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Hallo Juli mein Name und ich bin 55 Jahre , ich glaube ich trinke seit ich 13 bin , zwischenzeitlich Über Jahre mal ganz ohne (zu dem Zeitpunkt war ich sportlich massiv aktiv) ,immer wieder Alkohol als Entspannungsmittel genommen oder um zu vergessen oder um besser drauf zu sein oder um meine Arbeit zu schaffen …ein wahnsinniges auf und ab mit dem Alkohol ,2021 habe ich meine Schwester(62J) verloren im April ,meinen Bruder(58J) im August und das aller aller schlimmste am Ende 2021 meinen Sohn (26 Jahre alt ), meine Familie ist im Grunde ausgestorben ...eigentlich denkt man dann nur , das Überlebst du nicht
Als die Todesnachricht von meinem Sohn kam, hatte ich sofort für mich entschlossen , ich möchte nicht mehr trinken , da ich wusste wenn du unter den Todesnachrichten JETZT etwas trinkst , das verkraftest du nicht .Ich habe von jetzt auf gleich bis 2024 Februar nix mehr getrunken !
Im Februar 2024 konnte ich nicht mehr laufen, nicht mehr tanzen und habe seither massive Bewegungseinschränkungen und Schmerzen seit März 2024 trinke ich wieder regelmäßig , ich arbeite noch Teilzeit und das organisieren meinen Alltags, Jobs und Terminen macht mir nix , ich wollte 2022 in eine Sucht Reha , dort war ich 3 Tage , ich war zwischen vielen Drogensüchtigen und Alkoholabhängigen Jugendlichen angekommen , die mich an meinen Verstorbenen Sohn erinnerten , so das ich mich von meinem Mann habe abholen lassen .Ich war ja seit Ende 2021 Trocken bis eben 2024 .Nun das ist ein Mini Auszug meiner Geschichte , die klassischen Kliniken mit den vielen Jungen Menschen und Ihren Anhängigkeiten , sind für mich nix 🙁 ich habe meinen Sohn 13 Jahre in seiner Schizophrenie , in seinen Psychosen begleitet ..Ich komme aus NRW und im Grunde brauch ich eine Klinik die mich mit Hund nimmt(das wäre das Optimalste) ambulant mit Hund könnte ich mir auch vorstellen .Die Entgiftung habe ich Ende 2021 allein gemacht und würde ich auch wieder schaffen ,nach dem massiven Verlust hatte ich versucht therapeutische Unterstützung zu bekommen Verhaltenstherapie Trauerbewältigung 🙁 Nix zu finden , da ich selber qualifiziert (beruflich ) bin habe ich mir also auch da allein rausgeholfen .Nun bin ich aber wieder mitten Im Alkohol drin und kämpfe täglich wieder gegen den Druck Danke fürs Zuhören und vielleicht gibt es hier Adressen oder Ideen oder einfach Austausch .Für mich ist es online das erste mal in meinem Leben , über meine Alkoholerkrankung zu schreiben ..
Hallo Juli
Herzlich Willkommen hier. Du hast ein sehr bewegtes Leben hinter Dir mit vielen Verlusten.
Ich kämpfe auch noch gegen den Alkohol.
Ich lese hier oft rein, wenn es mir nicht gut geht, da hier viele Menschen sind, die gleiche Sorgen haben.
In Niedersachsen gibt es eine Klinik mit Hund, google mal nach Suchtklinik Reha Bad Oerrel. Allerdings ist die Wartezeit lang, ich warte seit einem Jahr auf einen Platz.
Hallo jaisklar 🙂
danke für die Info ich werde nachlesen , ..bewegt wohl wahr 🙁
dann steckst du auch noch mitten drin?!
Hallo Juli
Ich bin auch erst seit heute hier. Bin grad sprachlos , tut mir sehr leid was du alles durch gemacht hast.
Ich bin grad frisch am aufhören und durch ne Beratungsstelle hierher gekommen. Ich möchte auch keinen stationären Entzug machen weil ich 2 Hunde habe und nicht weg will.
Wir können gerne schreiben hier .
@tine66 danke für deine Antwort , aus welcher Region bist du ? Liebe Grüße
Moin Juli, es gibt verschiedene Angebote mit begleittierunterstützende Therapie. Schau dir gerne mal diese Doku vom NDR an:<a href=" Link entfernt " target="_blank" rel="noopener"> Link entfernt (kann hier leider kein Youtube Link einfügen, such bei Youtube einfach mal nach "Therapie mit Hund NDR"
Es gibt tatsächlich mehrere solcher Einrichtungen in Deutschland, Google einfach mal Suchttherapie mit Hunden oder Suchttherapie mit Hund in NRW. Ich denke, wenn man hartnäckig bleibt kriegt man irgendwann ein Platz.
Viel Glück und Erfolg und nur das Beste für dich!!
@juli69 @ @tine66 Ganz herzlich willkommen auf dem Forum! Du hattest es bei weitem nicht leicht in Deinem Leben. Es betrifft mich sehr und gleichzeitig kannst Du stolz sein, dass Du es geschafft hast bis letztes Jahr abstinent zu leben. Ich verstehe Deinen inneren Schmerz nach den Verlusten Deiner Geschwister und Deines Sohnes die Du durchleben musstest. Wahrscheinlich konntest Du das Alles noch gar nicht richtig seelisch verarbeiten. Ich selbst konnte solche Situationen sehr schlecht aushalten und habe sie dann buchstäblich 10 lange Jahre mit Alkohol ertränkt, um überhaupt noch zu funktionieren. Das Gift birgt die Illusion der Soforthilfe, was auf die Dauer in der Sucht endet. Eine seelische Verarbeitung kann gar nicht stattfinden. Diese Erfahrung teile ich mit Dir. Das Buch von Gaby zu lesen, würde ich Dir sehr empfehlen. Mir hat ihr Konzept, zusammen mit den NEM’S und dem 30 Tage Programm aus diesem Sumpf herausgeholfen. Anhand Deiner körperlichen Schmerzen und Einschränkungen würde ich sagen, Probier es aus, es kann nur besser werden! Entscheiden kannst nur Du, doch glaube mir, es lohnt sich.
Würde mich freuen wieder von Dir zu lesen. Liebe Grüsse🙋♀️🪻🐞Mina
@mate123 Willkommen! In den ersten fünf Beiträgen entfernt die Software automatisch gepostete Links, um Spammern das Leben schwer zu machen. Wenn der Link wichtig war schicke ihn mir an office[ät]alkohol-ade.com, ich trage ihn dann nach!





