber, sollte es mir körperlich und psychisch nicht gut gehen, besteht die Möglichkeit zur Entgiftung. Und da ich mich noch gut einschätzen könnte, hat es gut geklappt. Ist natürlich nicht für alle eine Lösung. Liebe Grüße Natalie




