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Adieu Wein, Bonjour...
 
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Adieu Wein, Bonjour Klarheit

18 Beiträge
6 Mitglieder
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509 Ansichten
 rosy
(@rosy)
Mitglied
Beigetreten: Vor 12 Monaten
Beiträge: 16
Topic starter  

Hallo zusammen,

ich lese nun schon seit etwa fünf Wochen still mit und möchte jetzt auch den Mut fassen, mich kurz vorzustellen – auch wenn es mir ehrlich gesagt nicht ganz leichtfällt.

Kurz gesagt: An Karneval wurde mir wegen Trunkenheit am Steuer der Führerschein entzogen. Ich bin Französin und habe Wein immer gerne gemocht. Dass mein Alkoholkonsum in letzter Zeit zu viel war, war mir durchaus bewusst – und ich hatte schon länger den Wunsch, aufzuhören. Unter der Woche ging das meistens ganz gut, aber am Freitag- und Samstagabend war es wie ein festes Ritual, eine Flasche Wein zu trinken. Es war mein Weg, mit dem Schmerz und der Situation mit meiner Tochter umzugehen.

Nach einem heftigen Streit im September ist sie – sie ist 17 – zu der Familie ihres Freundes gezogen. Und meine jüngere Tochter ist seit dem Sommer für ein Austauschjahr in den USA. Plötzlich war ich ganz allein zu Hause – und zwei Abschiede innerhalb kurzer Zeit haben mich tief getroffen.

Oft wurde mir vorgeworfen, ich sei zu emotional oder zu impulsiv – vielleicht liegt das an meinem französischen Temperament 😉. Das hat auch in meiner Ehe für Spannungen gesorgt. Ich habe mich sehr einsam gefühlt – und irgendwann war der Wein mein einziger Vertrauter. Wir haben es mit Familientherapie versucht, aber leider hat das nicht funktioniert. Meine Tochter hatte das Gefühl, die Psychologin würde zu sehr auf meiner Seite stehen.

Die Trunkenheitsfahrt war ein Schock für mich – ich habe mich dafür unglaublich geschämt. Aber dieser Moment hat auch etwas ausgelöst: Ich habe beschlossen, mit dem Alkohol aufzuhören. Die ersten drei Wochen waren sehr schwer – ich war müde, traurig, manchmal sogar depressiv. Ich habe viel gelesen, bin dabei auf Gaby und ihr Buch gestoßen – und ich bin so dankbar, dass ich dieses Buch und dieses Forum gefunden habe. Es ist eine große Unterstützung für mich. Seit drei Wochen nehme ich auch die NEMs (ich weiss zwar nicht mal, was das heißt – aber ich spüre, dass sie mir guttun 😊).

Ich bin jetzt seit sechs Wochen trocken. Gerade bin ich dabei, mein Leben „auszumisten“ – innerlich und äußerlich. Das tut gut, macht mich aber auch oft traurig. Die NEMs helfen mir, einigermaßen in Balance zu bleiben. Nach der ersten euphorischen Phase erlebe ich im Moment die sogenannte „Mauerphase“, wie sie auch im Buch Chianti zum Frühstück beschrieben wird. Meistens kommt dieses Tief am späten Nachmittag – und ich weiß gerade nicht so recht, wie ich da wieder rausfinde.

Vielleicht hat jemand von euch einen Tipp für mich? Das wäre wirklich schön.

Ganz liebe Grüße
Rosy

 



   
👏
🍀
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harley
(@harley)
Ich unterstütze Alkohol adé
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 2726
 

@rosy Herzlich willkommen im Forum! Es hört sich ja an, als wenn Du schon auf dem richtigen Weg heraus aus der Malaise bist. Zieh es durch ...

Ich hatte auch ein Tief am Nachmittag. Mir haben zwei Dinge geholfen:

1. GABA, wenn dann der Trinkwunsch kam

2. Etwas essen. Zunächst eine zufällige Entdeckung mit Gummibärchen, die mir halfen, dann nachgelesen in Gabys Buch steht tatsächlich drin, also das mit dem Hunger, nicht den Gummibärchen) und dann eine Zwischenmahlzeit eingeführt, die mich enorm stabilisiert hat. Wir nehmen mit dem Fusel enorme Kalorienmengen zu uns und verwechseln dann den Hunger mit dem Wunsch, uns das Nervengift hinter die Binde zu kippen. 

Ach, und NEM heißt NahrungsErgänzungsMittel.

Viel Erfolg weiterhin!



   
2
AntwortZitat
mina
 mina
(@mina)
Mitglied
Nüchtern: 1 jahr
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 626
 

@rosy Hallo Liebe Rosy und herzliche Gratulation zu Deinem Entschluss. Alle auf diesem Forum standen einmal ganz am Anfang, bei Dir sind es schon 6 Wochen!! Sei stolz auf Dich, denn die ersten Wochen sind nicht leicht. NEM’S sind Nahrungsergänzungsmittel ( compléments alimentaires) d.h. Vitamine, Spurenelemente, Aminosäuren etc. welche  unser Körper und die Hirnchemie braucht um effizient zu funktionieren. Durch den Alkoholmissbrauch wurde dem Körper viele entzogen was wiederum zu Mängeln führt. Müdigkeit, Verstimmungen, Schlafprobleme, Gelenkschmerzen etc. treten auf. Dies kannst Du im Buch nachlesen. Diese « Mauerphase » kenne ich auch, keinen Antrieb, Lust zu nicht’s und eine große innere Unruhe, meistens gegen Abend. Diese Phase wird mit jedem neuen abstinenten Tag besser. Wappne Dich also mit etwas Geduld. Mir hat das Aufschreiben meiner Gedanken für mich oder auf dem Forum sehr geholfen um mich innerlich in eine gewisse Balance zu bringen. Auch hat es geholfen mich mit anderen Mitglieder auszutauschen, bis die Krise vorüber war. Du bekommst meistens einen Tip oder eine Antwort. Das Leben auszumisten ist Hirn -und Knochenarbeit. Also überstürze nichts, sei gnädig mit Dir selbst wenn Du mal nur Ruhe brauchst. Rom entstand  auch nicht an einem Tag!  Lies auch die vielen Mutmachenden und hilfreichen Beiträge, Du bist nicht allein! Mach weiter so, schreib was Dich belastet, niemand braucht sich zu schämen und es würde mich freuen wieder von Dir zu hören. 
Liebe Grüsse 🌝🪻🌷Mina



   
💕
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 rosy
(@rosy)
Mitglied
Beigetreten: Vor 12 Monaten
Beiträge: 16
Topic starter  

@harley

Danke dir für deine Willkommensworte und deine Tipps!

Bei mir ist es aktuell gar nicht so sehr der akute Trinkwunsch, der mich belastet. Vielmehr ist es dieses ständige Gedankenkarussell – Sorgen über die Zukunft, starke Selbstzweifel und Schuldgefühle. Ganz besonders macht mir das laufende Verfahren wegen meines Führerscheins zu schaffen. Die ungewisse Dauer, die Kosten, was danach kommt… das alles zieht mir gerade enorm Energie.

Ich fühle mich oft hilflos und total kraftlos. Selbst einfache Alltagsaufgaben wirken überwältigend, von Sport ganz zu schweigen. Diese Antriebslosigkeit frustriert mich und verstärkt wieder die negativen Gedanken – ein richtiger Kreislauf.

Trotzdem danke für deine Hinweise zu GABA und dem Thema Essen – vielleicht kann ich mir da langfristig etwas rausziehen. Im Moment hilft es schon, mich hier mitzuteilen und zu sehen, dass andere ähnliche Phasen kennen. Das gibt ein kleines Stück Halt 😊



   
1
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 rosy
(@rosy)
Mitglied
Beigetreten: Vor 12 Monaten
Beiträge: 16
Topic starter  

@mina 

Liebe Mina,
vielen Dank für deine herzlichen Worte und die Ermutigung – das hat richtig gutgetan zu lesen ! Du schreibst mit so viel Wärme und Verständnis, und das merkt man sofort.

Tatsächlich sind es jetzt bei mir sechs Wochen, aber im Moment fühlt es sich trotzdem oft so an, als würde ich immer noch ganz am Anfang stehen. Es ist, wie du sagst – diese Mauerphase hat mich voll erwischt. Ich kämpfe zurzeit mit starker Antriebslosigkeit, innerer Unruhe, aber vor allem auch mit einem ziemlich belastenden Gedankenkarussell: Sorgen über das Verfahren wegen meines Führerscheins, über die Kosten, über das, was noch kommt… Dazu kommen Selbstzweifel und Schuldgefühle, die sich hartnäckig halten.

Sport oder aktive Ablenkung fällt mir gerade sehr schwer, ich fühle mich oft wie gelähmt. Gleichzeitig ist da dieser Druck, „etwas tun zu müssen“, und das macht es nicht leichter.

Dein Hinweis, dass das Leben auszumisten Hirn- und Knochenarbeit ist, hat mich sehr berührt – das trifft es einfach auf den Punkt. Ich werde versuchen, mir selbst nicht noch zusätzlich Druck zu machen, sondern gnädig mit mir zu sein, wie du so schön geschrieben hast.

Das Schreiben hier hilft mir tatsächlich auch – sei es, um ein wenig Ordnung in meine Gedanken zu bringen oder einfach, um mich nicht so allein zu fühlen mit all dem. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, zu antworten. Ich würde mich auch sehr freuen, wieder von dir zu lesen.

Ganz liebe Grüße
Rosy



   
AntwortZitat
mina
 mina
(@mina)
Mitglied
Nüchtern: 1 jahr
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 626
 

@rosy Liebe Rosy, Deine Zeilen haben mich sehr bewegt, zuweilen sie auch in mir widerhallen und ich mich für einen Moment Mitte Juni letzten Jahres zurückversetze. Es ging mir ähnlich.Geplagt von  Selbstzweifeln,  Scham, Antriebslosigkeit und sich danach noch  kräftig herabwürdigen, darin war ich Weltmeister. Wie Du siehst ist mir dies nicht fremd. Den Führerschein hatte ich zwar noch, weil ich ausschließlich zuhause alleine meine Sorgen ertrank. Trotzdem ist unser Hauptproblem dasselbe, nämlich der Alkohol! Das verrückte dabei ist nur: die Sorgen werden nicht kleiner, die Probleme kehren spätestens wenn wir einigermaßen Nüchtern sind zurück. Dazu gesellen sich noch Scham und Selbstvorwürfe. 
Du hast Deinen Führerschein verloren, aber Du hast keinen Menschen angefahren. Ich weiß nicht wie lange Du den Ausweis abgeben musst, ein halbes oder ein ganzes Jahr? Brauchst Du ihn um auf Arbeit zu fahren? Das ist ärgerlich, belastend und nicht schön. Zerbreche Dir nicht den Kopf über Dinge deren Verlauf Du noch nicht genau kennst. Ich brauchte ziemlich lange bis sich dieser Satz in meinem dämlichen Hirn festgebissen hatte. Im Schneckentempo voranzukommen in einer Gesellschaft, wo alles schnell und schneller gehen sollte,ist nicht glorreich, aber das war mein Rhythmus! Mit kleinen Schritten kommst Du auch voran, nur langsamer. Versuch es mit Hauptfokus auf Deine Abstinenz. Belaste Deinen Körper nicht mit körperlicher Ertüchtigung, wenn Du Dich erschöpft fühlst. Schone Dich, der Körper braucht Zeit um sich  Vom Alkohol zu regenerieren. Falls Du eher hastig unterwegs bist, drossle das Tempo. GABA habe ich in den ersten zwei Monaten nach Bedarf genommen, manchmal 6 x Tag. Das Niederschreiben der Gedanken hilft der Kopflastigkeit entgegen und wie Harley geschrieben hast, achte darauf, dass Du genügen isst. Sich den Kopf zu zermartern braucht viel Energie und zu guter letzt: verliere die Hoffnung nicht, es wird besser.

In Gedanken mit Dir 🐌🌿🙋‍♀️ Die langsame Mina

 



   
2
AntwortZitat
 rosy
(@rosy)
Mitglied
Beigetreten: Vor 12 Monaten
Beiträge: 16
Topic starter  

@mina 

Liebe Mina,
danke für deine Nachricht – es tut mir so gut, von dir zu lesen. Ich habe viel über deine Worte nachgedacht.

Geduld war ehrlich gesagt noch nie meine Stärke. Ich bin ein Mensch, der am liebsten Probleme sofort lösen will. Wenn das nicht klappt, setzt mich das wahnsinnig unter Druck. Ich merke, wie sehr ich an mir selbst arbeiten muss – und dass das kein schneller Prozess ist. Besonders das Loslassen fällt mir so schwer, vor allem wenn es um meine Tochter geht. Der Familientherapeut hat mir das zwar dringend empfohlen, aber als Mutter fragt man sich: Wie soll das gehen? Meine Gedanken kreisen ständig um sie.

Dazu kommt das Thema mit meinem Führerschein, das mich zusätzlich belastet. Diese Ungewissheit – wie lange es noch dauert – ist schwer auszuhalten. Im Moment fahre ich mit dem Bus zur Arbeit oder, wenn ich die Energie finde, mit dem Fahrrad. Aber oft fehlt mir einfach die Kraft.

Was mir heute ein kleines bisschen Mut gemacht hat: Ich habe es endlich geschafft, einen Psychologen anzurufen – es geht um einen Platz in einer Gruppentherapie. Der wurde mir von einer Kollegin empfohlen, die auch eine depressive Tochter hat. Ich habe richtig mit mir gekämpft, um zum Hörer zu greifen – aber nachdem ich aufgelegt hatte, habe ich gespürt, dass es ein Schritt in die richtige Richtung war. Wie du sagst: Schritt für Schritt.

Ich frage mich im Moment, ob ich zusätzlich zu meinen NEMs vielleicht L-Theanin ausprobieren kann. GABA nehme ich schon regelmäßig, aber ich überlege, ob ich bei starker Nervosität noch einen Stick zusätzlich nehme. Vielleicht bringt das ein bisschen Ruhe rein.

Essen ist schwierig – ich habe kaum Hunger, nicht mal auf Süßes. Nur Durst, unglaublich viel Durst. Komischerweise nehme ich aber kein bisschen ab. Vielleicht ist mein Körper auch einfach im Dauerstress, ich weiß es nicht.

Es hilft mir so sehr zu wissen, dass du Ähnliches erlebt hast. Ich dachte zwischendurch schon, mit mir stimmt etwas nicht. Danke, dass du so offen bist – es macht alles ein kleines Stück leichter.

Fühl dich gedrückt,

Rosy 🥀🌹💐



   
AntwortZitat
mina
 mina
(@mina)
Mitglied
Nüchtern: 1 jahr
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 626
 

@rosy Liebe Rosy, entschuldige bitte, dass ich mit etwas Verspätung bedanke ich erst jetzt antworte.  Deinen Mut einen Psychologen zu kontaktieren und dazu noch eine Gruppentherapie mit Personen welche ähnliche Sorgen haben zu besuchen ist bemerkenswert. Ich bin ein Verfechter von solchen Gruppen, denn es wird bestimmt jemand dabei sein, welche das von Dir durchlebte verstehen und teilen wird.

Das Dir der Konflikt mit Deiner Tochter belastet und zermūrbt verstehe ich. Auch bei mir stand zeitweise der Haussegen schief. Glaube mir, wenn Deine 17 jährige Tochter wahrnehmen kann, dass Du mit jedem Tag der Abstinenz stabiler und gewissenhafter wirst, kann sich so vieles ändern. Einen stabilen Ankerpunkt kannst nur Du Ihr geben und ich glaube fest, dass damit auch Eure Beziehung besser werden und das gegenseitige Vertrauen erneut hergestellt werden kann.  Mein jüngster Sohn hat mir einmal gesagt, dass es schwer für ihn sei mich überhaupt noch einzuschätzen. Manchmal war ich tieftraurig, dann wieder überdreht, in mich gekehrt oder verständnislos. Ein Dilemma für einen jungen Erwachsenen und völlig destabilisierend. im Grunde war ich nicht so, doch diese Wesensveränderung kam  schleichend durch den Alkoholkonsum.  Heute haben wir eine sehr enge gute Beziehung. Nicht’s ist in Stein gemeißelt. Glaube weiterhin fest an Deine Ressourcen und die hast Du zweifellos. A propos,: Nimm die Tütchen Theanin/ GABA nach Bedarf, davon wirst Du nicht süchtig!  Bleib weiterhin am Ball, es lohnt sich 😯.   🪺🌺🪻Mina



   
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 rosy
(@rosy)
Mitglied
Beigetreten: Vor 12 Monaten
Beiträge: 16
Topic starter  

Kein Thema-mir geht auch nicht anders, wenn ich arbeite und nur Abends Zeit habe.

Ja, ich weiß mittlerweile sehr deutlich, dass mein Alkoholkonsum mich verändert hat – mein Wesen, meine Reaktionen, mein Inneres. Ich war oft nicht ich selbst. Und ich kann mir vorstellen, wie schwer es für meine Tochter gewesen sein muss, mit diesen Stimmungsschwankungen klarzukommen oder mir überhaupt noch zu vertrauen.

Genau das wünsche ich mir jetzt: Dass sie irgendwann wieder Vertrauen in mich fassen kann. Und ich weiß, dass ich dafür Geduld, Stabilität und vor allem Ehrlichkeit brauche. Ich möchte ihr zeigen, dass ich ein guter Mensch bin – vor allem dann, wenn ich klar und bei mir bin. Und Tag für Tag arbeite ich daran, genau das wieder zu werden.

Und danke für den Tipp mit dem Theanin/GABA – ich nutze es bewusst und achtsam 😉.

LG-Rosy

 



   
💕
1
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cairni
(@cairni)
Mitglied
Nüchtern: 4 jahre
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 2352
 

Vieles wichtiges hast Du bereits hinter dir. Ja, auch den Schock, der dir hilft nüchtern zu bleiben. Nehme es als Geschenk. Hört sich blöd an und es ist eins. Denn damit kannst Du endlich frei sein. Frei von Sucht.

Ganz sicher bin ich auch damit: Es gibt IMMER eine Lösung.

Garantiert. Auch wenn es im Moment nicht nicht klar und eindeutig ist. Vielleicht ist es nicht immer der beste Weg, dafür bleibt es dir eindeutig in Erinnerung und du hältst dich an das, was du dir vornimmst.

Schön, dass Du da bist.

Ich habe auch meine Kreise gezogen, bis ich meinen Weg wirklich gefunden habe und damit happy bin.

Gebe dir Zeit (auch für mich war es eine der größten Herausforderungen ever!!!) und heute hat alles seinen Platz in meinem Leben.

Ganz liebe Grüße

Sandra



   
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1
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