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Warum schreibt mir niemand, ich schaff es nicht auf Wein zu verzichten
@niki Es ist ein wenig schwer, auf diesen kurzen Satz etwas zu antworten. Wo ist das Problem, WARUM kommst Du nicht los?
Ich kann mich an so einige Antworten an Dich erinnern - von mir und anderen. Die Uhrzeit und der Satz lässt darauf schließen, dass Du getrunken hattest, als Du ihn schriebst, oder?
Wenn Du es nicht schaffst, dann mach eine Bestandsaufnahme und schreib sie hier auf. Was hast Du wirklich getan, verändert, um vom Alkohol loszukommen? Hast Du Dir Deine Trinkfallen identifiziert? Hast Du Gegenstrategien entwickelt? Schreib hier alles auf. Dann können wir Dir auch raten, wo es vielleicht noch hakt.
Viele Grüße
Gaby
Antworten erhält man auf Fragen. Ein Chatverlauf entsteht durch gegenseitige Kommunikation 😉
Jetzt hast Du wieder einen Anfang gemacht, gut so.
Von alleine passiert nichts. Bei allem.
WArum möchtest Du nicht mehr trinken?
Warum kannst Du wieder trinken - hast Du Wein zu Hause?
WEnn Du es nicht schaffst, schaffst Du es vielleicht nicht, weil Du zu Hause bist und Dich selbst betrügst, indem Du an Deine Droge rankommst.
Vielleicht ist es für Dich die bessere Option es NICHT alleine zu probieren und immer wieder umzukippen: Melde Dich zu einem qualifitzierten Entzug an!
Damit kannst Du eine große Hürde umschiffen. WEnn Du es willst.
Nimm Deinen Hausarzt mit ins Boot.
Anrufen, Kontakt aufnehmen - Das musst alles DU tun.
Für Dich macht es keiner.
überlege, ob das für Dich eine Option ist.
liebe Grüße
Sei mutig, hol Dir Hilfe! Geh in eine Klinik um erst mal clean zu werden. Wenn der Körper entgiftet ist kommt der zweite Schritt. Ursachen finden und angehen. Bei mir kommen noch Schlafmittel hinzu, die ich bei Schlaflosigkeit genommen habe. Der Entzug macht körperlich und geistig kaputt.
Ohne Hilfe nicht zu schaffen.
Derzeit weiss ich nicht mehr wer ich bin, was ich fühle ausser der Angst es körperlich und intellektuell nicht zu schaffen. Weiss nicht warum ich den Alkohol brauchte, kann derzeit nicht klar denken. Wie ein Karussell im Kopf. Ich hoffe ich werde nicht dement!
Pack es an und rette Dich
bislang war @niki noch so drauf, dass sie noch unlängst schrieb: "Heute abend möchte ich ein Glas Wein trinken." Sie ist, wie man sehr salopp sagt, im Kopf noch nass. Und auch physisch, weil sie deshalb immer wieder umfällt. Andere saloppe Ausdrucksweise: Sie hat noch nicht ausgetrunken. Es muss wohl erst "Klick" machen, bevor sie versteht: Ein Glas funktioniert nicht. Und: Ohne ist es viel schöner. Sie betrauert es noch, keinen Alkohol mehr trinken zu dürfen. Erst mit welchem im Kopf kommt dann das Bereuen.
Kenne ich alles noch so verdammt gut, vergesse ich auch nie. Aber den Schritt, den kann ihr niemand abnehmen. Es muss "Klick" machen.
Liebe Grüße
Gaby
Hallo,
was willst Du gerne zu lesen bekommen? Positives bestärken wie „Du schaffst das schon“ und „Kopf hoch“ ist meine Sache nicht.
Ich könne aber auf Deine Einlassung von 2.8 hinweisen. Da schreibst Du, dass Du seit 2 Jahren in Therapie bist und daran glaubst, dass alles wieder so wird wie früher. Diesen Glauben solltest Du ganz dringend überdenken.
Ich dachte eigentlich, eine Therapie soll genau das Gegenteil bewirken - dass es eben nicht so wird wie früher, sondern anders. Alkoholismus ist keine simple Sportverletzung, die man mit Physiotherapie auskuriert um anschließend wie früher rumzurennen.
Gruß Matthias
Pack es an und rette Dich
Hallo,
ich mag Autosuggestion in der Form von bildlichen Vorstellungen und fiktiven Figuren wie z.B. Hulk aus der Marvel Welt oder Animal, von den Muppets – kann man kennen, muss man aber nicht kennen. Diese Figuren verkörpern Charakterzüge, von denen ich gerne etwas mehr hätte. Oder ich Frage mich, was würde ein Navy Seal, an meiner Stelle, in meiner Situation tun?
Bei bildlichen Vorstellungen bin ich auch auf Shawn Coss gestoßen. Ein Künstler, dass seine Depression in Bildern verarbeitet. Wenn ich mir ein Tattoo machen lasse würde, dann wäre dieses Motiv die erste Wahl: Kill it Before it Kills you — The art of Shawn Coss
Allerdings ist „Kill it...“ nicht ganz treffen, weil sich Süchte, Ängste, Depressionen usw. im Grunde nicht töten lassen. Diese Dämonen liegen immer und überall bei jedem auf der Lauer. Diese Dämonen sind keine Fremdkörper, die sich herausreißen lassen.
Gruß Matthias
Ich habe dir bereits mehrfach geantwortet. Ich spüre da eine Art Opferriolle ohne es wirklich anzugehen. Für meinen Teil habe ich es zuhause Ambulant mit den NEM, dem Buch , Austausch hier und Psychotherapie probiert. Ich bin bei der Suchthilfe in Behandlung, dort habe ich angerufen und rie haben mir die Therapie bewilligt. Zuvor war ich bei der Hausärztin, Gesundenuntersuchung und Abklärung ob die Entgiftung in einer Klinik notwendig ist. Das war es bei mir nicht. Hätte das zuhause nicht geklappt hätte ich eine Entgiftung und stationäre Therapie gemacht. Das war mein Plan b. Wenn die Abstinenz keine Priorität hat wird das nix. Wenn es zuhause in der vertrauten Umgebung nicht geht, dann organisiere dir eine Klinik. Wenn die Psychotherapie von der Methode oder der Person her nicht hilfreich ist, suche eine andere oder besuche regelmäßig Selbsthilfegruppen. Es ist keine Schande oder Schwäche, professionelle Unterstützung zu suchen oder mit Gleichgesinnten zu reden. Ein gutes Netz ist hilfreich und nicht alles kann die Fsmilie oder Freunde auffangen.
Wenn du immer wieder trinkst, kann dich dein Gehirn nicht erholen und nicht in Balance kommen. Ich hoffe für dich, dass nicht erst noch Schlimmeres in deinem Leben passieren muss bevor du es bleiben lässt.
Alles Gute !
Nina
@gaby_guzek Liebe Gaby, habe mir heute das 30 Tage Coaching Programm gekauft, doch wo finde ich das jetzt?




