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Hallo, ich bin Saschi, 56 Jahre alt, Mama von 8 Kindern und seit 25 Jahren Trinkerin ( mit Unterbrechungen).
Seit 12 Tagen trinke ich keinen Alkohol mehr und bin sehr dankbar dafür, denn ich dachte eigentlich, daß ich nie mehr einen Tag ohne Wein aushalten werde und an dem Zeug kaputt gehe!
Dann und ganz plötzlich, vor 12 Tagen passierte es.
Ich saß wie immer Morgens auf der Terrasse um eine zu rauchen ( ja ich rauche, aber das ist ein anderes Thema) , mal wieder mit unerträglichen Magenschmerzen und plötzlich brüllte eine Stimme ( ich schätze Mal meine eigene 😉) LAUF....LAUF UM DEIN LEBEN). !
Ich habe mich tierisch erschrocken und habe regelrecht Panik bekommen, bin rein, habe den ganzen Wein aus den Schränken gezogen und meinem Mann ins Auto gestopft, mit der Ansage, schmeiß den Weg, oder verschenke ihn, oder trinke den alleine !
So, nun bin ich an Tag 12! Mein Magen lebt wieder ( unglaublich wie schnell das ging) mein Blutdruck ist vollkommen normal, sogar eher zu niedrig, ich schlafe wie ein Stein und meine Laune ist top....da gibt es nur ein Problem !
Mein Mann hat 4 Tage nach mir auch aufgehört , aber heute hat er Sekt getrunken, obwohl wir uns geschworen hatten, gemeinsam erstmal 2 Monate durchzuhalten!
Dazu möchte ich erklären, daß ich gar nicht mehr trinken will, aber er denkt, er könnte sein trinken kontrollieren...kann er nicht, will er aber nicht wahr haben !
Ich habe wirklich Angst davor, dadurch irgendwann wieder einzubrechen 🙈
Habt ihr da irgendwelche Tipps für mich ?
Es grüßt euch ganz lieb, Saskia
@saschi Das finde ich gut, das du weißt was ernährungstechnisch für dich gut ist, so sollte es sein. Das Buch hat circa 200 Seiten, also nicht viel, liest sich gut und flüssig und wird dir bestimmt einige Anregungen geben. Das mit dem Sport ist eine hervorragende Idee, ich habe im ersten Jahr meiner Abstinenz jeden Tag Sport gemacht, massvoll, aber kontinuierlich, jetzt im zweiten Jahr, habe ich es ein bisschen zurückgefahren, hat aber immer noch eine wichtige Funktion.
@soberrebel ,ich trainiere z.Zt. auch täglich. Ich denke, der Sport war es auch, der mich zum aufhören bewogen hat. Ich habe immer schon gerne Sport getrieben, aber in den letzten 2 Jahren konnte ich mich nicht mehr aufraffen...der Suff zollte seinen Tribut ☹️
Vor ca. 6 Wochen habe ich dann endlich wieder angefangen. Erst ganz langsam und dann immer mehr. Mein Herz fing dadurch wieder an zu schlagen ( Sinnbildlich) und dann kam der Morgen auf der Terrasse!
Ich freue mich jeden Tag wie ein kleines Kind auf mein Training und ich feiere seit 2 Wochen meine Fortschritte, denn ohne den Suff klappt es 1000 Mal besser.
Ich empfinde den Sport als Geschenk in dieser Zeit, denn er hilft mir auch den Kopf frei zu bekommen!
@saschi Genauso ist das, vorallem hilft er dir dein zerschossenes Dopaminsystem zu regulieren und ein gutes Körpergefühl zu erzeugen. Bleib dran. Wenn du parallel noch was für deinen Kopf und Geist tun willst, fang an zu meditieren, wenn das was für dich ist.
@soberrebel , darüber habe ich auch schon nachgedacht. Nur ob mir das gelingt ? Ich bin leider so ein kleiner Hibbel 😬
Na Mal schauen...😉
@saschi Das war ich früher auch, fang mal ganz klein an, 5 Minuten, 10 Minuten, usw, es gibt gute Anleitungen bei Youtube, und klar gelingt dir das, es gibt kein richtiges oder falsches meditieren, du lernst einfach nur erstmal richtig zu atmen. Nimm den Schwung mit den du gerade hast.





